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Vom 14. Juni bis zum 25. Juni 2012 waren wir für ein paar Tage auf Island. In dieser Sektion gibt es einen kurzen Bericht über unseren Kurztrip.

Jetzt geht’s los!

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Auf zur nächsten Reise!

Die erste „Nacht“

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Wir kommen gegen 4:30 Uhr deutscher Zeit in Keflavik an und obwohl wir nur 2h geschlafen und vorher den ganzen Tag arbeiten waren, fühlen wir uns noch brauchbar fit. Also auf zur Autovermietung und das Auto abgeholt. Wir haben Glück und landen recht weit vorn in der Schlange. Die nach uns ist deutlich länger. 😉 Nach gut einer halbem Stunde haben wir danach unser Auto, richten das Navi ein und fahren nach Reykjavik. Dafür, dass eigentlich Nacht sein sollte ist es jahreszeitlich bedingt immer noch hell. Na das Word wohl noch ein Spaß die nächsten Tage. Der Vorteil: man kann nicht im Dunklen ankommen. Nach einer Dreiviertel Stunde sind wir dann im Hostel, checken ein, duschen und fallen erschöpft ins Bettchen. Die Nacht wird kurz…

Geysir

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Der Morgen beginnt nach nur fünf Stunden Schlaf und es ist immer noch hell und strahlend blauer Himmel in Reykjavik. Wir frühstücken gemütlich Bagels und ganz wichtig: Kaffee. Den brauchen wir heute morgen ganz besonders. Gegen 10 checken wir aus und machen uns auf den Weg zum Golden Circle konkret zum Geysir. Der Weg fährt sich angenehm, zieht sich aber, denn max. 90 km/h sind erlaubt und diverse Kreisverkehre lassen uns immer wieder abbremsen. Egal, wir sind ja hier zum entspannen und das funktioniert super. Am Geysir angekommen, Reihen wir uns in die Besucherschar ein 🙂 und staunen mit. Das Gebiet ist nicht riesig groß aber dennoch sehr schön.

Gullfoss

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Eine kurze Fahrt weiter halten wir schon wieder an und spazieren zum Gullfoss, einem wunderschönen Wasserfall, der in nichts den Niagarafällen nachsteht. Ganz im Gegenteil: durch den wenigen kommerziellen Tourismus hier, hat man viel mehr von der Natur drumherum zum Genuss zur Verfügung.

Seljalandsfoss

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Nach noch einer weiteren halben Stunde Fahrt sind wir am vorerst leten Wasserall für heute angekommen. Da wir immer noch bzw. schon wieder recht müde sind, genügt uns der bloße Anblick von vorn und wir entscheiden uns nicht hinter den fallenden Wassermassen lang zu laufen… Leider fängt es Ann auf der Weiterfahrt ein wenig zu regnen an und so entscheiden wir uns direkt zum HI für heute durchzufahren. Kurz noch Lebensmittel eingekauft und dann sind wir auch schon in Vik.

Vik

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Nach dem einchecken gibt es erst mal Abendbrot und wir machen es uns auf der Couch gemütlich, planen den morgigen Tag und reflektieren die heutigen Eindrücke…

Berunes (oder so…)

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Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Waffeln und Kaffee machen wir uns gegen 09 Uhr auf den Weg. Weiter geht es Richtung Osten entlang der Ringstraße zum Skaftafell Nationalpark, einem Nationalpark mit Gletschern am Vatnajökull.
Dort angekommen, informieren wir uns im Visitorcenter, welche Wanderung wir mache können. Wir wählen eine Tour entlang des Svartifoss (ein Wasserfall) hoch hinauf mit Ausblick über den Getscher und zurück. Leider regnet es. Wir lassen uns davon aber nicht die Laune vermiesen sondern genießen die Natur, die sicherlich bei Sonnenschein noch viel schöner wäre… egal. Nach gut 2,5 h sind wir wieder am Ausgangspunkt angekommen und machen uns auf den weiteren Weg.
Unterwegs halten wir noch einmal in Höfn, um ein wenig einzukaufen und zu tanken. Sicher ist sicher…
Die Entscheidung, zu tanken, zahlt sich auch bald aus, denn bei der Weiterfahrt nach Djúpivogur kurven wir ein wenig durch die Gegend auf der Suche, nach unserer heutigen Bleibe. Wie sich herausstellt, ist diese auf der anderen Fjordseite des Ortes, was für uns noch eine weitere halbe Stunde Fahrtzeit bedeutet (eine richtige Adresse gibt es nämlich nicht). Gut, dass der Tank voll ist, denn weit und breit gibt’s keine Tankstelle 😉
Um 19:30 Uhr erreichen wir endlich Berunes (oder so), checken ein und essen zu Abend. Unsere Unterkunft ist wirklich sehr niedlich: ein umgebautes Farmhaus mir sehr viel Charme. Dort lassen wir uns dann auch gerne im angeschlossenen Restaurant nieder und schreiben bei Bier und
Wein ein wenig Tagebuch, planen den nächsten und lassen den Abend ausklingen. ( Darf man eigentlich Abend sagen, wenn es nie dunkel wird?)

Bakkageròi

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Heute stehen wir gegen halb acht auf und packen gleich mal. Zum Frühstück gibt es heute Eierkuchen. Mjamm. Gegen neun machen wir uns dann auf den Weg.
Wir fahren entlang der Fjorde in Richtung Norden durch den Osten Islands. Der Weg entlang der Küste ist kurvig und teilweise Gravelroad. Daher kommen wir nur mäßig voran genießen aber umso mehr den Ausblick auf die Fjorde mit dem sehr blauen Wasser. In Egilstadir kaufen wir noch kurz ein und tanken, denn sicher ist sicher ;-).
Um drei erreichen wir bereits unseren Zielort für heute. Allerdings ist noch niemand da, bei dem wir einchecken können. Also machen wir uns noch einmal auf den Weg durch den Ort und wundern uns, dass trotz Sonntags keine Seele auf der Straße ist. Wir sind ein wenig müde, also suchen wir uns einen ruhigen Parkplatz und machen Siesta. Danach laufen wir um die „Elfenburg“, einen Felsen, in dem wohl Elfen wohnen sollen… Na ja, wer’s glaubt. Jedenfalls sind wir hier wohl in einem sehr mystischen Ort gelandet. Nach einem Cappuccino im nahegelegenen Café geht es zurück zur Unterkunft. Unsere Gastgeberin soll wohl in ein paar Minuten kommen… Das werden dann aber 45… halt alles ein wenig entspannter hier.
Nach dem wir eingecheckt haben, machen wir uns noch einmal auf den Weg zur Puffin Kolonie (Papageientaucher). Die Tiere hatten wir uns eigentlich großer vorgestellt aber niedlich sind sie allemals. Wieder zurück im Hostel, gibt es Abendbrot und wir plauschen noch ein wenig mit den anderen Gästen, bis wir schließlich gegen 23 Uhr müde ins Bett fallen.

Dettifoss

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Da wir heute eine recht lange Strecke vor uns haben, beginnt der Tag bereits um halb acht mit dem Frühstück. Dazu laufen wir von der Unterkunft rüber zum angeschlossenen Restaurant. Es gilt allerdings „nur“ Island-Klassik, d.h. Marmelade, Toast, die eine Standardwurst und der dazugehörige Käse. Macht aber nichts, denn satt werden wir allemal. Hauptsache es gibt ordentlichen Kaffee.
Um neun Uhr fahren wir dann los zum Dettifoss an dem wir gegen 12 Uhr ankommen. Wieder führt unser Weg über kurvige Gravelroads zurück zur Ringstraße. Von dieser fahren wir dann Richtung Grimstanga ab und fahren das letzte Ende wieder nicht asphaltiert. Daran kann man sich fast gewöhnen. Das Tempolimit halten wir gerade so noch ein 😉

Husavik

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Unsere Weiterfaht nach Husavik geht nach einem kurzen Halt am nächsten Wasserfall, dem Hafragilsfoss, weiter. Diesmal überwiegend asphaltiert.
Um 17 Uhr kommen wir schließlich in Husavik an und checken im Guesthouse Arbol ein. Außerdem Buchen wir gleich mal eine Walbeobachtungstour für morgen. Hoffentlich spielt dann auch das Wetter mit. Lt. Wetterbericht soll es morgen Vormittag schön sein…
Da es noch früh ist, stürzen wir uns ins Getümmel der 2500 Einwohner zählenden Stadt. Nun ja, der erste Weg zum Bäcker beglückt uns mit einem echten Cappuchino. Allerdings wird dieser in der üblichen isländischen Gelassenheit zubereitet. Man hat auf jeden Fall den Eindruck, als wär man darauf nicht vorbereitet gewesen, zwei Heißgetränke auf einmal (und auch noch heiß) zubereiten zu müssen. 😉 auf jeden Fall ist das der beste Kaffee seit langem und dafür lohnt sich das Warten allemal! Wir schlendern weiter durch den Ort zum Hafen und gönnen uns Fish&Chips 🙂 Der restliche Ort ist danach auch fix erkundet. Natürlich haben um diese Uhrzeit (es ist 19 Uhr) bereits alle Geschäfte außer der Tankstelle zu. Macht nichts, dann laufen wir halt noch einmal zum anderen Ende der Stadt… und schließlich zurück zur Unterkunft.

Krafla und Viti

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Um halb neun beginnt der Tag mit dem Frühstück. Es gibt wieder mal Island-Classic 😉
Kurz vor zehn sind wir dann am Hafen und ziehen uns die warmen Oberalls und Regenjacken an, denn es soll sehr kalt draußen sein. Dann geht es los. Wir fahren quer über die Bucht hinüber auf der Suche nach Walen aber vergebens. Heute sehen wir angeblich kurz und aus der Distanz einen Minkwal. Gaaaaanz weit weg. Kann ja jeder sagen. Dafür haben wir fahren wir ein paar Delphinen hinterher. Na ja, eigentlich ganz nett aber nicht das wofür wir 54€ ausgegeben hatten. Auf der Rückfahr gibt es dann heiße Schokolade und Zimmtschnecken. Beides kann unsere Laune nicht verbesser zumal der Kakao tierisch süß ist und die Schnecke nach billigem TK-Zeug schmeckt… Fazit: hat sich nicht gelohnt und es ist auch egal, mit welcher der beiden Firmen man fährt, denn es fahren beide an die selbe Stelle…


Nach einem kurzen Aufenthalt in unserer Unterkunft, machen wir uns auf den Weg ins Vulkangebiet der Krafla. Dort wandern wir gut zwei Stunden durch Lavafelder und Krater. Abschließend Ähren wir noch zum Viti, einem Kratersee. Alles schon sehr beeindruckend. Weiter geht es noch zu einem anderen aktiven Feld voller Fumerolen und Mudpools.
Es ist inzwischen sechs Uhr, was uns gar nicht aufgefallen ist, denn das Licht verändert sich wirklich nur kaum. Also machen wir uns auf den Rückweg, wählen aber die Route um den Myvatn herum. Leider ist heute einer der wenigen Regentage in dieser als trockenster Teil Island bekannten Region. Macht aber nichts, denn der Ausblick über den See ist trotzdem schön. Kurz vor Husavik machen wir noch eine Rast in einem Feldweg. Es gibt Abendbrot mit Ausblick über die Bucht.

Godafoss

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Unser letzter Morgen in Husavik bricht an und beginnt heute etwas später, denn wir haben kein großartig umfangreiches Programm geplant. Somit „schlafen wir aus“ und trödeln beim Frühstück so dass wir gegen zehn Uhr erst losfahren. Unser erster Halt ist der Godafoss, der Götter-Wasserfall.

Akureyi

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Kurz nach eins sind wir dann bereits in Akureyi. Da das Hostel erst ab 16 Uhr besetzt ist, machen wir uns noch auf den Weg. Zuerst stärken wir uns bei Domino’s Pizza. 😉 Dann geht es in den Stadtkern hinein, den wir bis 16 Uhr dank des herrlichen Wetters abgelaufen haben und bereits wieder am Hostel sind. Wir checken ein, laden unsere Sachen ab und machen ein wenig Siesta. Schließlich sind wir im Urlaub!
Gegen halb acht ziehen wir dann zum Abendessen in die Stadt… Mal sehen, was da so geht… Ist ja die zweitgrößte Stadt Islands mit ihren 17500 Einwohnern ;-).
Wir werden fündig: Das Goya, eine Tapasbar, lädt uns ein und wir speisen isländisch geprägte Tapas. Es gibt Datteln mit Ziegenkäse im Schinkenmantel, Papageientaucher (Puffin schmeckt nach Wild) auf Blumenkohlgemüse mit Karamelsauce, Omelette mit Süsskartoffeln und BBQ-Lachs auf Wassabipürree. Das zuerst falsch servierte Ziegenfleisch auf Salat mit Blaubeeren (ebenfalls mit Karamellsauce) schenkt man uns. Da sagen wir doch nicht nein:-). Alles seeeeehr lecker!!! Das Goya ist wirklich zu empfehlen auch preislich.

…im Norden ist sie nie zu sehn. Von wegen!

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Da lernt man in der Kindheit die Weisheit „Im Osten geht die Sonne auf. im Süden nimmt sie ihren Lauf. Im Westen will sie untergeh’n. Im Norden ist sie nie zu seh’n.“ und dann fliegt man nach Island und sieht sie doch 😉
Kurz vor Mitternacht ist so schönes Lcht draußen, dass wir noch mal um die Häuser ziehen. Schließlich ist das unsere erste Nacht mit blauem Himmel bei dem man die Sonne im Norden stehen sehen kann.

Siglufjördur

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Obwohl wir gestern so lange wach waren, sind wir heute bereits wieder um 8 Uhr wach. Da es heute im Hostel kein Frühstück gibt, laufen wir zum Bäcker und versuchen dort unser Glück. Es gibt ein paar süße Teile und den üblichen Kaffee aus der Pumpkanne. Nicht so doll aber immerhin trinkbar 😉 Dann machen wir uns gegen zehn auf den Weg zur Shoppingmall. Ja, so was gibt es hier auch undicht mal schlecht! Sogar ein Accessorize erfreut (keine Angst, mich nicht). Auch ein 66 Grad North Store wird besucht und um eine neue Jacke erleichtert 🙂 Ein zweites Frühstück beim nächsten Bäcker (der erste wirklich Tolle in Island) wird kurzerhand eingepackt und für später mitgenommen. Dann geht es Richtung Norden nach Siglufjödur. Im ehem. Zentrum des Heringsfangs machen wir Mittagspause und es gibt Geräuschen Hering auf Smörbröd.

Hofsos

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Gut gestärkt geht es wieder gen Süden mit einem kurzen Halt in Hofsos. Von hier sind um 1900 wohl recht viele Osländer nach Amerika ausgewandert… Aha…

Hofstadir

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Kurz vor fünf kommen wir dann am heutigen Zielort im Guesthouse Hofstadir an. Nach dem wir ausgepackt haben, genießen wir ausgiebig die Sonne bei einem Kaffee auf der Terrasse.


Gegen sieben gibt es dann heute Abendbrot. Es gibt Lamm auf heimischen Kartoffeln. Lecker!

Saudarkrókur

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Der heutige morgen beginnt mit einem guten ausgiebigen Frühstück. Neben Islans-Klassik, gibt es Pastete aus eigener Herstellung, Rhabarber-Vanille Kompott, frisches Brot, Hüttenkäse und selbstgemachte Marmelade. So darf ein Tag ruhig anfangen!
Gut gestärkt fahren wir nach Saudarkrókur. Dort suchen wir zunächst das Fosshotel (was es überall gibt, was aber nicht so heißt…) dann suchen wir „hinter dem Hotel“ den Weg… und finden dann bei der zweiten von drei Möglichkeiten, die richtige… (Vielen Dank Lonely Planet :-(). Dann wandern wir ein wenig auf dem Molduxi herum und folgen den Steilen Weg bergauf. Dabei genießen wir den Ausblick über die Bucht umringt von blühenden Blumen und echten, wenn auch kleinen Bäumen. So viele Bäume gibt es in Island nämlich nicht… Schon gar nicht an den Rastplätzen auch wenn da immer ein Schild mit Bank und Baum ist. Die Bank gibt es zwar immer aber einen Baum haben wir erst ein Mal daneben gesehen… 😉
Wieder zurück am Auto, machen wir uns auf zur örtlichen Bäckerei. Wieder einmal experimentieren wir mit Süßwaren und finden etwas, was von außen in etwa wie ein dicker Mandelprint aussieht. Lakritze soll auch irgendwie dabei sein… Wir sind gespannt, denn wie wir gelernt haben sind Schokolade und Lakritze eine echt gute Kombination. Dazu gibt es noch einen frischen Kaffee. Als wir dann einige Zeit später unser „Gebäck“ durch zerbrechen teilen wollen, erleben wir eine Überrachung: Der Inhalt ist der eines Schoko-Schaum-Kuss versetzt mit Lakritzestückchen. Das schmeckt dann allerdings doch etwas seltsam…
Für den kulturellen Teil heute, halten wir kurzerhand mit einer Vollbremsung auf der Hauptstraße, setzen zurück und sehen uns mit der bereits vor uns eingetroffenen Rheumadecken-Reisegruppe ein paar alte Torfhäuser an. Ui toll… Schnell wieder weg!

Sæberg

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Nach kurzem Aufenthalt im Supermarkt von Hvammstangi (eigentlich wollten wir hier Schrimps frisch vom Kutter kaufen, müssten aber einsehen, dass es in Island wohl keinen frischen Fisch gibt;-)) fahren wir zur Unterkunft. Unterwegs futtern wir unsere neue Lakritzentdeckung aus dem Supermarkt: Es sieht aus wie Trets (M&Ms für die jüngeren). Außen befindet sich die Schokolade aber drinnen befindet sich ein in Karemell umschlossenes Lakritzstück, welches einen beim umgestümen Verzehr (oder beim nicht Isländisch sprechenden Touristen) an einen baldigen Besuch beim Zahnarzt erinnert… Mann sind die hart!
Wir landen wieder einmal in einem Hostel, in dem keiner vor Ort ist, sondern man eine Telefonnummer anrufen muss, damit jemand kommt. Immerhin gibt es hier auch ein Telefon dazu. Kurze Zeit später ist unsere Gastgeberin da und wir können einchecken. Da wir beim Blick auf die Preisliste feststellen, dass ein Island-Klassik ca. 10€ kosten würde, canceln wie das und holen uns für das Geld kurzer Hand im Vinbudin eine Flasche Wein, die wir bei der Rückkehr im Hostel zum Abendessen mit einem entspannenden Blick über den Ford genießen.

Borganes

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Da wir heute noch einiges an Weg vorhaben und auch noch was von Reykjavik bei unserer Ankunft sehen wollen, beginnt der morgen bereits um sieben Uhr mit einem kleinen Frühstück draußen in der Sonne. Ein versöhnlicher Abschluss doch noch mal draußen frühstücken zu können. Dann geht es los.
Unterwegs meldet unser Auto „Hunger“ an und wir halten mitten im Nirgendwo auf einer riesigen Tankstelle, wie sie an unseren heimischen Autobahnen nicht größer sein würde. Ob die jemals an ihre Auslastungsgrenze heran kommt? Egal, man ist, wie immer eigentlich, sehr freundlich und alles ist picobello sauber! Sogar der Tankbereich wird gefegt… dank Kinderarbeit in deren Monaten Sommerferien.
Auf unserer weitere Strecke kommen wir irgendwann in Borganes vorbei und entdecken (diesmal ohne Vollbremsung) einen Bäcker (kurz vor der Brücke), bei dem wir uns erst einmal mit einem echten Kaffee und ein wenig Gebäck eindecken. Bei der Aussicht fällt es schwer einzusteigen und weiter zu fahren aber wir haben ja noch was vor…

Hallgrímskirkja

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Bei unserer Ankunft in Reykjavik ist es sonnig und warm. Klasse! Im Hostel können wir zwar och nicht einchecken (es ist ja auch erst 11 Uhr) aber Tips (inkl. winddichtem Park) lassen wir uns gerne geben. Wir schlendern durch die Stadt hinauf zur Hallgrímskirkja wo uns ein Pfarrer „all the best“ wünscht. 😉 Weiter geht’s zum o.g. Park wo wir einen Kaffee in der Sonne genießen.
Es ist mittlerweile 16 Uhr. Also laufen wir zum Hostel und machen ein wenig Siesta. Als wir wieder aufwachen ist es bereits 21 Uhr und wir haben Hunger. Unsere Wahl fällt, auch weil es uns beim letzten Mal gut gefallen hat und im Lonely Planet gut bewertet wurde, auf isländisch geprägte Tapas.
Als wir um 23 Uhr aus dem total dunklen Laden auf die Straße treten, ist es natürlich noch hell. Das fühlt sich komisch an: Samstag Nacht durch die Straßen zu laufen ohne dass es dunkel ist, überall laute Musik raus dröhnt und betrunkene Menschen unterwegs sind.

Blaue Lagune

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Unser Tag in Island beginnt um sieben, denn wir müssen um zehn auschecken. Nach dem Frühstück laufen wir dann noch ein wenig durch Down-Town und vertrödeln die Zeit ein wenig. Gegen Mittag fahren wir dann zur Blauen Lagune, wo wir den Urlaub mit drei unterschiedlichen Gesichtsmasken (die Haut fühlt sich wahnsinnig weich danach an aber die Haare leiden trotz des kostenlos zur Verfügung stehenden Conditioners), Sauna und natürlich einem Drink im Hot-Pool ausklingen lassen, bevor es gegen neun zum Flughafen geht.