Bright Angel Trail und Heliflug – Grand Canyon

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Der Morgen beginnt, wie immer, recht früh, denn heute wollen wir in dem Canyon wandern gehen. Wir haben uns dazu einen Teil des Bright Angel Trails ausgesucht. Es geht 300m Höhe (von 2088m auf 1746m) auf 2,4 km Weg in Serpentinen herunter und natürlich hinterher auch wieder hoch. Somit sind wir zwar noch lange nicht am Fluss angekommen, können jedoch einen Eindruck der Landschaft gewinnen. Franziska wandert das erste Mal in den Bergen und mault, wie erwartet, auf dem steilsten Stück beim Rückweg herum… 😉
Wieder oben angekommen, machen wir die übliche Mittagspause und gehen danach in der ältesten Lodge (El Tovar) einen fast echten Latte Macchiato trinken, das heißt mit Milch und nicht mit Sahne und Zucker! So genießen wir die Aussicht über den Canyon gemütlich von der Terasse der Lodge. Wir stellen fest, dass es eine total gute Idee war, direkt im Park zu übernachten.
Danach geht es zum lange ersehnten Helikopter Flug vom Grand Canyon AirPort aus. Wir entscheiden uns für den langen ca. einstündigen Fug mit dem Eurocopter von GrandCanyonHelicopterTours. Nach dem diskreten Wiegen (das Gewicht wird nicht angezeigt) und dem Securitybriefing via Fernseher bekommen wir die Sitze zugeteilt. Wir haben Frontseatupgrade reserviert und auch bekommen, was sich im Nachhinein als Weise Entscheidung herausstellt. Das bedeutet, dass wir beide vorne neben der Pilotin sitzen und die anderen vier hinter uns in der zweite Reihe. 🙂 Heather bringt uns dann sehr relaxt und mit Informationen zum Canyon und zum Flug passender Musik, die wir über die Headsets hören in die Luft. Wir fliegen zuerst über den South Rim und dann zum North Rim (die kleine atour hätte „nur“ den South Rim abgeflogen). Das Erlebnis über die Kante zum Canyon zu fliegen, kann man nur schwer beschreiben. Plötzlich geht es steilt herunter und alles ist felsig und bunt. Wow!!! Das ist der Hammer. Fazit: Einen Flug mit dem Helikopter sollte man auf gar keinen Fall verpassen!
Wieder am Boden zurück, fahren wir zu, Ground View Point um noch ein paar Bilder vom Sonnenuntergang und der Abenddämmerung zu machen. Das interessante dabei ist, dass nach dem verschwinden der Sonne auch die harten Schatten weg sind. Somit kommen dann auch wieder die Farben der Felsen heraus und alles erscheint wieder farbenfroh. Um 19 Uhr ist es quasi stockdunkel und gleich viel kälter.

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2 Antworten

  1. Seppel sagt:

    muss man sich den Trail immer noch mit den Mulitouren teilen?

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