Melia Cayo Coco

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Heute müssen wir super früh aufstehen, da um sieben Uhr unser Bus nach Moron fährt. Statt des von uns „nur“ gewünschten Kaffees + Sandwiches, gibt es das komplette Programm für 5 CUC. Egal, schmieren wir halt selber.

Um sieben Uhr fährt der Bus dann pünktlich ab. Alle Sitze werden dieses Mal mit Kubanern aufgefüllt. Wahrscheinlich, damit sich die Fahrt auch loht. Der Bus fährt über Cienfuegos und Santa Clara nach Moron. Nach Santa Clara befinden sich nur noch ca. acht Personen im Bus. Wir sind gegen 12:45 Uhr fast pünktlich in Moron. Als wir und dort nach einem Taxi und dem Preis nach Caya Coco erkundigen, werden uns – statt der im Reiseführer genannten 30 CUC – sogar 45 CUC genannt. Alles nur, weil wir zum Melia wollen… Nach einigem Hin und Her drücken wir den Preis auf 35 CUC; immerhin.  Dafür fahren wir dann auch endlich in einem Oldtimer: einem 57er Cadillac, der bei näherer Betrachtung nur noch vom Rost zusammengehalten wird und dessen Frontscheibe vier Risse hat. Stört hier keinen.

Um 14 Uhr kommen wir, nach der schier endlosen Fahrt über den 27km langen Damm zwischen „Festland“ und Insel, am Melia Caya Coco an. Die nette Dame an der Rezeption schickt uns erstmal zum Lunch, da es nur noch bis 14:30 Uhr geht. Das Lunch ist in Buffetform und unglaublich viel ist im Angebot. Es gibt sogar Rind! Das ist doch eher selten in Kuba. Auch gibt es Salat und Käse, allerdings skippen wir das Obst 😉 Das ist schon ein heftiges Kontrastprogramm! Die anderen Gäste hauen sich die Teller voll, als gäbe es morgen nichts mehr. Alle Angestellten sprechen Englisch und sind übertrieben freundlich.

Nach dem Mittagessen checken wir endlich ein und werden mit einem Golf-Caddy und unserem Gepäck zu unserem Zimmer gefahren. Dort erwartet uns ein großes Bad, ein riesiges Zimmer mit Double-Queensize-Bett und ein großer Balkon.

Wir nehmen unsere Beachtowels und gehen zum Beach. Der Strand ist wieder ziemlich schmal. Dieses mal gibt es allerdings eine Brandung und viel Seetang. Ein wenig enttäuscht sind wir schon, denn wenn das einer der schönsten Strände ist, dann haben wir anderswo schon schönere und vor allem breitete gesehen. Dieser hier ist vielleicht 5m breit. Egal, wir gehen trotzdem baden und stellen fest: Das Wasser ist wärmer, als an der Südküste.

Wieder zurück, machen wir uns frisch und gehen essen. Es gibt alles frisch und jede Menge davon. Wir entscheiden uns für Lobster, Thunfisch und Lachs vom Grill. Alles sehr lecker wenn auch der Lobster zu weich für unseren Geschmack ist. Am Nebentisch sitzt ein altes kanadisches Paar zu dem wir mit dem Tisch heranrücken, da es plötzlich wie aus Eimern regnet. Wir erfahren, dass die Kanadier aus Ottawa sind und er zwei Audis und einen Porsche besitzt und bereits in Frankfurt umgestiegen ist (ihr Wissen über Deutschland). Sie waren schon zehn Mal hier, haben aber noch nicht mal Havana gesehen…

Danach gehen wir in die 5-Sterne-all-inkl. Unterhaltungs-Show im Amphitheater. Wir kommen uns vor, wie bei Dirty Dancing, in einem Ressort mit alten reichen Leuten, die sich von fragwürdigen Shows bespaßen lassen müssen. Wir trinken zwei Mojitos und gehen dann schlafen.

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