Hausautomatisierung

Das ganze Thema Hausautomatisierung ist ziemlich „en vogue“ im Moment. Zumindest meine ich, deutlich mehr Werbung und Produkte in der letzten Zeit zu sehen. Auch ich habe mir des Themas mal angenommen und so wird nach und nach die eine oder andere Komponente auch bei uns Einzug halten. Das bedeutet, dass neben dem ohnehin bereits vollzogenen „niedrig Energie Komponenten Austausch“, d.h. LEDs bzw. Energiesparlampen statt bisher üblicher Glühlampen sowie der Einsatz von Geräten mit Energieausweis von A+ oder besser, werden wir zusehends unser Heim ein wenig „intelligenter“ gestalten.
Unter der Vielzahl an unterschiedlichsten Anbietern für diverse Komponenten, haben wir uns für das System „Homematic“ entschieden. Grund hierfür ist vor allem, dass das derzeit die anscheinend beste Lösung ist, die eine gute Balance zwischen bereits fertigen Lösungen bzw. Komponenten und selbst erstellbaren „Baulösungen“ bietet ;-). Zum anderen ist es meines Wissens nach auch die einzige Lösung, die eine gesicherte Kommunikation ermöglicht und bei Schaltaktoren auch einen Rückkanal besitzt. Letzterer ist dafür notwendig, um auch festzustellen, ob der beabsichtigte Schaltvorgang auch geklappt hat und der Funkbefehl nicht im Nirvana vorher verendet ist.

Der erste Einsatzzweck ist bei uns die Vernetzung der Rauchmelder. Das hat zum Inhalt, dass ein auslösender Rauchmelder alle anderen Rauchmelder informiert und diese dann auch Lärm machen. So bekommt man z.B. auch im ggfs. weiter entfernten Schlafzimmer mit, ob es im Wohnzimmer raucht. Für den sinnvollen Zeitgewinn im entsprechenden Ernstfall ist es wohl besser, möglichst früh alarmiert zu werden… Wollen wir hoffen, dass wir das aber nie brauchen.
Bei dem dann allerdings zu erwartenden Spektakel ist es aber nicht mehr möglich, den original ausgelösten Melder zu identifizieren, was natürlich doof ist, denn im Fall eines falschen Alarms, will man natürlich den „Störenfried“ zurück setzen und nicht alle Melder anfassen müssen ;-). Hierzu habe ich eine im Netz gefundene Lösung implementiert so dass wir im Alarmfall eine Email zugeschickt bekommen in der der Name des Rauchmelders steht. Wenn allerdings im Ernstfall gerade die Zentrale abfackelt, fällt das aus aber das ist in dem Fall auch o.k., denn die Vernetzung der Rauchmelder ist lokal programmiert und braucht hinterher keine CCU (Zentrale) mehr. Jeder Rauchmelder ist autark dank eigener Batterien. Außerdem gibt es eine eingebaute LED, die beim Auslösen leuchtet und so ggfs. sinnvoll den Weg zeigen kann. Wie das dann allerdings mit Rauch funktionieren soll, ist mir schleierhaft. Immerhin gibt es dann in den anderen Bereichen eine Notbeleuchtung. (Auf dem nachstehenden Bild kann man die LED, den Summer und die Statusleuchte erkennen.)

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1 Antwort

  1. 2. Januar 2015

    […] ich bereits im ersten Artikel geschrieben hatte, sind einige Sensoren bzw. Schalfaktoren, die ich einsetze, Batterie betrieben. […]

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