Lake Pukaki

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Wir haben heute einen Langen Weg vor uns und stehen deswegen wieder mal früh auf. Morgen muss das aber anders werden. Wir haben doch Urlaub!
Der Weg führt uns zunächst in Richtung Christchurch zurück und dann weiter in Richtung Timaru immer der SH1 folgend. Unterwegs dumpen wir dann noch mal Abwasser. Ein freundlicher Herr in einem Hollidaypark erklärt uns den Weg, denn so müssen wir bei ihm keine 10NZD bezahlen. Nett, bei uns würde wahrscheinlich nicht mal irgendwer erwähnen, dass es quasi um die Ecke eine Public Dumpstation gibt. Nach dem das also erledigt ist, füllen wir noch mal ein paar Lebensmittel im örtlichen NewWorld nach, dann tanken wir und freuen uns, dass unser Camper dies mal ein Diesel ist, denn so ist der Verbrauch bei nur 12 Litern und somit auch der Spritpreis mit 1,56 NZD ( ca. 1€) deutlich erträglicher als letztes Jahr in den USA. Eine Kreuzung weiter entdecken wir dann endlich ein „The Warehouse“ eund kaufen uns einen kleinen Grill. 🙂
Dann geht es weiter über die SH79 direkt in Richtung Aoraki (Mt. Cook). Hier oben auf dem Plateau ist es ziemlich windig, so dass wir langsamer als möglich vorankommen, denn jede Böe verschiebt, bei normaler Geschwindigkeit, unsere „fahrbare Schrankwand“ gleich mal um einen halben Meter… Wir fahren am bereits wunderschönen Lake Tapo vorbei, denn wir wollen noch bis zum Lake Pukaki. Wieder mal aus der App, haben wir dort einen freie Campingstelle gefunden, die sich toll anhört.
An der Heymann Road biegen wir rechts ab und finden nach einigen Minuten einen Platz fürs Freedom Camping direkt am Wasser mit Blick auf den von Bergen umsäumten türkis-blauen See. 🙂 Es ist zwar immer noch tierisch windig, dafür ist der Ausblick unschlagbar und irgendwo da oben hinter den Wolken muss der Mt. Cook sein… Vielleicht zeigt er sich ja noch.
Wieder mal zeigt sich, dass die Entscheidung, frei zu campen, klasse, wenn nicht gar besser ist, denn wir haben wieder einmal einen unschlagbar schönen Ausblick und das „for free“! Den Ausblick genießen wir dann auch gleich mal mit einem Afternoon-Tea bevor wir uns ein Abendessen zaubern und dann dem Natur-TV beim Untergang der Sonne zusehen. Sekündlich ändern sich die Schatten und Farben der Berge. Irgendwo da hinten zeigt sich auch ein weißer Gipfel. Ob das Aoraki ist? Vielleicht fahren wir da morgen mal hin… Dann werden wir vielleicht schlauer sein.

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