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Sydney ist die erste Station unserer Auszeit. Hier haben wir Silvester verbracht, uns natürlich auch die Stadt und einige Strände angesehen und uns mit Freunden getroffen. Somit haben wir eine „erste Kostprobe“ von Australien gewonnen, die wir sicherlich irgendwann noch einmal ausgiebig vertiefen werden…

Die Anreise

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Endlich geht es los! Gegen 16 Uhr holt uns Seppel ab und bringt uns zum Flughafen. Wer hätte vor zwei Jahren gedacht, dass wir immer noch von Tegel fliegen würden? Nach dem traditionellen Sekt checken wir dann ein und unserer Gepäck komplett durch.
Der Flieger nach Frankfurt ist on-time was uns freut, denn unser Delay-Kontingent ist in diesem Jahr schon recht ausgeschöpft… 🙂 In Frankfurt selber ist die Umsteigezeit ausreichend und wir kommen pünktlich los in Richtung Bangkok. Der Versuch uns durch eine Prämie auf den nächsten Flug zu buchen, wird von uns nur milde belächelt. 😉
Der Flug mit Lufthansa ist gut aber das Entertainmentsystem ist im Vergleich zu anderen Airlines doch recht antiquiert was die Filmauswahl angeht… Das ist O.K. aber mehr auch nicht. Der Service wird dann aber dem großen Namen „Lufthansa“ gerecht. Mit Wein und Gin-Tonic schlafen wir dann gut ein.
Wir landen pünktlich in Bangkok und schlendern über den Flughafen. Der Flug nach Sydney hebt dann ca. 1h verspätet ab, was wir aber durch eine 1,5h kürzere Flugzeit wieder ausgleichen. Das Essen ab Board ist um Klassen besser und der Service super schnell. (Operated by Thai)
Wir können wieder gut schlafen und sind auch erschöpft, sodass wir trotz toller Filmauswahl dabei einschlafen…
Über Australien ist es ein wenig ruckelig. Wir schlafen trotzdem weiter.
Nach über 20h Flug- und 28h Reisezeit kommen wir in Sydney an. Unser Gepäck ist dieses Mal auch da :-). Nach den üblichen Einreiseformalitäten machen wir uns mit dem Zug auf nach Downtown. Welcome to Australia!

Bondi Beach

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Um 11 Uhr kommen wir im Hotel an, was eigentlich kein richtiges Hotel ist, sondern eher ein Hostel was sich so nennt. Dafür war es aber im Februar, als wir die Reise für Silvester gebucht haben, noch nicht ausgebucht.
Wir sind erschöpft und deshalb nehmen wir auch den Bus zum Beach und laufen nicht hin. Für einen Strand quasi in der Stadt ist Bondi großartig. Durch die Bucht liegt der Strand geschützt und es ist herrlich warm. Zu den 22 Grad am Morgen kommen bestimmt noch mal gut 10 dazu. Der Sand ist herrlich weich und das Wasser erfrischend kühl mit einer ordentlichen Brandung. Viele Surfen sind in den Wellen und auch viele Badende, die beide von „DHL-gesponserten Lifeguards“ bewacht werden. Der Strand ist auch üppig voll. Ist ja auch Samstag. Da Franziska auf dem Weg umgeknickt ist, laufen wir aber nicht mehr die Küste entlang sondern vertagen das auf später und kühlen den Fuß im Meer was auch hilft.
Bei der Rückfahrt müssen wir eine knappe Stunde auf unseren Bus warten, denn die ersten sind voll und dann kommt ewig keiner. In der prallen gleißenden Sonne ist das nicht so richtig lustig… 😉
Wieder zurück Downtown, führt uns der Weg zu Starbucks, denn wir wollen mit einem Kaffee gegen unsere Müsigkeit ankämpfen. Um 17 Uhr erwischt uns gnadenlos der Jetlag! Da das aber noch zu früh ist, schlendern wir die Georgestreet entlang und verabreden uns für den nächsten Tag telefonisch mit unseren Freunden aus Sydney, die im Sommer bei uns waren. Skurriles Artefakt in einem Einkauftscenter: ein Flip-Flop-Automat…
Um 22Uhr geht es dann aber endlich nach einer wohltuenden Dusche ist Bett.

Blue Mountains

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Die erste Nacht in Downunder ist für uns um fünf zu Ende und wir sind ausgeschlafen. Das hatten wir auch erwartet. Immerhin sieben Stunden Schlaf.
Um acht werden wir, wie verabredet, von L, P & V abgeholt und fahren zu den Blue Mountains. Nach anderthalb Stunden Fahrt kommen wir an. Der Ausblick über das Tal ist schön und auch die Boardwalks gefallen uns. Allerdings ist es heute sehr voll weil Wochenende ist und auch Holidayseason. Leider kann man die Natur gar nicht so richtig genießen, weil man eher den Eindruck hat, dass das „Scenic World“ eher eine Art Vergnügungspark ist, bei dem es eher um die drei Seilbahnen geht, als um den Nationalpark. „You don’t have to walk. You have unlimited rides.“ Ah ja… Das zeigt sich dann auch bei den Wartezeiten an den Bahnen, an denen wir bis zu 45 Minuten (ja fünfundvierzig) one-Way warten. Hätten wir das vorher gewusst, wäre unsere Wahl sicherlich eher auf einen der längeren Bushwalks gefallen. Nach gut vier Stunden machen wir uns dann auf den Heimweg.

Sydney Opera

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Um sieben laufen wir auf der Suche nach freiem WLAN und einem Kaffee los in Richtung George Street, der wir zum Hafen folgen. Dort genießen wir die Abendstimmung mit Blick auf die Oper, die Harbour Bridge und die Skyline. An der Open-Air Bar an der Oper lassen wir den Abend mit Mojito und Gin-Tonic ausklingen. Wir fühlen uns ein wenig under-dressed inmitten der Locals, die wie ihre englischen Vorfahren auch nur gestylt ausgehen.

Chinatown & Darling Harbour

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Heute morgen fällt es uns gar nicht so leicht aufzustehen. Na ja, war ja auch recht spät gestern…
Wir sehen uns noch weiter Sydney an. Dazu laufen wir einen der Walks aus dem Lonely Planet vom Hyde Park am ANZAC Memorial beginnend bis zum Royal Botanic Garden hinunter, dann zur Oper und schließlich zu The Rocks. Der Botanische Gärten ist sehr schön angelegt und wir staunen auch nicht schlecht über Ficusse in Baumgröße, Palmen, Agavenfelder und Strelizien. Besonders lustig ist allerdings auch die Ansammlung an unterschiedlichsten Rasemsorten. Wohl eine Hommage an die englischen Wurzeln…
Am Circular Quay führt uns dann der Weg zur i-Site, denn wir wollen uns noch mal genauer über die Locations für den Sylvesterabend (NYE) informieren. Es wird wahrscheinlich gar nicht so leicht eine kostenlose Stelle zu finden, bei der man auch noch gut das Feuerwerk sehen kann… Dann gibt es erst mal einen Kaffee bevor es die George Street hinauf geht bis zum QVB (Queen Victoria Building). Gegenüber befindet sich ein weiteres der schier unzähligen Shoppingcenter und Yann erinnert sich an Ichi-ban Boshi wo es zum Mittag (es ist schon 15Uhr) Tempura Udon mit „prawns“ gibt.
So gestärkt geht es rüber zum Darling Harbour und nach China Town. Letzteres ist zwar nicht ganz so groß, wie das aus SanFran aber spannend bzw. interessant wie immer 😉 Dieses Mal ist auf den Toren auch eine Übersetzung der Lebensweisheiten angebracht. Im Red-Bottle-Shop (Bottl’o) erstehen wir dann auch einen „Pink Bubble“ Sekt zu, Anstoßen. Mal sehen wie der morgen schmeckt und wo wir den trinken werden, denn public drinking ist hier nicht erlaubt und wenn dann nur in speziellen „restricted areas“.
Da wir recht erschöpft sind, gönnen wir uns noch einen Kaffee und Muffins, die wir beim Beobachten der vorbei strömenden Menschen genießen. Uns fällt auf, dass unsere Arme doch ein wenig mehr gerötet sind als sonst, obwohl wir nur durch die Stadt gelaufen sind. Wahrscheinlich haben wir die Sonne ein wenig unterschätzt…

Surry Hills

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Nach zehn Stunden Schlaf sind wir ein wenig fiter als die letzten Tage. Nach dem obligatorischen Spaziergang zu „Hungey Jacks“ (hier gibt es kostenlos WiFi) schlendern wir nach Surry Hills. Das ist ein recht hübscher Stadtteil mit kleineren Häusern und einigen Restaurants, Bars und Cafés. Hier gibt es dann auch unser ersten Eis 🙂
Lunch machen wir heute in einem kleinen Park. Dazu holen wir uns noch in einem echt hübschen „Family owned and operated“ Supermarkt ein Grilled-Chicken Sandwich. Very British 😉 und ein Baguette für unser für morgen geplantes Picknick am Strand in Manly. Danach treten wir den Heimweg an und machen noch ein paar Stunden Siesta für heute Nacht.

DawesPoint – NYE

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Um 18 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Hafen. Der „Mrs Macquarie’s Point“ ist schon seit Stunden geschlossen. Da das abzusehen war, laufen wir zum Hafen, d.h. zur Harbour Bridge. Am DawesPoint finden wir noch einen leicht erhöhten Platz auf dem Rasen. So können wir zwar nicht so ganz die Brücke, dafür aber die Oper und das Feuerwerk über dem Wasser sehen. Kurz vor acht fängt es dann an zu regnen. Na ja, es nieselt ein wenig doller. Nach kurzer Fluch unter eine Palme ist das jedoch überstanden und wir breiten unsere Decke (sponsored by Thai) wieder aus.
Um 20, 21 und 22:30 Uhr gibt es dann kleinere Feuerwerke (je ca. 5 Minuten) sozusagen als warmup. 😉 Um 0:00 Uhr ist es dann so weit und das große Feuerwerk startet an der Brücke, über dem Hafen und natürlich über der Oper. Das ganze dauert gute zehn Minuten und ist echt klasse. Sicherlich das beste öffentliche Feuerwerk, was wir jeh gesehen haben.
Mit dem letzten Knall setzt sich dann auch die gesamte Menschenmasse in Bewegung und jeder will nach Hause. So laufen auch wir dann entlang der Georgestreet, die inzwischen zur Fußgängerzone umfunktioniert wurde, zurück. Nach gut einer Stunde kommen wir auch am Hostel an.

Hyde Park with Pink Bubble

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Da am Hafen „no alcohol“ policy war, einige haben dennoch getrunken und einigen wurde es auch von der Polizei abgenommen, holen wir das Anstoßen jetzt nach. Dazu setzen wir uns mit unserer Flasche Pink-Buble (schmeckt gut!) und unseren Hostel-Gläsern in den Hydepark wo wir heimlich aus einer Plastiktüte unsere Gläser füllen und dann anstoßen. Frohes Neues Jahr!

Manly Beach

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Da heute NewYears ist und auch nicht viele Geschäfte geöffnet haben, beschließen wir mit der Fähre zum Manly Beach zu fahren. Schließlich haben wir hier 25 Grad! 😉 Das muss man an einem 01.01. einfach mal auskosten!
Die Fähre bringt uns in einer Halben Stunde in den Norden. Dabei gibt es das typische Sydney-Hafen-Panorama gratis, d.h. Oper und Brücke als Postkartenmotiv. In Manly angekommen, kaufen wir beim örtlichen Aldi (ja Aldi!) Noch mal Wasser, denn wir sind aufgrund der Hitze recht durstig. Aldi ist auch hier günstiger.
Nach kurzen Spaziergang durch eine Passage, erreichen wir den Strand. Dieser ist zwar nicht so breit wie in Bondi, dafür gibt es aber auch eine gute Brandung. Etwas weiter rechts finden auch wir dann einen entspannenden Spot zum Baden und zwar am Shelly Beach. Unterwegs sitzen ein paar Water Dragons, die sich aber nicht von den Menschenmassen stören lassen.
Das Wasser ist herrlich erfrischend und so sind wir bereits nach wenigen Minuten heruntergekühlt. Wir stärken uns mit einem kleinen Picknick und sehen dem Treiben der vielen Leute zu.


Danach geht es dann heim und es heißt packen. Morgen geht es auf den zweiten Abschnitt unserer Reise