Playa Rancho Luna

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Mit der frischen Luft und trotz der komischen Matratze haben wir sehr gut geschlafen. Zum Frühstück gibt es wieder Obst, Brötchen, Käse und zu fettige Wurst sowie Marmelade, Kaffee und Mangosaft. Anschließend ordern wir noch Abendessen „Crab“ für heute Abend um 20 Uhr und sind schon sehr gespannt darauf.

Danach geht es los zur Autovermietung Cubacar gegenüber dem Hotel Union. Der Mann da hat aber kein Auto und fragt uns vorsichtshalber auch nicht, wann wir das Auto haben wollen. Er beschreibt uns allerdings noch den Weg zu einer anderen Autovermietung. Wir gehen noch mal ins Hotel Union in der Hoffnung, dass dort englisch gesprochen wird. Dies ist auch der Fall. Allerdings kann uns die Rezeptionistin nicht weiterhelfen. Wir machen uns also auf den Weg zur von Cubacar skizzierten Autovermietung. Dort ist aber niemand, so dass wir mit dem Bici-Taxi zur Motorrollervermitungstelle fahren.

Dort fragen wir zuerst nach einem Auto. Der Mensch von Cubacar will uns einen blauen Geely mit vielen Schrammen andrehen. Da wir eigentlich ein ganz kleines Auto brauchen, fragen wir nach einem kleineren weißen Wagen, der auch vor der Tür steht. Dieser ist aber seltsamer Weise teurer, warum auch immer. Das Auto soll 40 CUC + 15 CUC Insurance pro Tag plus 63 CUC für die Tankfüllung + 150 Deposit kosten. Wir wollen für zwei Tage mieten und 329 CUC sind uns zu teuer so dass wir nach einem Motorroller fragen. Das ist aber im Büro um die Ecke zu bekommen – also im selben Haus – allerdings ist der Eingang auf der anderen Seite. Der Man dort spricht leider kein Englisch. Er will 20 CUC pro Tag + 5 CUC Deposit. Nachdem er uns mitteilt, dass es keine Insurance gibt, entscheiden wir uns aber gegen einen Roller. (Wenn der weg wäre, müssten wir 1200 CUC zahlen!)

Da wir aber nicht auf unsere Ausflüge verzichten wollen und ein Auto wegen der Kameras eh besser ist, gehen wir doch noch mal zu Cubacar um den blauen Wagen zu mieten. Der Autovermieter ist ein wenig unerfreut über unsere Skepsis und findet die kleinen Schrammen überhaupt nicht lohnenswert im Übergabeprotokoll zu dokumentieren. Da der eine Reifen einen sichtlichen Defekt in der Seite zeigt, lassen wir ihn tauschen, was dem Vermieter auch nicht schmeckt. Egal.

Wir machen uns auf den Weg und halten an einem Supermercado, der auch mal wieder große Wasserflaschen verkauft. Nach kurzem Halt in der Casa (wo wir die Schwimmsachen holen) geht es endlich an den Strand „Playa Rancho Luna“. Wir schnorcheln am Riff ein wenig, sonnen uns und entspannen an unserem ersten Strandtag auf Kuba. Gegen 15 Uhr ziehen wir dann weiter. Eigentlich wollen wir noch mal auf die andere Seite der Bucht von Cienfuegos, aber da der Weg dorthin nicht enden mag und von übelsten Schlaglöchern gesäumt ist, kehren wir um und fahren zur Punta Corda. Nach dem Sonnenuntergang geht es zurück in die Casa.

Wir erkundigen uns in holprigem Spanisch, ob das Auto gegenüber der Casa stehen kann. Eigentlich eher rhetorisch gedacht… Enrique erklärt uns, dass es zwar geht, aber jemand nachts ein  Auge darauf haben sollte, da sonst Reifen, Spiegel etc. evtl. Beine bekommen könnten. Die Frau gegenüber würde das auch für 2 CUC pro Nacht übernehmen. Wir willigen ein. Sicher ist sicher!.

Um 20 Uhr gibt es dann Abendbrot. Ines serviert uns zunächst eine Suppe mit Gemüseteller. Dann gibt es zu Reis und Krebsfleisch (fast der ganze Teller ist voll) „Malanga“ frittiert in dünnen Scheiben und gekocht. Letzteres schmeckt ähnlich der Kartoffel. „Malanga“ ist wohl eine Indiofrucht und sieht roh einer Steckrübe ähnlich. Zum Essen trinken wir Mojito y Cuba-libre. Weil das ja noch nicht reicht ;-), gibt es zum Nachtisch noch Papaya dulce. Wir sind kurz vorm Platzen. Alles ist soo super lecker! Wow!

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