Manapouri

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Da wir den Keppler Track wegen des Wetters auf Morgen verschoben haben, beginnen wir unser Wanderprogramm mit dem Circel Track, der am Manapouri Lake beginnt. Dazu fahren wir von Pearl Harbour mit Mike und seinem Water-Taxi für 15 NZD pro Person auf die andere Seeseite. Angeblich ist der Track 8km lang. Je nach dem, wen man fragt, braucht man zwischen drei und vier Stunden. Mike sagt „it is easy to do within four hours“ und wir sollen links hoch gehen, weil es mouldy und steep ist. Wir würden schon sehen was er meint. Es wäre besser erst den steilen Teil bergauf zu gehen und dann den flachen Teil zum Abstieg zu nutzen. Man hätte auch noch Zeit für eine Pause. Wir starten die Runtastic-App um die Wanderung zu messen und machen uns auf dem Weg. Franziska läuft heute das erste Mal mit Stöcken. Nach anfänglichem Meckern, wird es aber zusehends besser und nützlicher. 😉 Zu Beginn suchen wir den steilen Streckenabschnitt, finden ihn aber schnell und Dank des Regens von gestern ist der ohnehin sehr weiche Boden richtig schön matschig und rutschig. Unsere Schuhe tauchen jedenfalls schön in den Matsch und verlassen diesen nur mit einem schmatzenden Matschgeräusch. Auch scheint es auf dem Weg nun ein paar neue Regen-Seen zu geben. Teilweise ist es gar nicht so leicht diese zu queren bzw. zu umgehen. Im letzen Drittel, wird es dann auch endlich richtig ordentlich steil, so dass wir nur im Zick-Zack über die Baumwurzeln den Matschpfad hochkommen und ab und zu auch wieder herunter rutschen… 🙂
Nach gut zwei Stunden haben wir es dann endlich geschafft und sind oben am Lookoutpoint angekommen. Leider hat sich inzwischen mal wieder die Wolkendecken über unserem Bergpanorama zusammengezogen, so dass wir den gewohnt bewölkten und leider keinen sonnigen Blick erhalten. Unterwegs hat die Sonne schon ein wenig durch die Bäume geschienen und so war es doch eine herrliche Waldluft in angenehmer Temperatur. Dank Southerlies waren es vielleicht 15 Grad und recht hohe Luftfeuchtigkeit.
Da es mittlerweile 13 Uhr ist und wir mit Mike um 15 Uhr am Ausgangspunkt verabredet sind, bleibt uns nicht viel Zeit für den Lookout oder ein Bergvesper und so verzehren wir unser Lunch auf dem Weg bergab. Heute auf der Speisekarte: Mohrrüben „plain“ und Peanut-Raisin-Homeblend-Mischung. Der Weg ist ein zauberhafter Waldpfad und sieht in etwa so aus, wie Pandora in Avatar: Alles ist bewachsen und umgefallene Bäume werden sofort von Moosen und Farnen eingewoben und überwuchert.
Der weitere Abstieg gestaltet sich mühelos dauert aber schon 1 3/4 Stunden, so dass wir pünktlich um 15 Uhr wieder am Anleger ankommen. Insgesamt brauchen wir also knappe vier Stunden und das ohne groß eine Pause gemacht zu haben. Mike ist auch bereits auf dem Weg, um uns abzuholen. Wir steigen ein und die kurze Überfahrt von nicht mal 200m geht los. Als wir festmachen lobt er Yann noch „you’r a good crew-men“ weil er den Tampen ordentlich mit Kopfschlag belegt. Gelernt ist eben gelernt! 😉
Auf unserem Rückweg zum Campground kaufen wir noch ein paar Lebensmittel ein und tanken, damit wir weiterhin mobil sind. Zurück am Platz grillen wir dann die eingekaufte „honey-rosemary-lamb“-Würste zusammen mit einer Kürbis-Zucchini. Die Zucchini schmeckt wie eine Kreuzung aus Kürbis und Kartoffel, sieht aber auch grün aus… heißt aber „marrow“. Die Wurst ist klasse und sehr lecker! Danach lassen wir es uns mit einer ausgiebigen Dusche und einem Glas Wein (Montana Marlborough Sauvignon Blanc) bzw. Monteith’s (heute ein „black beer“) gut gehen.

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2 Antworten

  1. Seppel sagt:

    Da hat sich das Training auf der Albatros schon bezahlt gemacht.

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