Aroha Island

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Nach dem Frühstück geht’s es los nach Kerikeri, wo wir bereits nach einer guten Stunde ankommen. Hier. Gibt es nach vier Tagen wieder Wifi in der Library und bei McDonalds dafür aber immer noch kein Netz von 2degrees (unserem Mobilprovider). Wir erkunden ein wenig die Stadt aber wirklich Lust auf Sightseeing von „very old buildings“ haben wir nicht wirklich. Wir erfreuen uns an einem Boysenberry + White Cholocate Muffin und Flat Whites. So einfach kann das Leben sein. 😉
Mangels Freedom Camping Optionen in dieser Region, kehren wir heute auf „Aroha Island“ in der Bay of Islands ein. Aroha Island ist eine Halbinsel, die wie ein privater Park mit Wäldern und vielen einheimischen Vögeln bewirtschaftet wird. Dazu gesellen sich dann noch ein paar Wiesen für die Camper und Zelte sowie ein paar Cabins. Alles ist wir ein Lehrpark aufgezogen aber wahnsinnig ruhig, sehr schön gelegen und sehr gepflegt. Hätten wir das gestern gewusst, wären wir bis hierhin weiter gefahren. Vielleicht liegt das auch daran, dass außer uns und einem anderen RV niemand da ist aber die Halbinsel ist schon ein wunderbarer Ort zum Entspannen und Abschalten. Genau das tun wir auch den restlichen Tag. Außerdem haben wir in den Bewertungen unserer App hierzu gelesen, dass man mit Tips der Hosts auch Kiwis in der Natur beobachten kann. Dazu leihen wir uns rote Taschenlampen für die spätere Nachtwanderung, denn Kiwis könne das rote Licht nicht sehen und nehmen somit auch nicht Reißaus.
Die ebenfalls vorhandene BBQ Are ist sauber und wird von uns für das Abendessen in Beschlag genommen. Hier gibt es auch endlich mal einen einfachen Grillrost und nicht nur die übliche Platte. Der Grillbereich ist ebenso sauber und ordentlich wie die Sanitäranlagen. So muss das auch sein!
Kurz nach neun ist es dunkel und wir machen uns auf den Spaziergang um die Kiwis zu sehen. Unser Host hatte vorhin erklärt, wonach man suchen muss. Auch hatte er vorhin den weiblichen und den männlichen Ruf vorgeführt und gemeint „you will hear them before you see them“. Dabei meinte er vor allem die Geräusche, die ein Kiwi macht, wenn er sich durchs Gestrüpp bewegt. Die Rufe hören wir, wenn auch in einiger Entfernung. Immer wieder bleiben wir stehen, um zu horchen. Dann hören wir zunächst ein Schmatzen, dann ein Schnüffeln. Da links! Wir bleiben stehen. Gar nicht weit weg von uns läuft ein Kiwi durchs Unterholz und schnüffelt durch die Gegend. Das hören wir jedenfalls, aber er (oder sie) ist zu gut getarnt bzw. ein wenig zu tief im Unterholz, als dass wir irgendwas sehen können. Wir warten noch eine ganze Weile ab, aber das Tier entfernt sich von uns. Schade! Dennoch war es auch so eine spannende Nachtwanderung. Als wir zurück am Camper sind, staunen wir nicht schlecht. Wir waren zwei Stunden unterwegs und hatten beide nicht das Gefühl, dass es so lange war. 🙂

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