Reiseabschluss

So, nun sind wir schon wieder fast eine Woche zurück und die Realität hat uns wieder. Natürlich hatte ich noch nicht die Zeit, alle Artikel ein wenig aufzuhübschen aber falls jemand doch noch einmal alle einzelnen Berichte in chronologischer Reihenfolge, als von Anfang zum Ende lesen möchte, kann dies über die Seite Reisen->USA-Westküste machen.

Nachtrag vom 29.10.2011:
Die Bilder sind nun ein wenig kleiner und werden erst beim “Klick” groß. Das schöne daran ist, dass ich gar nichts an den Artikeln ändern muss, sondern das ganz einfach mit Hilfe eines Plug-Ins gemacht (Image Formatr) wird. Zusätzlich gibt es nun eine Karte, die noch einmal die Orte der einzelnen Posts zusammenfasst. Hierzu habe ich das Plug-In “Geolocation” von Chris Boyd ein wenig erweitert. Chris sieht vor, dass alle Posts in der Karte angezeigt werden. Ich will natürlich nur, dass in diesem Fall die Positionen der USA-Reise gezeigt werden, Schließlich soll es noch weitere Bericht ergeben ;-) und die sollen dann nur die zugehörigen Geoinformationen zeigen.

Golden Gate State Park

Unser letzter Tag in den USA für diese Reise bricht an. Wir stehen daher nicht, wie mittlerweile üblich, früh auf, sondern lassen den Tag langsam angehen. Im Hostel gibt es mal wieder Pancakes for free. Einen Kaffe gibt es wieder vom Café gegenüber. Das macht aber sonntags erst um 8:30 Uhr auf, so dass wir den Zeitpunkt des Frühstücks auf den Kaffee abstimmen ;-)
Nachdem wir das Gepäck eingelagert haben, laufen wir noch ein wenig nach Chinatown um noch die finalen Souvenirs zu erstehen. Danach geht es mit dem 5er Bus zum Golden Gate State Park. Wir wundern uns zwar, dass es am Sonntag in dieser Richtung so voll im Bus ist, denken aber nicht weiter darüber nach. Als wir aussteigen, klärt sich das jedoch schnell auf: Im Park gibt es heute concerts for free und das auf mehreren Bühnen. Die Wiesen vor den Bühnen sind mit Menschen gefüllt, die alle Kühlboxen und Stühle dabei haben. Das erinnert fast ein wenig an die guten alten Zeiten in der Waldbühne… Wir lauschen ein wenig der Musik und probieren uns ein wenig durch die Essensstände. Es gibt Beef- und Chicken-Teriyaki-Sandwich sowie garlic-fries. Letztere sind massiv garlicci! :-) Was uns besonders auffällt, ist, dass es gar kein Bier zu kaufen gibt, jedenfalls legal und nicht von den fliegenden Händlern. Dafür gibt es überall Dope zu kaufen und Pot-Brownies… Ja, ja, good old San Fran… so muss es wohl auch damals gewesen sein. Einige der Zuschauer erinnern auch mit ihren Outfits ein wenig an die Flowerpowerzeit.
Gegen 14 Uhr machen wir uns auf dem Rückweg, packen im Hostel noch einmal ein wenig um und werden dann um 16 Uhr vom Shuttle abgeholt, welches uns zum Flughafen bringt. Herbei fällt mir beim Fahrer auf, dass seine Brille getaped ist, weil wohl die Scharniere kaputt sind. Dank guten Gesundheitssystems in dem Staaten ist so etwas natürlich nicht inklusive… Die Windschutzscheibe des Autos hat auch genug Risse, für mehrere Fahrzeuge aber vielleicht sehen wir das auch zu kleinlich mit unserer deutschen Einstellung. Unterwegs unterhält “Billy Boy” (wahrscheinlich ein Texaner) den Fahrer, der schon mit dem führen des Autos überfordert scheint, wundert er sich doch, dass ihn niemand einfädeln lassen will. Vielleicht hätte er einfach mal den Blinker betätigen sollen… ;-) Irgendwann geht es dann weiter und wir kommen wohlbehalten am Flughafen an. Der Schalter ist schnell gefunden und wir stellen uns brav an. Endlich an der Reihe glauben wir es kaum: Wir können nicht zusammen sitzen, weil unsere Sitze nicht bestätigt wurden sondern nur vorbehaltlich reserviert wurden. Wir hätten noch einmal online einchecken müssen um die Sitze zu finalisieren. Klasse! Wir werden zwar auf eine Warteliste gesetzt aber die ist bereits lang. Was ein Mist! Wir beschließen: Nie wieder Virgin Atlantic! Am Gate fragen wir noch einmal nach, werden aber nonchalant abgewiesen: the flight ist fully booked. Einen Kaffe später werde ich ausgerufen. Anscheinend konnte man uns doch noch zusammen setzen. Immerhin etwas. Wir fliegen wie geplant um 19:05 Uhr ab. Europa, wir kommen zurück!

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Back in San Fran

Heute stehen wir früh auf, denn wir müssen unser Auto bis 11 Uhr in San Francisco abgeben. Vorher gehen frühstücken, denn schließlich ist ja das Frühstück dank tripple-A Discount inklusive. Doch halt, das ist angeblich falsch. So fängt bereits vor dem ersten Kaffee der Spaß an. Da wir aber im serviceoriengierten Hyatt abgestiegen sind, wird uns zugestanden, dass die entsprechende Formulierung im Angebot missverständlich aufgefasst werden kann und wir bekommen das Frühstücksbuffet for free. So kann es auch gehen!
Gut gestärkt machen wir uns auf dem Weg zu unserer letzten Station in diesem Urlaub. Da wir bereits bei Anmietung des Autos Benzin plus Servicetax bezahlt haben, können wir das Auto leer abgeben, d.h. wir müssen nicht tanken und versuchen das auch… Unterwegs geht und dann aber doch die Muffe und wir tanken eine Gallon. Als dann aber kurz vor dem Ziel (auf der Brücke nach SF) wieder die Warnung angeht, tanken wir noch eine Gallon. So kommen wir auch gut am Hostel an, wo wir zunächst unser Gepäck abgeben (wir sind zu früh zum einchecken) bevor wir das Auto, zum Glück um die Ecke, returnen können. Dank Oracle Open World sind einige Straßen gesperrt und wir müssen noch einen Extraturn machen, schaffen es aber in der Tat noch, das Auto on-time abzugeben. Wir sind am Ziel d.h. Ausgangspunkt angekommen.
Nach all der Fahrerei, gelüstet uns nach…? Genau, einem Kaffee von Starbucks! :-) Somit motiviert, machen wir uns auf in die finale Shoppingrunde: Applestore, Foto- und Bücherladen. Wir erstehen u. A. ein klasse kleines Cookiebook.
Nach ein paar restlichen Einkäufen, geht es zum Alamo Square und wir fangen die letzten noch fehlenden Fotos in SF ein. Dazu gehört auch Japantown. Am Alamosquare ist der historische Teil mit den bunten viktorianischen Häusern, die man auf jedem Reiseführer sieht. So viel staubige Stadtuft macht durstig und wir fallen auf dem Rückweg in eine Bar ein.
Auf dem anschließenden Weg zurück, laufen wir Slalom zwischen homeless folks, Gangztas und Kiffern. So intensiv haben wir das vorher noch nicht mitbekommen… Zufall kann das nicht gewesen sein. Merkwürdig…
Wir lassen uns jedoch nicht beirren, laufen weiter und finden schließlich den Thai around the corner, der uns empfohlen wurde (osha, 696 gerry st, sf). Doch die Empfehlung war eine Untertreibung. Wir haben beide selten so gut thailändisch gegessen! Insbesondere der Nachtisch (fried banana with green tea ice cream) hat uns beide positiv überrascht. Die green tea ice cream war richtig lecker.
Zurück km Hostel sortieren wir noch einmal unsere belongings…

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Sacramento – Joe’s Crab Shack

In der Altstadt angekommen, fühlt man sich schon ein wenig, wie im Wilden Westen, denn die Häuser sind aus Holz und die Gehwege auch. Schade, dass wir keine Stiefel mit Sporen tragen. Das würde sich sicherlich cool anhören.
Das die Sonne so schön scheint, lockt es uns in eines der Lokale an der Waterfront. Wir entscheiden uns für “Joe’s Crab Shack”. Wir wollen eigentlich Nut was trinken, also ordern wir Cocktails in Marmeladengläsern. Dann überkommt uns aber doch ein wenig Appetit und wir bestellen zum zweiten Cocktail ein paar Shrimps. Wir verquatschen noch einen dritten Cocktail und die nächste Stunde. Der Laden wird mittlerweile supervoll. Dabei werden von den Kellnern lustige Krabbentänze aufgeführt und jeder, der Geburtstag hat, muss sich ebenfalls zum Hampelmann machen. Da es mittlerweile schon fast Abend ist, entscheiden wir uns hier zu Abend zu essen. Es gibt Crab-Tomato-Garlic-Pasta für Franziska und einen Beef-and-Reef-Burger für mich. Dass man das Ganze natürlich nicht trocken herunter bekommt, versteht sich von selbst. Schließlich muss Fisch ja schwimmen und die Cocktails sind hier eh nicht so stark… ;-)
Als wir zahlen wollen, fällt uns ein, dass es am Eingang einen Souvenirshop wie bei Babba-Gumb gibt. Daher fragen wir die Kellnerin, ob wir die Cocktailmarmeladengläser dort auch erstehen können. Daraufhin erklärt sie uns, dass bereits unsere Gläser Souvenirs sind, die wir alle gerne mitnehmen können. Dem kommen wir zumindest für zwei nach ;-)
Auf dem Heimweg gibt es dann noch einen echten doppelten Espresso. Natürlich von Starbucks!

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Sacramento – Capitol Park

Heute verlassen wir die “Wildniss” und kehren zurück in die Zivilisation ;-) Wir fangen klein an und starten mit Sacramento, der Hauptstadt von Kalifornien. Der Weg ist mal wieder unproblematisch. Je näher wir jedoch unserem Ziel kommen, um so voller und größer werden die Straßen. Gegen Mttag kommen wir im Sacramento Hyatt an und checken ein. Auf das Vallet Parking verzichten wir dieses Mal, denn ddas ist diesmal nicht enthalten. Außerdem kostet auch wieder der Parkplatz Geld. Gleiches gilt auch für den Internetzugriff… Seltsam, in der kleinsten Provinzbude gibt es beides for free und auch ungesichert, d.h. public. Wir machen Mittagspause in Arnolds Park, sprich im Park des Capitols. Dabei lauschen wir Dudelsackmusik der übenden Musikanten für den morgen stattfindenden Feuerwehrleutegedenktag. Dann laufen wir in Richtung Fußgängerzone und Old-Sacramento / Waterfront. Es ist Freitagnachmittag und weder im unterwegs befindlichen Enkaufscenter noch auch den Straßen sind leer… Das ist schon merkwürdig! Insbesondere beim Gedanken daran, dass das die Hauptstadt ist.

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