Kaikoura

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Die Nacht „im Knast“ war , abgesehen von den Bunkbeds, sehr gut und wir beginnen den Morgen mit einem erstklassigen Latte aus einer richtigen Kaffeemaschine. Den genießen wir dann in der Sonne auf dem Hof. Da wir gerade in einem Hostel mit Waschmaschine sind, nutzen wir die Gelegenheit und waschen parallel unsere Klamotten damit wir in den nächsten Wochen ein wenig unabhängiger sind.
Dann geht es auch schon wieder ans Packen, denn um 11:30 Uhr werden wir von einem Shuttle abgeholt, was uns zur Kea Mietstation bringt. Nach wenigen Minuten begrüßt uns Emelie, die uns aber auch gleich vertröstet, denn es ist sehr voll und daher dauert unsere Übernahme noch ein wenig. Um 12:30 Uhr ist es dann so weit und Emelie erklärt uns den Camper und den Vertrag. Wir freuen uns über den unerwarteten Cashback und eine Flasche Wein, den wir als Entschuldigung für die lange Wartezeit bekommen. Wir sind erstaunt über den Unterschied zum Camper vom letzten Jahr in den USA von Cruise Amerika. Unser jetziger Camper ist zwar kleiner, aber dafür um einiges moderner, neuer und besser ausgestattet. So gefällt uns das! Zusätzlich werden wir darüber informiert, dass FreedomCamping durchaus erlaubt ist, wenn es nicht explizit mit einem Schild eingeschränkt oder aber in der Innenstadt ist. Das hatten wir bisher eigentlich immer anders gelesen. So freut uns das natürlich um so mehr.
Dann laden wir auch schon unsere Sachen ein und fahren los. Der erste Weg führt uns zu NewWorld, denn wir müssen ja Lebensmittel etc. einkaufen. Gegen halb fünf ist das dann auch abgeschlossen und wir machen uns auf den zweistündigen Weg nach Kaikoura. Dort kommen wir um 19 Uhr und damit leider erst nach den Öffnungszeiten an der WhaleWatch Station an. Auch die lokale iSite ist schon zu. Hmm, schade eigentlich aber dann fahren wir halt zu unserem heutigen freien Campground 13km nördlich und direkt am Strand. Diesen hatten wir mithilfe der App „Camping NZ“ gefunden.
Da wir eigentlich den ganzen Tag unterwegs sind, haben wir Hunger und es gibt endlich Abendessen: ein knackiger Salat mit neuseeländischem Brot und Wein. Der Wein ist klasse und an das Brot werden wir uns wohl gewöhnen müssen… Oder einfach weniger essen. 😉 Warum? Na ja, eigentlich ist es wie über all auf der Welt, wenn man als Deutscher Brot vorfindet. Es ist schlicht und ergreifend nicht mit unserem Brot vergleichbar! Meist wir versucht irgendeine Art dunkles Brot herzustellen aber das geht dann doch eher in die Hose…
Gut gestärkt, genießen wir noch mal den Blick zum Sonnenuntergand, bevor wir unsere Taschen auch endlich im Camper verräumen. Schließlich ist das jetzt unser zu Hause für die nächsten fünf Wochen und da möchte man ja nicht immer aus der Tasche leben.

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