Heute wache ist erst kurz vor zehn Uhr auf. Anscheinend habe ich den Schlaf gebraucht. Meine Unterarme schmerzen ein wenig und ich jammere ein bischen. Bis Donnerstag muß das aber wieder weggehen! Da will ich ja wieder klettern gehen. Um 11 Uhr bin ich dann in der Uni und lege los.
Ich werkle für mein empfinden sehr produktiv an meinem Expose herum. Das will ich eigentlich bis Montag auf einem halbwegs brauchbaren Stand haben, denn da treffe ich mich mich Annika und wir werden sehen, wie gut es wirklich geworden ist. Am Nachmittag zeige ich dann Sven und Doris meinen ersten Wurf, der den beiden aber zu umfangreich und schon zu detailliert dafür erscheint. Ich versuche ihre Vorschläge und Einwände einzuarbeiten und hebe das ursprüngliche Dokument für später auf. Man weiss ja nie…
Um drei Uhr wohne ich noch einer Besprechung mit Annika und Brian bei. Brian ist auch Doktorand und schriebt seine Arbeit über die semantische Anfrageoptimmierung. Eine interessante Diskussion um die zu messenden Dinge und die Parameter folgt und man hat nicht selten das Gefühl, daß Annika und er ein wenig aneinander vorbeireden. Na ja, irgendwie gelingt es beiden dann doch auf eine gemeinsame Sprache zu gelangen. Ich habe auch noch ein paar Ideen und lasse sie mit in die Diskussion einfliessen.
Der weitere Tag verläuft dann allerdings eher unspektakulär. Ich arbeite an meinem Expose weiter und lerne ein wenig meine Labmates kennen. Gegen 10:30 p.m.
gehe ich dann allerdings auch nach Hause. War ein langer Tag und ich will doch morgen auch wieder halbwegs fit auf der Matte stehen, denn morgen ist ja AG-Treffen. Zu Hause schreibe ich dann noch Tagebuch, esse ein wenig und gehe nach einem kurzen Plausch schlummern.