Rotorua

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Heute geht es früh los, denn wir haben ein ganz schön langes Stück Fahrt vor uns. Also schnell noch mal durchgesagt, die Taschen im Auto verstaut, den Schlüssel abgegeben und los geht’s! Der Weg von der Halbinsel bis zur SH2 zieht sich jedoch, da er wieder einmal recht kurvig ist. Danach kommen wir jedoch recht gut voran. Unterwegs kommen wir in Te Puke, der Kiwi-Hauptstadt der Welt, vorbei, kosten dort in einem Showroom alles kostenlose, kaufen nichts 😉 und fahren wieder weiter.
In Rotorua führt uns der erste Weg zur lokalen iSite, denn wir wollen ein Hangi möglichst für heute Abend buchen. Da wir ein Jucy Auto haben, bekommen wir die zweite Person bei „Tamaki Mauri Village“ heute auch zum halben Preis, d.h. statt für 220 NZD für 165 NZD. Das lohnt sich dann schon mal. Dafür müssen wir aber direkt zu Tamaki hin und dort buchen. Zum Glück ist das nur „just around the corner“ und somit schnell erledigt. Da wir bis zum Pickup nur noch eineinhalb Stunden haben, geht es danach schnell ins YHA, wo wir einchecken und unser Zimmer beziehen. Dann werden wir auch schon abgeholt.
„Aroha“ (unsere Busfahrerin) holt uns mit ihrem Waka ab und wir fahren zum Mauri Dorf. Unterwegs erklärt sie uns allerlei Wissenswertes zum Anlauf des heutigen Abends und auch zur Kultur und Sprache der Mauris. Auch müssen wir einen Chief für unseren „Stamm“ d.h. unsere Gruppe (deren Altersdurchschnitt wir deutlich herunterziehen!) festlegen. Die Chiefs eines jeden Wakas repräsentieren dann die Stämme in einem Willkommensritual. Erst danach dürfen wir das Dorf betreten. Hier gibt es dann zunächst diverse Darbietungen zu Handwerkskunst und Gebräuchen. Anschließend gibt es in einem Haus noch eine Bühnenshow mit Gesängen und natürlich einem abschließenden Haka. Dann dürfen wir uns endlich am Hangi, welches über mehrere Stunden im Erdofen gegart wurde, laben. Allen englisch sprachigen Ländern wird zunächst die Bar gezeigt. Ale anderen dürfen direkt zum Essen gehen. Es gibt Karotten, Kartoffeln, Kumara, Salad, Lamb, Chicken, Fish und Mussels. Dan Abschluss bildet dann ein Steam-Pudding, der auch im Ofen gegart wurde! Ferner gibt es endlich eine Pavlowa, denn schließlich sind wir hier im Ursprungsland dieses lediglich aus Eiweiß, einem Schuss Essig und Zucker bestehenden Kuchens, welcher nur optisch durch Früchte kaschiert wird. Das Essen ist sehr lecker und auch viel, so dass keiner hungrig nach Hause gehen muss. Auf dem Rückweg müssen wir singen. So bleibt die Stimmung erhalten und jedes Land muss sich landestypisch einbringen. Den Höhepunkt bildet dann ein von Aroha angestimmtes Lied: „you will Never forget The Ride with our waka“. Dabei fährt sie in einen Roundabout und wir singen „singing ya ya yippie yippie yay“ wobei wir mindestens fünf Runden drehen. „Don’t do that at home! We can do this in Rotorua because our Police is currently having their tea brake.“ (Das ist wohl an die Amis unter uns gerichtet ;-))

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2 Antworten

  1. Seppel sagt:

    wurde da etwa landestypisch Lieschen, Lieschen eingebracht oder 2 kleine Italiener?

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