Review

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Nun habe ich die A99 schon eine ganze Zeit und es ist Zeit, mal ein wenig darüber zuschreiben. Es gibt natürlich schon diverse (eher technische) Reviews und weil ich diese Webseite überwiegend nutze, über meine Reisen zu bloggen, will ich mal einen Review aus Blogger-Sicht schreiben. 🙂

Für mich ist zum bloggen natürliche das eingebaute GPS eine klasse Idee. Bisher hatte ich immer einen GPS-Logger mit dabei und habe später am Rechner mittels Track und Aperture, die Geokoordinaten hinzufühen können. Da war allerdings schon das Bild im Blog und wenn ich das einmal gemacht habe, dann will ich da hinterher eigentlich auch nicht mehr ran. Fazit: So ein Logger ist nett, erfordert aber immer noch ein manuelles nachträgliches Update der Beiträge. Nichts für mich, denn das ist mir zu viel Aufwand.

Zurück zur Sony alpha 99: Das eingebaute GPS sorgt dafür, dass die Bilder „gleich“ mit Koordinaten versorgt werden. „Gleich“ ist natürlich relativ zu sehen, denn es dauert beim ersten Mal der GPS Benutzung schon einige Zeit, bis auch endlich Empfang da ist. Nach durchstöbern diverser Seiten, die sich auch mit dem Problem beschäftigen, liegt das wohl daran, dass die Kamera erst eine Datei mit dem „Zeitplan“ der Satelliten empfängt und dann erst mit der Triangulation beginnt um die Position zu bestimmen. Das ist wohl üblich so… nun ja. Nach den ersten Bilder war ich natürlich enttäuscht, dass das nicht sofort funktioniert. Nach dem lesen der o.g. Seiten habe ich also erst einmal meine Kamera (Achtung: Auto-Aus ausschalten) auf die Terasse gelegt und ihr ein wenig Zeit gegeben. Nach gut 5 Minuten zeigte sich dann auch im Display der Empfang und wirklich: Die Bilder haben jetzt Koordinaten! Worüber man sich so freuen kann 😉 Beim nächsten Einschalten, auch wenn das ein Stück weiter weg sein sollte, dauert die Prozedur nur ein paar Sekunden vor dem ersten Bild. Nun ja, das werde ich mal ausprobieren müssen, wie es sich bei einer echten Reise anfühlt und funktioniert.

Zurück von einem kleinen Ausflug, bei dem ich ein paar GPS-versorgte Bilder gemacht habe, versuchte ich mich mal an der normalerweise üblichen Prozedur, die auch unterwegs Anwendung findet: Mittels Camra-Connection-Kit finden die Bilder ihren Weg auf mein iPad, werden da ggfs. noch ein wenig nachbearbeitet (eher selten) und landen dann in einem WordPress-Blogpost.


Natürlich hatte ich mir in der Photos-App auf dem iPad vorher angesehen, ob die Koordinaten auch gelesen werden können und das können sie. Cool, dachte ich. Dann wird ja schon alles funktionieren. Doch dann kam wieder mal die Realität… Die Bilder „verloren“ irgendwie die Koordinaten. Na klasse! Hmmm. Vielleicht liegt es ja an der WordPress-App oder doch am automatischen Resizing auf dem Server? Das konnte ich aber einfach herausfinden indem ich die Bilder über die WordPress Seite hoch lud. Siehe da, alle Koordinaten bleiben erhalten, zumindest bei dem Originalbild (bei den Thumbs werden die Informationen anscheinend entfernt). Also werde ich mal eine Bugmeldung bei WordPress aufmachen… Mal sehen ob und was dabei herauskommt. Da kann natürlich die Kamera nichts für ;-).

Ein weiteres Feature ist dann noch der Panoramamodus. Hier kann man lt. Beschreibung direkt in der Kamera mehrere Bilder mit einer Schwenkbewegung aufnehmen, die dann direkt in der Kamera gestiched werden. Ich hatte das mal im Urlaub bei einer Nex gesehen und war damals eigentlich eher skeptisch… Erste Tests sehen jedoch recht vielversprechend aus doch zu dem Feature gibt es in einem weiteren Post mehr…

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