Motueka und Golden Bay

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Weil wir heute noch hoch in den Norden der Südinsel wollen, stehen wir unanständig früh für den Urlaub auf und fahren bereits um acht Uhr los. Der Weg entlang der Westküste ist sehr kurvig und zeigt die sehr raue Küste im Morgennebel. Schon bald führt uns der Highway ins Landesinnere und wir folgen dem Buller River stromaufwärts. Hierbei geht es weiterhin kurvig bergauf und -ab vor einer malerischen Kulisse. Immer wieder haben wir unterwegs die Angebote an Obst, Gemüse und Honig sowie Kartoffeln gesehen, waren aber immer zu schnell vorbei, als dass wir hätten halten können. Heute gelingt uns das aber und wir kaufen ein halbes Kilo frische Blaubeeren für schlappe 8 NZD (ca. 4,50€). Die schmecken natürlich super! Warum haben wir eigentlich nur ein halbes Kilo genommen?
Dank der frühen Startzeit sind wir bereits um elf Uhr in Motueka konkret im dortigen Top 10 Holidaypark und finden auch noch einen Platz inmitten der Peak-Season. Motueka bietet sich als Ausgangspunkt für den Abel Tasman Nationalpark und die gesamte Ecke an und einen Campingplatz brauchen wir auch mal wieder, denn die Wäsche macht sich auf dem Freedom Campground leider nicht so leicht ohne Waschmaschine… 😉
Wir halten uns allerdings nur kurz auf dem Platz auf; gerade lange genug um ihn zu begutachten. Wir stellen fest, dass man den Platz nicht mit dem in Te Anau vergleichen kann. Er ist deutlich nicht so schön angelegt, nicht ganz so schön und sauber und fest in der Hand von Großfamilien mit massiv vielen Kindern, die anscheinend hier in einem Aufenthalt ihren Urlaub verbringen und deshalb den halben Hausstand mitgebracht haben. Auch maches Zelt ist sicherlich größer, als so manche Einzimmerwohnung.
Dann geht es wieder los. Nach einem kurzen Besuch in der lokalen i-Site haben wir unser Programm für diese Ecke abgesteckt. Heute fahren wir an die Golden Bay! Nach einem erneut sehr kurvigen Bergweg mit Kurven bis 180 Grad (Biker’s Paradise) kommen wir nach einer guten Stunde Fahrt in Takaka an und besuchen Te Waikoropupu Springs: Einen der saubersten Seen, wenn nicht gar den saubersten See der Welt. Und wirklich, man kann vom Ufer sogar inmitten des Sees auf den Grund blicken. Der Walk drumherum dauert ca. 20 Minuten und zeigt auch noch mal die lokale Flora und Fauna aber die kennen wir ja schon.
Dann wollen wir die Golden Bay sehen und fahren nach Pohara auf der Suche nach einem schönen Strand. Wir finden auch einen goldfarbenen aber so wirklich schön ist er nicht. Nachdem wir unsere Füße nach einem erfrischenden Bad an der Luft trocknen, erspähen wir sogleich die ersten Sandflies und brechen die Zelte lieber ab und fahren weiter. Es geht wieder zurück zum Abel Tasman Park, genau gesagt nach Kaiteriteri um dort in wunderschönster Sonne ein Eis am ebenfalls goldenen Strand zu essen. Uns fällt auf, dass es hier oben schon merklich wärmer ist, als im südlicheren Teil der gesamten Insel. Der Wetterforecast für Morgen sagt auch 24 Grad und Sonne voraus. Das ist doch perfekt für unsere geplante Wanderung morgen. 🙂
Wir haben genug für heute gesehen. Außerdem treibt uns der Hunger zurück. Wieder am Platz angekommen feuern wir das BBQ an (dieses mal endlich ein Gasgrill, wenn auch kein Weber ;-)) und essen in der seichten aber immer noch warmen Abendsonne. Es gibt heute gegrillte Aubergine, Paprika und Hähnchen. Dazu Ciabatta von New World (eines der wenigen Brote, die schmecken) mit selbstgemachter Kräutermagarine an Knoblauch und Zwiebeln; mit Salz, Pfeffer und Chilli verfeinert. Dazu gibt es unseren neu gefundenen Lieblingsweisswein: Sauvignon Blanc von Montana, natürlich aus Marlborough NZ! „This Sauvignon Blanc offers intense fresh gooseberry and capsicum flavours, ripe tropical notes and zingy acidity.“ Besser kann man ihn nicht beschreiben.

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