Rarawa Beach

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Wieder werden wir mit einem warmen Sonnenaufgang (dieses Mal über dem See) geweckt.
Nach dem Frühstück geht es weiter entlang der SH12 in Richtung Norden. Nach gut einer Stunde erreichen wir den Waipua Forest. Hier halten wir am Walkway Parkplatz und spazieren durch den Wald um uns die Kauris anzusehen. Nach den Sequoias aus dem vorvorletzten Jahr, sehen die Kauri-Bäume doch recht klein aus, auch wenn sie riesig im Verhältnis zu unseren heimischen bäumen sind. Dennoch steht man ehrfürchtig vor so einem großen Lebewesen/Baum, wenn man weis, dass man vor gut 2000 Jahren Geschichte steht. So alt ist der älteste Baum hier entsprechend der Schätzungen.
Wir verlassen für den weiteren Weg den SH12 und fahren in Richtung Rawene wo wir uns im örtlichen Takeaway mit Fish&Chips stärken. Die sind zwar heute nicht ganz so lecker, wie in Picton aber pappsatt sind wir ob der großen Portion Chips allemal. Lediglich ein kleines Eis passt noch mit hinein. 😉 Von Rawene aus, nehmen wir die Fähre, um die Strecke um ca 60 km abzukürzen. Aus den im Lonely Planet stehenden 16 NZD sind (wohl Saisonbedingt) inzwischen 20 NZD geworden. Auf der Fähre selber will man dann 40 von uns haben, da unser Camper angeblich über 2,2 Tonnen wiegt. Die Mädels vor uns in ihrem kleineren Sprinter zählen das auch ohne weiteres. Wir können das irgendwie nicht glauben. Der gute Mann, der uns allerlei Geschichten erzählt, dass er früher diese Camper gebaut hat und sich deswegen damit auskennt obwohl er nicht mal sieht, dass es ein relativ neues (und kleines) Model für nur drei Personen maximal ist, ruft dann angeblich KEA an und irgendeine Stimme erklärt uns, dass wir das Geld wohl im Zweifelsfall zurück bekämen. Auf unserem WOF-Certificate stehen nämlich nur 1,9 Tonnen drauf. Der Sprinter vorher soll wohl auch richtig schwer sein, denn nur KEA verbaue leichte Komponenten. Ja, was denn nun? Da sind wir ja an den richtigen geraten… Dann fährt die Fähre los, ohne wir bezahlt haben. Der gute Mann ist angeblich vor 26 Jahren aus Antwerpen ausgewandert und bietet uns jetzt an unseren RV als LKW zu berechnen. Dann sind es pro Achse 15 NZD und somit „nur“ 30 NZD. Na immerhin etwas. Dann bleiben wir im worst-case nur auf ca. 6€ sitzen. Das geht ja. Aber irgendwie bleibt ein unschönes Gefühl zurück…
Weiter geht es in den Far North District und wir folgen wieder der SH1. Da wir heute aber nicht mehr bis zum Ende der Aupuri Peninsula (also bis Cape Reinga) fahren, steuern wir einen DOC Platz auf der Hälfte der Strecke an. Irgendwie spricht uns dieser aber auch nicht so sehr an, dass wir beschließen einfach mal zum Parkplatz am Rarawa Beach weiter zu fahren. Da hier keine Verbotszeichen stehen, schlagen wir einfach unser Nachtlager hier auf, nachdem wir einen kleinen Strandspaziergang machen.

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