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Für einen Kurztrip waren wir vom 25. bis 29.05.2012 in Istanbul. Nachfolgend sind unsere Eindrücke festgehalten. So viel sei aber schon einmal vorweg genommen: Istanbul ist eine sehr interessante und schöne Stadt. Auch wenn wir mit ein wenig wärmerem Wetter gerechnet hatten, abends war es noch recht kühl, so sind wir doch auf unsere Kosten gekommen.

In diesem Urlaub konnte ich auch mein neues Spielzeug testen, so dass die Fotos überwiegend (wenn ich nicht gerade vergessen hatte den Tracker anzuschalten) mit Geodaten versehen werden konnten.

Istanbul wir kommen

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Endlichkeit es so weit: Das Reisejahr 2012 geht los wenn auch zunächst „nur“ mit einem Kurztrip nach Istanbul. Doch der Reihe nach. Unsere Reise beginnt, wie alle Fernreisen bisher, in good old Tegel Airport. Leider geht unser Flug jedoch nicht um 17:50 sondern erst um 19:00 Uhr. Egal, das schockt und doch nicht. Da sind wir vom letzten Jahr härteres gewohnt… Es bleibt also noch genügend Zeit für einen Besuch bei Starbucks und eine Abschiedscurry 😉
Um 19:10 Uhr heben wir dann auch endlich ab. Istanbul, wir kommen. Türkisch Airlines sind schon echt klasse. Alles wird auf Türkisch (logo), Englisch und Deutsch angesagt. Das ist ja nicht immer so… Auch die Verpflegung ist klasse und hat zur Folge, dass wir pappsatt kurz nach 23 Uhr landen. Die Passkontrolle geht auch fix und wir haben letztendlich wieder einen neuen Stempel im Pass. (Den Braucht man eigentlich nicht aber ein Stempel im Pass kann man immer gebrauchen ;-))
Also noch schnell ein wenig Geld am Automat geholt und raus an den Taxis anstehen. Im Vorbeigehen greifen wir uns noch schnell ein Wasser für 2 Lira. Für Flughafenpreise ein Schnäpchen als Euro-Gewönter… Der Taxifahrer gibt dann auch ordentlich Gas und so erreichen wir das Hostel um 01:00 Uhr, trinken noch kurz was, plauschen ein wenig und fallen doch gegen 03:00 Uhr erschöpft ins Bettchen.

Nevizade

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Heute beginnt der Tag bereits um 9 Uhr mit dem Frühstück. Das fällt recht bescheiden mit ein wenig Tomaten, Gurken, Schafskäse und Cereals aus. Dazu noch ein Nescafé. Na ja, is nicht besonders doll, reicht aber bis zum nächsten Kaffee…
Gegen 10 Uhr machen wir uns auf den Weg Istanbul zu erkunden. Das erfolgt natürlich erst mal zu Fuß. Wollen wir doch mal sehen, ob das nicht auch so geht. Wir schlendern los in Richtung großer Bazar, vorbei an diversen anderen Sehenswürdigkeiten, von denen wir einige morgen noch mal genauer ansehen werden. Bevor wir dann am Bazar ankommen, gibt es einen richtigen Kaffee, natürlich standesgemäß bei Starbucks ;-).
Am Bazar angekommen lassen wir uns durch die diversen Gänge des riesigen Marktes treiben. Es soll hier über 4500 Stände geben. Wahnsinn, auch wenn wir uns den Bazar anders vorgestellt hatten. Wir erstehen ein paar hübsche Schälchen und schlendern die Straßen weiter zum ägyptischen Bazar, dem Gewürzbazar. Hier gibt es auch wieder viel zu sehen, vor allem natürlich die Gewürzhaufen um diverse Süßwaren. Dann gibt es erst einmal eine kleinere Essenspause mit einem Pide. Beim Blick auf die Moschee vor uns erklingt dann auch die Stimme des Muezzin und ruft zum Mittagsgebet. Uns ruft allerdings die Brücke nach Galatasaray an deren Ufer wir erst einmal die gekauften Süßwaren futtern. Mjamm. Auf der Brücke stehen unzählige Angler, die den gefangenen Fisch gleich zum Verkauf anbieten. Auf der anderen Seite angekommen nehmen wir die Tünnel, eine Seilbahn, nach oben. Wir schlendern ein wenig durch Einkaufsstraßen und ein Kunstviertel bevor wir in einem Restaurant einkehren. Eigentlich waren wir auf der Suche nach türkischen Tappas aber die gibt es hier wohl nicht… Schade! Da es inzwischen doch recht kühl ist, kürzen wir den Rückweg auf der anderen Brückenseite mit einem Taxi ab. Dabei werden wir dann auch ein wenig abgezockt, denn die recht kurze Rückfahrt kostet uns genauso viel, wie die Fahrt gestern vom Flughafen. Der Fahrer will wohl eine Rundfahrt mit uns machen, aber nicht mit uns. Die eine Stelle erkenne ich von gestern Abend wieder und bitte ihn anzuhalten. Er versucht zwar noch zu diskutieren aber egal. Wir zahlen, steigen aus und laufen die paar Straßen zu Fuß weiter und kommen auch direkt beim Hostel an. Wir ziehen uns noch ein bisschen wärmer an und trinken noch ein Glas Wein bevor wir müde in die Betten fallen. Was ein eindrucksvoller Tag!

Antikes Istanbul

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Wieder beginnt der Tag um neun Uhr mit dem spartanischen Frühstück unseres Hostels. Ein Sesamringverkäufer ergänzt das Mahl um einen Butter und einen Sesamring. Am spannendsten ist allerdings, wie er das große Tablett mit den auf fast einem Meter gestapelten verbliebenen Ringen wieder auf seinen Kopf befördert und weiter läuft. 😉
Dann laufen wir die paar Meter hinauf zur Hagia Sofia, einer ursprüngliche christliche Kirche, die später zur Moschee umgewidmet wurde und heute ein Museum ist. Eine bestimmt 100m lange Schlange nimmt uns auf. Wir kommen aber unerwartet schnell voran und sind nach gut 10 Minuten drin. Die Kirche/Moschee ist schon beeindruckend groß. Erst rcecht mit der sehr großen Kuppel und den als Rampe konzipierten Treffenhäusern. Nach gut einer Stunde haben wir alles (für uns wichtige) gesehen und streben nach draußen. Vor der Hagia Sophia liegt das Hippodrom mit den Säulen und Obelisken der Römerzeit. Allerdings erinnert nichts mehr ansonsten daran, denn die Gegenwart hat eindeutig den historischen Grund eingenommen.
Wir haben Hunger und so ziehen wir zum Bazar südlich der Blauen Moschee um ein paar Meeze und Köfte zu Essen; dazu gibt es Cay. Wieder ein wenig gestärkt geht es dann noch mal zur Blauen Moschee wo wir das Treiben beobachten. Nach ein einer guten Stunde gelüstet uns nach einem Kaffee und so ziehen wir los, decken uns mit Kaffee und Kuchen einer Konditorei ein, die wir Ann beide in einem Amphitheater verspeisen. Danach schlendern wir noch ein wenig durch die diversen Straßen und landen schließlich im Hostel. Dort chillen wir noch ein wenig auf der viel zu kalten und nicht den Ankündigungen entsprechenden Terasse und lassenden Tag ausklingen.

Einmal Asien und zurück

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Wir stehen wieder so auf, dass wir um neun frühstücken können doch leider haben wir heute morgen nicht so viel Glück mit dem Wetter: es regnet. Dementsprechend ist auch unsere Motivation loszuziehen. Also trödeln wir herum bis es schließlich gegen 11 besser wird und wir dann gegen zwölf losziehen zu unserem letzten Ziel für diese Reise.
Es geht nach Asien ;-). Dazu nehmen wir heute mal die Tram bis zum Ende nach Kabatas. Von dort laufen wir entlang der Promenade bis hinter Besiktas. Dort stärken wir uns zunächst mit einem Lamm-Pide bevor wir von dort die Fähre nach Üsküdar (in Asien) nehmen. Warum man eigentlich einen teure Bosporusbootstour machen soll, wo es diese Überfahrt für zwei türkische Lira gibt ist uns schleierhaft. Wir schlendern noch ein wenig entlang der Uferpromenade in Asien und genießen die Sonne, bis wir die Fähre zurück nach Eminönü nehmen. Auch diese Fahrt ist wieder schön und ebenfalls für zwei TL zu haben. (man bekommt also für vier TL eine kleine Bosporustour)
Wieder auf festem Boden angekommen, folgen wir der Tramlinie in umgekehrter Richtung. Auf dem Weg drücken wir uns ein wenig die Nasen an den Schaufenstern platt und erstehen endlich den ersehnten Magnetsticker für daheim. Am Ende der Ausgangstour erstehen wir noch ein kleines türkisches Dessert, welches wir am Hippodrom verspeisen. Dann geht es zurück zum Hostel.
Nach dem wir uns ein wenig frisch gemacht und relaxed haben, geht es noch einmal zum Abendbrot los. Wir genießen (mal wieder) sehr leckeres Lamm und verspeisen unser Mal in den typischen niedrigen Sesseln und von kleinen Tischen. Gegen zehn sind wir dann satt und auch müde, so dass wir den Heimweg einschlagen, schließlich müssen wir morgen früh raus, denn der Flug geht bereits um 8:30 Uhr Ortszeit…