Slope Point

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Wir wachen auf und wie es scheint, ist das Wetter heute immer noch nicht sommerlich. Langsam nervt das! Wir hatten doch Sommer gebucht :-(. Irgendwie sind die Catlins so auch nicht so spannend, bei dem Wetter erst recht nicht. Die Landschaft ist zwar schön aber mehr als von Lookout zu Lookout zu fahren, scheint man hier doch nicht machen zu können…
Also machen wir uns nach den Frühstück zum nächsten Sight in den Catlins auf, dem versteinerten Wald. Hier wurden vor Jahrmillionen Bäume durch einen Vulkanausbruch konserviert. Über die Zeit wurde dann die Asche freigespült und die Bäume, jetzt versteinert, reingelegt. Das sieht schon seltsam aus, Baumstrukturen inmitten von Felsen… Dann geht es weiter zum Slope Point. Das ist dann auch der südlichste Teil der neuseeländischen Südinsel und man ist hier dem Südpol näher, als dem Äquator ;-). Was allerdings noch dazu kommt, ist der immens starke Wind, den einen fast von der Klippe fegt. Gut durchgepustet freuen wir uns wieder auf unseren RV, in dem wir uns erst einmal wieder aufwärmen. Wir fahren noch ein wenig weiter, genau gesagt nach Fortrose. Unsere App hat uns da einen der wenigen in den Catlins existierenden freien Campingplatz ausfindig gemacht. Freedom Camping ist hier unten nicht erlaubt und so muss man eben auf einen der vorhandenen „richtigen“ Campingplätze einkehren oder aber Glück haben und irgendwo einen passenden Freien finden. Na da sind wir ja noch mal gespannt, wie das im weiteren Verlauf unserer Reise so wird… Scheint ja nicht überall so einfach wie bisher zu sein. Wahrscheinlich kommen da auch die Meinungen her, dass das grundsätzlich nicht geht. Hmm.
In Fortrose angekommen haben wir kein Problem einen geeigneten Platz zu finden, ist der Campground doch „nur“ eine einfache Wiese. Wir sind erschöpft von der vielen Fahrerei und machen nach einem gemütlichen Lunch mit Strandblick erst einmal Siesta, d.h. schlafen und lesen ein wenig.
Ursprünglich wollten wir hier auch gleich über Nacht bleiben aber da der Tag noch jung ist, entscheiden wir uns doch zur Weiterfahrt. Hier unten gibt es wenig Aktionsmöglichkeiten und nach über einer Woche fast nur Fahrens ist uns der Sinn nach ein wenig körperlicher Betätigung. Also versuchen wir heute noch möglichst weit zu kommen. Dabei steuern wir zunächst die südlichste Stadt Neuseelands an: Invercargill. Da unser Benzin langsam zur Neige geht, tanken wir erst einmal. Weil wir neulich im Countdown Supermarkt für über 40 NZD eingekauft haben, können wir jetzt bei einer Z-Tankstelle einen 4ct discount pro Liter bekommen. Das lohnt sich bei einem leeren Tank dann schon ein wenig…
Unsere Lust auf „Stadt“ ist aber immer noch nicht besser geworden und viel verspricht Invercargill auch nicht für unsere Interessen anzubieten. Also fahren wir, weil wir gerade hier unten sind, noch mal zum Sterling Point in Bluff. Hier endet der SH1, der am Cape Reinga beginnt. Passend dazu hat man hier auch einen Pfal mit Kilometerangaben aufgestellt, analog zum nördlichen Ende. Mal schauen, vielleicht werden wir ja die Längen Vergleichen können. 😉

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