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Ankunft in Cairns (und die Reise dahin)

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Endlich geht die lang ersehnte Reise los. Die letzten Tage hatten wir damit verbracht, all unsere Dinge sinnvoll in die nun fünf Taschen zu packen. Dazu gesellen sich noch ein Buggy und die Kraxe sowie natürlich drei Stücke Handgepäck. Irgendwie eine Menge Zeug für und drei…

Das Taxi holt uns wie bestellt ab und alles passt wunderbar in den Pruis-Plus, wer hätte das gedacht. Am Flughafen klatschen wir mit ein paar Freunden ab, die gerade aus ihrem Urlaub zurückgekehrt sind. 

Im Flieger gibt es dann die erste böse Überraschungen: unser flugtauglicher Maxi-Cosi Pebble wird von British Airways nicht akzeptiert, weil er rückwärts fixiert wird. Angeblich sind aber nur Front-facing Sitze zugelassen. Somit dürfen wir den Sitz nicht zu Start und Landung benutzen und müssen unseren kleinen Mann mit der sonst üblichen Schlaufe sichern. Was für eine schwachsinnige Bestimmung. Seltsam auch, dass mit AirBerlin und Lufthansa der Sitz in Ordnung wäre… Na gut, ist ja nur ein kurzer Flug nach London, das wird schon gehen. 

In London suchen wir für ein paar Minuten zum Spielen die Public-Lounge auf bevor es in den nächsten Flieger nach Hongkong geht. 

Im Wartebereich zum Gate werden wir direkt angesprochen, doch schon vorab boarden zu können. Leider erklärt man uns auch hier, dass unser Sitz nun gar nicht benutzt werden darf. Unsere drei gebuchten Sitze könnten wir nutzen aber der kleine Mann müsste immer mit Schlaufe an einem von uns angeschnallt werden, wenn die Zeichen dafür angezeigt würden. Das wäre sicherer… Da fehlen einem doch glatt die Worte. Einer Sicherheitsmethode aus den ersten Tagen der Fliegerei eine höhere Sicherheit zuzusprechen als einem Crashtest geprüften Sitz erscheint uns paradox. Zumal wir den kleinen auch einfach so auf den freien Sitz zum Schlaf ablegen dürften… Nach einer doch recht komplexen Diskussion mit dem Personal von Cathay Pacific tauschen wir zumindest unsere Plätze mit ein paar anderen Reisenden, so dass wir ein Babybettchen bekommen. Unseren dritten Sitzplatz geben wir dafür allerdings auf. Sehr ärgerlich. Der eigentliche Flug ist ganz angenehm ruhig und wir drei finden auch alle eine gute Menge Schlaf. Der Service und das Essen sind allerdings nur mäßig. Da sind wir von Thai, Singapur und sogar Lufthansa besseres gewohnt. 

In Hongkong müssen wir aufgrund von starkem Regen eine Extrarunde drehen und kommen dadurch ein paar Minuten später an. Macht aber nichts, wir haben ja Zeit :-). Am Gate werden wir noch von CX Mittarbeitern wie verabredet kontaktiert und versuchen das ganze Rätsel um die Zulassung unseres Sitzes und die Alternativen durchzusprechen. Im Flugzeug sagte man uns noch, dass man in Hongkong eine  Sitz von der Airline bereitstellen könnte. Leider geht das aber nur für einige Flugzeugtypen und unseres ist nicht dabei :-(.  Dafür bucht man unsere Sitze zumindest schon mal für den Rückflug so um, dass wir alle drei Plätze vor einem Kinderbettchen bekommen. Immerhin etwas, obwohl unsere Enttäuschung und das Unverständnis immer noch nicht ausgeräumt sind. Auch das eigens bestellte Kinderessen wird noch mal explizit geordert, obwohl es das auch schon vorher von zu Hause wurde…

In weiser Voraussicht haben wir uns für die über fünf Stunden Aufenthalt in Hongkong eine Lounge gebucht, die wir sodann aufsuchen. Zum Glück sind gerade zwei Duschslots frei und wir können duschen gehen. Das ist herrlich nach einem zwölf Stunden Flug und auch der kleine Mann freut sich sichtlich über die Erfrischung. In der anständigen, wenn auch in die Jahre gekommenen Lounge selber ist es angenehm und wir relaxen ein wenig und essen gemütlich. 

Gegen 19:15 Uhr lokaler Zeit geht es dann weiter auf den letzten Abschnitt unserer Reise. Dieses Mal haben wir „nur“ die drei Sitzplätze, kommen damit aber halbwegs gut klar. Der kleine Michel schläft gut unterwegs wenngleich der Schlaf seiner Eltern ein wenig kurz kommt… Gegen halb fünf morgens kommen wir in Cairns an. 

Nach den Customs geht der erste Weg zur Bio-Inspektion, denn, ähnlich zu Neuseeland, will man auch hier versuchen eingeschleppte Schädlinge zu vermeiden. Da wir dieses Prozedere bereits kennen, haben wir all unsere Lebensmittel in einer übersetzten Liste zusammengefasst. Unser Agent freut sich darüber und nach einem prüfenden Blick sind all unsere Dinge völlig unbedenklich. Einzig unsere Wanderschuhe bedürfen einer Bio-Reinigung der Sohlen. Nach ein wenig weiterem Smalltalk muss unser Agent weitere Kunden bearbeiten und wir ziehen weiter zum Taxi Stand. Hier kommt gerade ein kleiner Prius, in den wir aber auch unser gesamtes Gepäck untergebracht bekommen. 

In unser Unterkunft beziehen wir unser Appartment und legen uns noch mal für ein paar Stunden bis gut 11 Uhr bin. Danach machen wir uns zu Fuß auf und schlendern die Esplanade hinunter zum Public Pool. Das Wasser ist für unseren kleinen doch immer wasserbegeisterten Knirps allerdings ein wenig zu kühl, so dass wir, trotz Badeversuchs, eher Zuschauer als Badende sind ;-). Auf dem Rückweg geht’s noch mal fix in einen Supermarkt bevor es zurück und nach dem Essen erschöpft ins Bett geht. Was ein Auftakt!

Cairns, eine sich doch gar nicht so klein anfühlende Kleinstadt

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Nach einer turbulenten, d.h. recht schlaflosen Nacht, sind wir heute Morgen doch gar nicht so traurig, gestern keine Tour für heute gebucht zu haben. So beschließen wir, nach einem ruhigen Frühstück, den fehlenden Schlaf nachzuholen und zwar nur so viel, dass wir nicht dem Jetlag folgen…und lassen es ruhig angehen. Da wir hier im Appartment eine Waschmaschine und einen Trockner inklusive haben, entledigen wir uns mal er schmutzigen Wäsche. Der Wäscheberg kommt sicherlich noch früh genug…

Gegen Nachmittag ziehen wir noch mal zu Fuß down-town ins hiesige Shopping Center erstehen dort noch ein paar Dinge, die wir gestern nicht bekommen haben und füllen vor allem noch mal unsere Wasservorräte auf. Zwar kann man hier auch das Leitungswasser trinken, allerdings nur mit einem für uns recht starken Chlorgeschmack. Also nichts für uns ;-).  

Cairns zu Fuß zu erkunden ist schön und easy zu machen (auch mit Buggy). Fast hat man das Gefühl, dass die Stadt doch nicht so klein ist aber das liegt bei genauerem Hinsehen daran, dass wir im Wesentlichen der Hauptstraße, der Lake Street, folgen (die recht lang ist) und ein paar Schlenker eingebaut haben. Wie es das Schild auf dem Foto auch schon zeigt gibt es hier vier Hauptthemen: Lagoon, Beaches, Markets und Schopping. 

Zurück in unserer Unterunft ordern wir für morgen früh ein Taxi und fangen nach dem Abendbrot dann an, unsere Sachen für den Transfer zum Camper morgen zu packen. Irgendwie passt das alles nicht mehr so klasse, wie noch vor drei Tagen.Macht ja auch nichts, Platz ist morgen im Taxi und wir haben ja noch eine Backuptasche dabei ;-). 

Ab auf die Straße 

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Der Morgen beginnt mit dem Wecker des Telefons, da unser sonst so gut funktionierende „Biowecker“ noch nicht so ganz zuverlässig wie sonst ist ;-). Nach einem kurzen Frühstück packen wir noch die letzten Dinge ein, räumen das Appartment auf und die Taschen nach unten. Um 09:30 Uhr holt uns das Taxi schließlich ab und bringt uns, trotz MaxiTaxis, für 20AUD zu THL. Na, da hat sich der Taxifahrer vom Flughafen ein nettes Trinkgeld gegeben, hatten wir da doch deutlich mehr für die fast gleiche Strecke gezahlt. Es gibt einfach keine ehrlichen Menschen mehr…

Da wir bereits von Deutschland aus online unsere Daten im Quick Check-In angegeben hatten, geht der ganze Übernahmeprozess recht entspannt und schnell. Sehr voll ist es allerdings auch gerade nicht. Da kennen wir schlimmeres. Heute übernehmen wir einen nur 4990km gelaufenen Maui-Camper. Den Hochsitz packen wir sogar noch aus der Verpackung aus. Der Booster (Kindersitz) ist hier so einer, wie wir ihn auch lt. CX benötigt hätten, d.h. einer, der mit Gurt hintendurch gesichert werden kann. Der aktuelle Passagier ist allerdings mit der Schulter noch niedriger als eine Marke und darf nur rückwärts befestigt werden. Na huch, im Flugzeug wäre das also gegangen?

Kurz hinter Cairns halten wir in Smithfield um bei einem Coles den Grundeinkauf zu machen. Dann geht es ab auf die Straße und weiter in Richtung Norden. Da wir schon genug Zeit heute mit der Übernahme und dem Einkauf verbracht haben, wollen wir eigentlich nicht mehr so lange fahren. Allerdings verpassen wir den für heute avisierten freien Platz und kehren daher in Glengarry auf einem BIG4 Campingplatz ein. Wir stehen „unpowered“ (schließlich haben wir Solarpanele auf dem Dach) auf der Flutwiese für 36AUD dank Maui-Rabatt. Sportlich, aber es ist ja auch Hauptsaison. Wir spielen noch ein wenig auf der Wiese bevor es dunkel wird und Abendessen gibt. Zum Gute-Nacht Ritual gibt es heute noch einen erstklassigen Sternenhimmel zu sehen. 🙂

In Australien laufen die Uhren ein wenig anders 

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Wieder schlafen wir zu lange, d.h. vertrödeln schon morgens zu viel Zeit um noch geeignet in den Schlafpausen fahren zu können. Na gut, dann nutzen wir, nach dem klasse Frühstück im Freien zumindest die Ausstattung des Campgrounds weitgehend: Wir nutzen den coolen Pool, der wohl beheizt ist.  Das merkt man anfangs nicht, kann aber auch an den überhitzten Körpern liegen. Wir drei haben viel Spaß.

Nach dem Bad soll es eigentlich noch Mittag für den kleinen Mann geben. Irgendwie will aber der Herd nicht angehen und wir denken, dass das Gas wohl alle ist. Am Empfang kümmert sich Michael um uns und wir versuchen die Flasche aufzufüllen. Das ist sie aber. Zwischendurch springt Michael in die Botanik „Do you like Passionfruit?“ und wir haben ein Stück Obst zum Naschen bekommen.  Am Camper schließen wir die Flasche noch mal an und es geht wieder alles… Murphy ist Australier! Dafür lernen wir über Michael, dass er aus Belgien ist und Spielplätze baut. Der Wasserspielplatz ist auch von ihm.  Mittlerweile ist er dann doch drei Jahre schon hier und es scheint ihm gut zu gehen. Er erklärt uns auch, dass es gerade so voll auf dem Platz ist, weil viele Retired-Stammgäste aus Melburne hier sind, wie in jedem Jahr.

Unser Weg geht weiter nach Mossman. Eigentlich soll es hier einen Infoladen geben. Auffindbar ist er unter der im Reiseführer angegebenen Adresse allerdings nicht. Eine nette Frau meint, dass wir es im Ranger Office probieren könnten aber es sei Samstag, da wäre das Office eh zu. Es sei außerdem Mittag und da würde hier auch gleich alles „shutdown“ machen. Na gut, dann fahren wir eben weiter und finden den Pinnacle Village Holliday Park in Wonga Beach. Wieder nicht frei, aber wie wir erfahren haben, ist das hier oben eh so eine Sache was zu finden. Offensichtlich ist es nicht so sehr verbreitet oder die Leute, die wir gefragt haben, interessieren sich nicht dafür sondern sind lieber „powered“ ;-). Dafür werden wir sehr herzlich an der Rezeption aufgenommen, wohl auch dank der Flirtfähigkeiten unseres kleinen Mannes. Auf Nachfrage, welche Daintree River Tour man denn nehmen sollte, empfiehlt sie uns die ohnehin von uns ins Auge gefasste „Solar Whisper“ Tour, für die Sie uns gleich noch einen 10% Discount mitgibt. Super!

Da wir heute noch ein wenig Zeit haben, sehen wir uns nur kurz den Platz an und fahren weiter zum Daintree River um die Tour für 15:30 Uhr zu buchen. Die Leute da sind super nett und geschwätzig. Dafür ist allein die Check-In Prozedur lustig. Bevor man zahlt wird erst mal ausgiebig geplauscht. Sehr originell. Wieder merken wir, dass hier die Uhren ein wenig langsamer oder zumindest anders laufen, als sonst irgendwo. Uns gefällt es :-). Die Tour mit dem Solar-betriebenen Boot dauert eine gute Stunde und wir erfahren sehr viel über die ganze Vegetation des Daintree Rivers und der Salties (Salzwasser Krokodile), die hier leben. „Scarface“ ist hier der Bulle der Gegend und wir bekommen ihn, wenn auch nur schwimmend, gleich zu Beginn unserer Tour zu Gesicht. Ein Paar Meter weiter geht es zu einer seiner wohl insgesamt vierzehn Frauen „Elisabeth“, die sich uns am Strand in der Sonne liegend gern mit den ihr noch verbliebenen Jungen präsentiert. Wir lernen: Obwohl eine Eiablage gut 50 Eier umfasst, überlebt im Schnitt nicht mal ein Prozent der Jungen bzw. werden ein großes Krokodil. Daher versuchen sich hier alle nicht zu früh an die kleinen zu binden, d.h. es gibt erst einen Namen, wenn das Tier groß genug ist, auch nicht mehr ohne weiteres von seinen Artgenossen gefressen zu werden. Im weiteren Verlauf sehen wir auch noch diverse Vögel (eine Vielzahl diverser Kingfisher) und lernen ein wenig über die Mangroven und den endemischen Hibiskus kennen, den die Aborigines vielseitig eingesetzt haben.

Zurück am Campground ist es immer noch nicht wesentlich abgekühlt, so dass wir immer noch draußen essen können :-). Gegen 21 Uhr geht es dann auch, nach einem erneuten Blick an den Sternenhimmel, dieses Mal ist auch das Southern-Cross sichtbar, in die Falle.

Cape Trib

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Heute morgen starten wir wieder recht früh mit dem Wecker in den Tag. Wieder können wir bei angenehm warmem Wetter draußen frühstücken. Gestern Abend sind noch andere Deutsche angekommen, die zwei Kinder haben. Wir plauschen kurz und erfahren, dass die vier bereits sieben Wochen hier sind und noch weitere drei bleiben und in der verbleibenden Zeit nach Sydney fahren wollen. Und da sag mal einer, dass wir lange weg sind… 😉 Nach einem kurzen Strandbesuch und dem Besuch der Dumpstation geht es weiter in Richtung Norden. 

Gegen 10 Uhr erreichen wir bereits die Fähre für 26AUD gibt es ein Return-Ticket. Die eigentliche Überfahrt über den Daintree River dauert nur ein paar Minuten und schon sind wir drüben. Hier, auf der anderen Seite, sind die Straßen ein wenig schmaler und deutlich kurviger als bisher. Unterwegs halten wir am Mount Alexandra Lookout, der eine recht nette Übersicht über den Regenwald bis hinunter zum Ozean gibt. Der nächste Stop ist der Jindalba Boardwalk, den wir, Kraxe sei Dank, mal als Eingewöhnung für den kleinen Passagier nutzen. Keine große Sache, aber doch schon beeindruckend die gesamte Vegetation hier im Regenwald. Bei der Daintree Icecream Company machen wir Lunch im Camper bevor es ein zumindest teilweise lokales Eis gibt. Auf jeden Fall gibt es sehr exotische Früchte im Eis verarbeit, deren man Name man natürlich sofort nach dem Lesen vergessen hat ;-). 

Unsere Heutige Base schlagen wir in Cape Trib Camping für 30AUD (unpowered) auf. Neben einer angeblich sehr guten Pizza (Brot gibt es hier auch) aus dem Steinofen ist der Flat-White für 5AUD schon mal ein guter Start. Den Rest des Nachmittags relaxen wir und planen ein wenig für die nächsten Tage. Wir wollten ja immer noch mal ans Reef zum Schnorcheln… und hier ist man mindestens eine halbe Stunde Fahrzeit näher dran… Nach einem Nachmittagsschläfchen buchen wir dann mal die Tour für morgen, d.h. einer von uns vormittags und eine nachmittags. Zwischendurch wird dann der kleine Mann übergeben, so der Plan zumindest. Neben der Reservierung erstehen wir auch noch ein paar echt gute Muffins und Brötchen aus dem Ofen. Gut aussehen tun sie schon mal ;-). Da wir einen direkten Strandzugang haben, laufen wir noch mal zum Wasser. Leider ist es bedeckt aber dafür dass hier Winter ist, ist das schon Jammern auf hohem Niveau. Zurück am Camper spielen wir noch ein wenig, dann gibt es Abendbrot und es geht ins Bettchen. Sterne gibt es heute keine zu sehen. Dafür ist die Wolkendecke leider zu dicht. 

Im Regenwald regnet’s halt

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Unsere Nacht wird heute bereits um 3 Uhr unterbrochen weil uns beiden nicht wohl ist. Den extra gestellten Wecker für den geplanten Ausflug drücken wir weg. Wir sind beide zu schlapp. Gegen halb acht  wacht unser kleiner Mann auf und will wie gewohnt unterhalten werden. Gar nicht so leicht, wenn beide quasi flach liegen aber wir bekommen das natürlich in den Griff. So gibt’s für ihn schon mal Frühstück und für uns nur einen Kaffee bzw. Fencheltee.

Seit heute Nacht regnet es auch fast durchgehend und nach und nach verlassen alle den Campgound. Die mit den Zelten packen halt nass ein. Zum Glück haben wir einen Camper! Zum Mittag hin geht es zumindest schon mal Yann ein wenig besser, so dass wir nach vorne laufen und die zweite für heute geplante Tour absagen. Vielleicht gibt’s ja wenigstens das Geld wieder… Ob die bei dem Wetter überhaupt gefahren sind?

So verbringen wir den gesamten Tag im selben Rhythmus wie der miniMichel mit schlafen und ein wenig spielen. Draußen gäbe es ja eh nur Pfützen;-). Zum Abend gibt’s für Yann dann immerhin noch eine der hochgepriesenen Pizzen. Die schmeckt natürlich gut aus dem Steinofen, wenngleich sie mit 20AUD schon im oberen Preissegment liegt und nicht so wirklich mit der Pizza vom Lieblingsitaliener mithalten kann… Nebenbei gibt’s immerhin für die zweite Tour die Anzahlung wieder (beide haben stattgefunden). Immerhin etwas wenngleich wir doch lieber Schnorcheln gegangen wären.

Hoffentlich ist morgen wieder alles normal…

Mareeba

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Heute brechen wir wieder gen Süden auf. Da wir schon ein Stück weit kommen wollen, brechen wir entsprechend früh auf. Der kurvige Weg zurück zur Fähre ist nach dem Regen der letzten Tage auch schön rutschig. Durch das langsame fahren haben wir aber die Möglichkeit, nach Cassowaries Ausschau zu halten; leider ohne Erfolg. Die Fähre bringt uns dann wieder auf die andere Seite des Daintree Rivers. Am Pinnacle Campground dumpen wir noch mal, dann ist der nächste Halt in Mossman wo wir kurz zum Einkauf, Mittag und tanken halten. 

Dann geht es in einem Rutsch durch bis Mareeba bzw. genauer gesagt zum Granite Gorge Nature Park, der ein wenig außerhalb liegt. Unterwegs säumen unzählige Mengen an Termitenhügel den Weg. Erstaunlich, dass die hier alle was zu futtern finden und noch alles so grün ist… Im Park selber wollen wir nicht nur die endemischen Mareeba-Wallabies (einer katzengroßen Art der Wallabies, die es nur hier gibt) füttern, sondern auch übernachten. Das ist insofern klasse, da man für den Besuch des Parks (12AUD pro Person) nichts extra zahlt, weil das in der Übernachtung (14AUD pro Person) inklusive ist. Wir erstehen noch eine Tüte Wallabie-Food für einen Dollar und schlendern den Pfad entlang. Gleich zu Beginn begegnen uns eine Menge Tiere, die alle gefüttert werden müssen, was wir alle drei gern machen. 🙂 Seltsam ist, dass sie nichts von dem essen, was uns herunterfällt sondern nur aus der Hand nehmen. Sehr verwöhnt oder einfach nur clever sich das „für später“ aufzuheben…?

Zurück am Ausgangspunkt parken wir noch unseren Camper auf einer schönen Stelle, dann geht es an die eigene „Fütterung“ sprich es gibt Abendessen. Inzwischen sind hier auch noch diverse andere angekommen und bauen ihre Faltwagen auf; den Schmutzwasserablauf einfach so irgendwo hin… Einer putzt sogar, hier im Nirgendwo, seelenruhig sein Auto. Ein wenig verwundert darüber sind wir dann schon…

The dream continues…

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Wir wachen, wie üblich, früh genug auf, erspähen aber aus dem Camper keine kleinen Wallabies. Die scheinen wirklich nur in ihrem Bereich zu bleiben. Also frühstücken wir erst mal in Ruhe und schlendern dann noch mal mit dem Rest Tierfutter zum Wallaby-Hill. Wir scheinen die ersten heute zu sein. Jedenfalls sind die kleinen Pelzknäuel sehr viel agiler als gestern Abend noch. Auch essen sie alles, was auf den Boden fällt ;-). Beim Füttern treffen wir noch eine andere deutsche Familie, die ebenso in Elternzeit reist. Die haben sich allerdings noch einiges vorgenommen und wollen neben Australien noch in sechs Wochen Neuseeland ranhängen. Wir geben ihnen noch ein paar Tips dafür, dann brechen wir auf in Richtung Malanda Falls, was eine gute Stunde entfernt liegt. 

Bei den Fällen angekommen, ist das morgendliche Schläfchen unseres kleinen Mannes grade fertig, so dass wir zusammen Mittag essen. Auf dem anschließenden Walk sehen wir leider keine Baumkängurus. Wahrscheinlich haben die sich auch vor dem Regen versteckt. Kann man ihnen ja nicht übel nehmen…

Weiter geht es also nach Mena Creek wo wir den Paronella Park besuchen wollen. Wir haben natürlich nicht reserviert und powered ist auch nichts frei. Die Leute hier sind aber super nett und wir können, wie alle anderen auch wenn sie denn wollen, auf der Flutwiese, dem Parkplatz, stehen bleiben, wenn wir in den Park auch gehen. Das machen wir doch glatt. Weil der kleine Mann so nett lächelt gibt es dann noch mal ein wenig Discount, d.h. wir zahlen „nur“ 39AUD statt der normalen 44AUD pro Person. Dafür können wir auch alle facilities benutzen und beliebig lange und oft in den Park :-). Gesagt getan packen wir unseren Fotoaparat ein und lunchen erstmal noch schnell im Café bevor es auf die 16:30Uhr Tour geht. Nebenbei gibt es hier auch mal wieder ein wenig Internet, was wir beim Flat-White nutzen. 

„Luke“ führt uns durch die Anlage und erklärt, das José Paronella das ganze Anwesen mit eigenen Händen in den 30er Jahren erschaffen hat, die Anlage dann verfallen ist, nun aber die neuen Besitzer das Anwesen zu neuem Leben erweckt haben und somit den Traum Josés fortführen. Ein wenig erinnert die ganze Anlage an einen der „Lost Places“, ist doch vieles von der Natur in Beschlag genommen worden… 

Zurück am RV gibt es Abendbrot und wieder eine herrlich heiße Dusche, dann geht es ins Bett bzw. geht Yann noch mal auf die Nachttour. Hier ist der Park schön angeleuchtet und beim Finale am zweiten Schloss gibt es sogar Musik. Recht kitschig aber dennoch schön. Zum Abschied bekommen alle Nachtteilnehmer noch ein Stück der 2006 im Sturm kollabierten Mauer des ersten Schlosses als Impulsgeber, seinen Träumen zu folgen, wie es einst auch José tat… 

Mission Beach

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Heute morgen verlassen wir den Park nach einem schönen Frühstück (Scambled Eggs) wieder in Richtung Küste. 

Nach gut einer Stunde sind wir in Mission Beach. Unterwegs sieht Yann einen Cassuary am Straßenrand stehen. Leider können wir nicht halten. 🙁 

Wir bekommen einen Platz auf dem Community Campground weil wir schön früh da sind. Danach geht’s noch mal kurz zum Einkaufen. Wieder zurück ist der Platz bereits ausgebucht. Glück gehabt. Wir stehen heute auch powered um die Batterie mal wieder komplett voll zu laden. In den letzten Tagen war es leider immer wolkig, so dass wir schon recht leer waren… 

Den Rest des Nachmittags verbringen wir mit Entspannung und da es leider regnet, gibt’s zu wenig Programm draußen, was vor allem dem kleinen Mann fehlt. Dabei bekommen wir nicht mal mit, dass es ein Erdbeben gegeben hat… 

Am Abend spazieren die Jungs noch mal am Strand entlang, dann geht es nach Abendessen und Dusche ins Bett.

Saunders Beach

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Da das Wetter auch für heute nicht sonderlich rosig hier aussieht, fahren wir heute bereits nach dem Frühstück, kurz dumpen und Frischwasser auffüllen los.

Nach gut einer Stunde erreichen wir Ingham wo wir eine Mittagspause einlegen. Bei Domino erstehen wir traditionell eine Pizza :-). Danach spielen wir ausgiebig auf dem Rotary Playground und haben viel Spaß. Satt und ausgetobter geht es dann weiter nach Saunders Beach wo wir nach anderthalb Stunden ankommen. Die Straße ist sehr eintönig und Schilder warnen vor hier häufig durch Müdigkeit auftretenden Unfällen. Na das können wir uns gut vorstellen, gibt es doch wenig Abwechslung und lange gerade Passagen.

In Saunders Beach stehen wir auf einem Parkplatz dicht gepackt direkt am Strand. Nicht allein, dafür schon mal ein wenig freier als bisher. Der Strand ist keine zehn Meter entfernt und wir beobachten kleine Krebse, die während der Ebbe aus ihren Löchern kriechen.

Im Laufe des Abends merken wir, wie gut es war früh anzukommen, denn es füllt sich zusehends und gibt nicht für alle Platz…

Townsville

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Die Nacht war schön ruhig. Zwar sind wohl noch einige gestern Abend gekommen. Wir haben aber nichts mitbekommen. Dafür weckt uns heute zum zweiten Mal in Folge der „Biowecker“ um uncharmante 5:15Uhr. Da er auch bis um sechs nicht zum Schlaf zu überreden ist, sehen wir uns wenigstens noch mal den Rest vom Sonnenaufgang an und frühstücken recht zeitig. Der positive Nebeneffekt: wir sind bereits um halb neun startklar und können los.

Nach gut einer halben Stunde erreichen wir Townsville und steuern den bereits favorisierten Rowes Bay Holiday Park an, der dank frühem Erscheinen für uns auch noch Platz hat. Wir checken dieses Mal gleich für drei Tage je 33AUD ein, denn wir wollen von hier aus noch einen Ausflug machen und auch für den miniMichel ein wenig Spielzeit haben. Heute scheint endlich auch ausgiebig die Sonne, so dass wir nun endlich am Strand den gefühlten Sommerurlaub (hier ist bei 26 Grad gerade Winter) mit einem Magnum Peppermint enläuten können. 🙂 Das stimmt uns gut gelaunt und wir buchen für morgen einen Ausflug, d.h. Fähre und Auto für Magnetic Island, was sich gute 8km vor der Küste befindet.

Nach einem kurzen Supermarktbesuch fahren wir noch an „The Strand“, die Promenade, und schlendern zu dritt entlang. Herrlich, so kann es jetzt für die restlichen Wochen gerne bleiben!

Zurück am Camper gibt es am BBQ gegrillte Augergine und Lamm. Sehr lecker! Nach einem Tag mit Sonnencreme und Insectrepellent ist die Dusche um so schöner… Wie wir gestern und heute leider feststellen mussten, werden wir gerade sehr gerne von Sandflies heimgesucht. 🙁


Magnetic Island

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Heute steht ein Ausflug in die ca. 8km vor der Küste liegende Insel „Magnetic Island“ an. Dementsprechend früh stehen wir heute auf, frühstücken und fahren los. Das Auto stellen wir direkt bei Sealink, der Reederei, ab und nehmen die 09:30Uhr Fähre.

Nach gut zwanzig Minuten sind wir drüben und holen uns den kleinen Flitzer ab. Da wir gestern bereits ein Dach geordert haben, ist das schon vormontiert. Ansonsten wäre das wohl etwas viel Sonne, gerade für den kleinen Mann. Unser erster Weg führt uns an das andere Ende der Insel in die „Horseshoe Bay“, die wir nach 6km erreichen. Hier Baden wir endlich das erste Mal im Pazifik. Der erste Moment ist zwar frisch, dann geht es allerdings. Is ja auch Winter hier… 😉

Mittlerweile ist es Mittagszeit und so machen wir uns vom Strand auf zu einem Fish&Chips. Dazu gibt es noch den wohl schlechtesten Cheeseburger, den die Welt je gesehen hat. Nur Patti und eine Scheibe Käse. Wir sind baff. Ein paar Schnipsen Salat mit roter Beete kostet noch mal einen Dollar extra… Können Sie sicherlich machen, kommen ja täglich genug „neue“. Enttäuscht sind wir dennoch.

Nach dem Essen geht es zurück zum Wanderweg „The Forts“, einer alten Verteidigungsanlage mitten im Eukalyptus-Wald, die aus dem Zweiten Weltkrieg stammt. Das Kind in der Kraxe machen wir uns auf den Weg in praller Sonne den Weg entlang. Dann sehen wir unterwegs einen Koala schlapp im Baum hängen, beobachten ihn und freuen uns einen direkt gesehen zu haben. Da hier förmlich die Hitze steht, interessiert uns der weitere Weg auch nicht mehr, waren wir doch primär auf eine Koalasichtung aus. Zurück am Auto, fahren wir die Insel ab und cruisen die kurvige Strecke bis zur „Picnic Bay“ um dann zurück zur „Alma Bay“ zu Düsen und noch ein wenig Zeit am Strand und dem Spielplatz zu verbringen.

Nachdem das Auto wieder abgegeben ist, nehmen wir die Fähre um 16:30Uhr und sind gegen fünf wieder am Auto, das sich gar nicht so schlimm aufgeheizt hat, wie befürchtet. Da es hier jetzt schon ein wenig kühler ist, fahren wir  direkt zum Campground und halten nicht noch an „The Strand“.




Leisure ’n‘ Shopping day 

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Heute steht mal ein „Ruhetag“ an, d.h. wir wollen noch mal kurz shoppen gehen. Da wir wie immer früh wach sind, erreichen wir das Shoppingcenter bereits kurz nach neun Uhr. Es ist ein üblicher Komplex mit Woolworths diversen kleine Geschäften und vor allem Cafés bzw. Essensmöglochkeiten. Dazu gibt es noch ein Kaufhaus für alles andere.

Da wir die Zeit sehr vertrödeln, gibt es Mittag heute auf dem Parkplatz. Ist ja kein Problem, denn unsere Wohnung haben wir ja dabei ;-). Zurück am Platz wird die Wäsche gemacht, dann geht es in den hiesigen Pool. Das Wasser ist zwar gefühlt recht kalt aber nach ein paar Minuten toben zumindest die Jungs darin herum.

Da wir morgen bereits wieder weiter ziehen, machen wir schon mal den Großteil reisebereit, damit wir morgen früh gut los kommen…

Es geht wieder weiter…wenn auch nicht ganz so weit, wie gedacht…

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Synthetisch geweckt, stehen wir heute bereits um sechs auf und fahren kurz nach halb neun los. Unser erstes Ziel: Billabong Sanctuary, ein kleiner Zoo in dem man Koalas und Wombats sehen und Kängurus füttern kann. Unterwegs sehen wir dann endlich einen der „Roadtrains“, der allerdings bald vor uns abbiegt.

Nach gut zwanzig Minuten sind wir da und kommen gerade recht zur Känguru- und Koala-Fütterung. Auch wenn wir schon Wallabies gesehen und gefüttert haben, so sind doch die Kängurus auch sehr niedlich anzusehen. Die Kolas bekommen frischen Eukalyptus und tapsen sehr niedlich an ihren Ästen entlang. Die ganze Anlage ist sehr hübsch angelegt und so gibt es auch allerlei andere Tiere zu bestaunen darunter die Cassowaries, Wombats und diverse Schlangen sowie Enten und andere Vögel. Nach einer kurzen eigenen „Raubtierfütterung“ sehen wir uns die Wombat- und Koala-Experience an. Hierbei lernen wir viel über die Tiere kennen und können sie auch anfassen :-).

Nach einem kurzen Mittag machen wir uns dann auf den Weg Richtung Süden, kommen aber leider nicht so weit mit dem kleinen Mann und schlagen unser heutiges Lager in „Home Hill“ auf einer Restarea (free) auf.  Während das Abendessen am werden ist, kann der kleine Mann sich heute auf der Wiese direkt vor unserem RV auskrabbeln bzw. -tapsen.

Nach dem Abendessen geht es danach bald schlafen denn morgen haben wir noch ein „größeres“ Stück Fahrt vor uns.

Bowen – Horseshoe Bay

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Die Nacht war ziemlich gut. Zwar kam um 22:30 Uhr noch ein Zug, aber dann war auch bis 5:30 Uhr Ruhe.

Nach einen kurzen Frühstück geht es dann weiter nach „Bowenwood“ (hier wurde der Film „Australia“ gedreht). Unser erstes Ziel, der BIG4, ist leider schon voll. Glücklicherweise bekommen wir aber auf dem Horseshoe Bay Ressort einen Stellplatz. Das ist sogar viel besser, denn hier haben wir direkt Zugang zum Strand :-).  Das nutzen wir drei dann auch direkt nach dem Mittagessen und genießen das gar nicht so kühle Nass, die Sonne und den warmen Sand. Wir haben viel Spaß beim toben im Wasser und dem Erkunden des Sandes. 

Birthday Party

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Heute fahren wir nirgendwo hin, denn der einzige Programmpunkt für heute ist der Geburtstag unseres jüngsten Familienmitglieds.

Nach dem Frühstücksschläfchen gibt es dann die „große Party“ und wir feiern mit vielen Luftballons und bunt verpackten Geschenken. Auch wenn unser (jetzt) Großer sicherlich nicht  so ganz begreift, was das alles soll, so hat er doch sichtlich Spaß am auspacken und zerreißen des Geschenkpapiers. Natürlich spielen wir noch viel und schaukeln auf der Baby-Swing, was gerade das Highlight jeden Spielplatzes ist…auch die Nachbarn gratulieren mit einem Luftballon. Unser Kleiner ist hier eh bei allen beliebt, sind wir doch inmitten vieler retired people, die dem kalten Winter im Süden jährlich entfliehen. 

Airlie Beach

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Da leider unser Wasserschlauch nicht lang genug ist, sind wir, trotz Campgrounds, heute morgen „trocken“, d.h. wir müssen erst mal Wasser bunkern und Greywater loswerden. Ein wenig Rangieren zum Nebenplatz und alles „läuft wie geschmiert“…

Nun kann es los gehen!  Unser Tagesziel ist Airlie Beach, was wir nach gut einer Stunde erreichen.

Der „Island Ressort“ Campground hat sogar Plätze zur Auswahl. Wir checken powered ein und buchen gleich mal einen Ausflug zu den Whitsunday Islands für Sonntag. Dann machen wir uns auf den Weg Downtown wo es Fish&Chips gibt bevor wir ein wenig zur Lagoon (es gibt hier keinen direkten Strand) und durch den „Party-Ort“ schlendern.

Nach dem Einkaufen geht es dann wieder zurück zum Campground und es gibt Abendessen.

Lazy Saturday

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Heute ist es nach dem Frühstück zunächst bedeckt, reißt dann aber auf und wir können ein wenig auf der Decke vor dem Camper spielen.

Eigentlich war für heute noch ein Ausflug bzw. ein kleiner Walk am Nachmittag geplant aber wir genießen einfach mal so die angenehme Wintersonne und relaxen einfach.

Zum Abendessen gibt es heute Rumpsteak mit Bacon vom BBQ.

Whitsunday Island

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Der Tag beginnt heute sehr früh. Bereits um 04:30 Uhr klingelt der Wecker und wir zwei versuchen möglichst viel vorzubereiten, ohne den kleinen Mann zu früh zu wecken. Das gelingt uns auch und so wecken wir ihn ausnahmsweise mal.

Nach dem Frühstück laufen wir mit den bereits gestern vorgepackten Rucksäcken nach vorn um dort kurz nach sieben abgeholt und zum Hafen gebracht zu werden. Wir fahren auf die Whitsundays :-), eine Inselgruppe vor der Küste, die malerische Strände bieten soll.

Das Schiff legt nach dem Morningtea gegen 08 Uhr ab und wir fahren gute anderthalb Stunden zur Hauptinsel. Hier ankern wir und werden mit kleinen Beibooten an Land gebracht. Das schaukelt ein wenig aber alle kommen trocken am Ufer an. Von hier geht es bergauf zum Hill-Lookout von dem man einen phänomenalen Ausblick über den Strand genießen kann. Nach den obligatorischen Fotos laufen wir hinunter zum Strand, der so weiß ist, dass man ohne Sonnenbrille quasi schneeblind würde. Grund dafür ist der extrem hohe Quarz-Anteil. Damit uns das nicht passiert, tragen wir natürlich alle drei Sonnenbrillen. Auch der kleine Mann, der bisher noch ablehnend gegenüber der Brille war, trägt sie ohne Murren. Leider haben wir nur gut anderthalb Stunden Zeit hier zu bleiben was quasi nur für ein Fußbad reicht. Dann laufen wir zurück und werden erneut zum großen Schiff übergesetzt wo es Lunch gibt.

Nach gut einer Stunde erreichen wir unser Riff zum Schnorcheln. Nach einer kurzen Überfahrt zum Strand (wieder im kleinen Beiboot) schnorchelt Yann ein wenig am Riff entlang während Franziska mit dem Nachwuchs am Strand spielt und damit bemüht ist, ihn vom all zu mutigen Voranschreiten ins Wasser abzuhalten. Die Unterwasserwelt ist schon recht hübsch auch wenn die Sicht aufgrund des ablaufenden Wassers (Ebbe) etwas getrübt ist.

Nach anderthalb Stunden sind wir dann wieder an Board und erfreuen uns am Afternoontea mit Obst und Kuchen. Der kleine Mann ist völlig platt und schläft bereits auf der Überfahrt ein. So gönnt er sich und uns eine Verschnaufpause bis wir nach gut vierzig Minuten auf Daydream-Island ankommen. Hier haben wir gerade Glück und stolpern quasi im Living-Reef, einer Art lokalem Aquarium, in die Fütterung der Stachelrochel rein. Ansonsten sind die anderthalb Stunden Aufenthalt hier eher unspektakulär und wir wünschen uns diese Zeit doch eher am Strand verbracht zu haben.

Zurück auf dem Schiff gibt es noch einen Dankes-Cocktail, dann sind wir eine viertel Stunde später wieder im Hafen wo uns ein Bus wieder zurück bringt.

Nach einem kurzen Abendessen und einer wohltuenden Dusche geht ein langer und eindrucksvoller Tag zu Ende.

Cape Hilsborough

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Heute ziehen wir nach einem schnellen Fühstück und der wieder fälligen Dump-Prozedur weiter. Unser heutiges Ziel ist das Cape Hilsborough was wir nach gut zwei Stunden erreichen. Was uns bereits seit dem ersten Tag aufgefallen ist, sind die scheinbar unendlichen Felder mit Zuckerrohr. Ob diese Monokultur dauerhaft gut für den Boden ist oder wächst außer dem Wald nichts anderes hier bei der hohen Feuchtigkeit? Überall säumen die Felder kleine Cane-Trains und diverser Warnungen vor „Cane hauling trucks“ zeigen eindeutig den Landwirtschaftlichen Fokus der Region…

Da offensichtlich gerade nicht Peak-Season mehr ist, sind recht viele Plätze auf dem Ressort im Nationalpark frei und wir bekommen einen Stellplatz. Ein wenig verwirrt ist die gute Frau dann allerdings schon, als wir „nur“ einen unpowered haben wollen, sind es doch „nur fünf Dollar“ Unterschied… Wir wollen das aber, weil wir dann hier direkt an der Beachfront sind. 🙂  Der Platz scheint ein wenig in die Jahre gekommen zu sein. Das tut der Location alledings keinen Abbruch, denn die Lage ist klasse.

Nach den Einchecken gönnen wir uns noch ein Sandwich, was wir nach Bezug des Platzes „76“ genüsslich vor unserem Motorhome genießen. Hier „unten“ kurz vor dem Strand ist es recht spärlich besetzt. Aufgrund der Ausmaße der einzelnen Plätze können wir uns aber vorstellen, dass der Platz insgesamt schon recht gepackt wirkt, wenn alles belegt ist, so wie es im Reiseführer beschrieben steht. Dank des Windes bleiben wir auch von Sandflies und Mozzies verschont. Dann geht es noch mal an den Strand und wir genießen bei einem kurzen Spaziergang die frische Meeresbriese. Nach der üblichen Mittagssiesta geht es mal wieder aus Waschen der Wäsche. Das Highlight dabei ist, dass es hier lokale Kängurus gibt. Eines von Ihnen liegt bequem in der Sonne vor der Laundry. Auch hüpfen einige Wallabies herum. Eine ältere Bewohnerin erklärt uns, dass die beiden Kängurus Waisen sind, die von Menschen groß gezogen wurden und daher den Umgang mit Menschen gewöhnt seien. Wir halten dennoch einen respektvollen Abstand und lassen den Tieren ihren Freiraum.

Nach der getanen Arbeit gehen wir noch mal ein wenig ausgiebig schaukeln und gönnen uns ein leckeres Eis. 🙂 Inzwischen haben sich noch ein paar Plätze gefüllt und so stehen wir nicht mehr so allein unten, als wir zum Abendbrot wieder zurück am Platz sind. Da es immer noch gut windig ist, nutzen wir das und hängen noch die „nicht-Trockner-tauglichen“ Teile in den Wind. Bis zum Schlafen gehen sind diese auch trocken und so haben wir schließlich unser Tagwerk vollbracht. 


Broken River Bushcamp

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Da die gute Frau von der Rezeption uns gestern noch gesagt hat, dass wir ab 06 Uhr Kanguruhs am Strand sehen können, haben wir uns entsprechend den Wecker gestellt. Allerdings werden wir heute bereits kurz nach vier durch den kleinen Mann wach, der sich einfach nicht mehr zum Schlaf überreden lassen will. Also nutzen wir die Gunst gleich, Schnallen uns die Kamera um und schlendern die paar Meter zum Strand und tatsächlich: da hinten sind Kängurus. Als wir näher kommen, sehen wir allerdings auch warum sie „Punkt sechs“ da sind: Jemand, wahrscheinlich vom Campground, hat Futter dorthin gestreut… Nun gut, das gibt dem ganzen einen seltsamen Beigeschmack, nimmt aber von dem schönen Bild nichts. Es sieht wirklich zu schön aus, die Tiere in der Aufgehenden Sonne zu beobachten. Füttern hin oder her. Wir drei, und die anderen Besuchet, sind allesamt bezaubert vom Moment.

Das gute am frühen Aufstehen ist, dass wir bereits vor sieben frühstücken können. Da wir heute morgen eine angenehme Temperatur haben, machen wir das direkt draußen. Dabei kommen wir mit „Nachbarn“ ins Gespräch, denn der kleine Mann wird, wie so oft, direkt angehimmelt. Das lustige ist, dass die Nachbarn aus Meuseeland sind, konkret sogar aus Hamilton. 😉 Kleine Welt…

Heute geht es eigentlich gar nicht so weit aber da man hier nicht querfeldein fahren kann, zieht sich die Tour zum Eungella Nationalpark zuerst durch Mackay, einer größeren Stadt, bevor es weiter geht. Hier kaufen wir noch mal ein und tanken, denn später im Park wird es keine weitere Möglichkeit mehr dazu geben. Unseren avisierten Campground in Eungella selber gibt es nicht mehr bzw. er wird gerade nicht betrieben. Ein Telstra-Mitarbeiter, der an der Sendeanlage nebenan arbeitet, meint nur, dass er wohl geschlossen ist, warum weiß er allerdings auch nicht. Also ziehen wir noch mal weiter nach Broken-River wo wir uns einen Platz im „Bushcamp“ suchen. Heute stehen wir auf einem Government-Platz und müssen uns noch registrieren. Dazu laufen wir zur 200m entfernten Visitor-Information, die heute leider zu hat. Macht aber nichts, gibt es doch ein Terminal, mit dem man per Kreditkarte online bezahlen kann. Da wir schon mal hier sind, laufen wir noch den Track zum Platypus-Lookout und sehen ein paar Tiere. Die sind allerdings recht klein und zwar deutlich kleiner, als die vielen Road-Signs einem Glauben schenken wollen. Zurück am Campground spielen wir noch ein wenig, dann geht es nach dem Abendessen ins Bett. Auch wenn es hier oben lichtarm ist, so bleibt uns ein Sternenhimmel verweigert, denn der Himmel ist leider bewölkt. 

Flaggy Rock

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Der Morgen zeigt sich heute leider nicht besonders freundlich. Es ist ziemlich bedeckt und wir sind, dank der Höhe auf der sich der Campground befindet, inmitten einer Wolke, d.h. alles ist diesig. Das lässt für den Tag nicht gutes erhoffen und so beschließen wir, auf die für hier geplante Wanderung zu verzichten und wieder an die warme Küste zu fahren. Da der Weg bis Rockhampton (hier sagt mal „Rocky“) recht weit ist und zudem eintönig sein soll, machen wir uns gleichwohl auf ein paar Kilometer Richtung Süden zu kommen. In Sarina halten wir zum Mittag und machen Rast inklusive Besuch des Wiederwahl klasse Spielplatzes. Danach geht es weiter und wir schlagen unser Lager im Flaggy Rock  Community Center auf. Die Nacht stehen wir hier für 10 AUD inkl. wärmer Dusche, die allerdings nach Schwefel riecht. Dafür können wir noch mal richtig schön auf der Wiese spielen und die warme Sonne am Spätnachmittag genießen.

Capricorn Coast

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Die Nacht war gut und wir stehen inmitten des aufsteigenden Morgentaus auf. Rings um uns herum lichten sich die Nebelschwaden im stärker werdenden Sonnenlicht. So schmeckt der Kaffee gleich doppelt so gut!

Heute haben wir den großen Teil bis Rocky vor uns und machen uns dementsprechend bereits kurz nach acht auf den Weg. Obwohl die Kilometerangaben hier mit 250km nicht sonderlich groß klingen, kommt man dennoch nicht so „sportlich“ voran, wie wir es von zu Hause gewohnt sind. Alles braucht seine Zeit und die nehmen wir uns auch ganz gelassen. Schließlich sind wir ja nicht auf der Flucht. Kurz hinter Flaggy Rock tanken wir noch mal, dann fahren wir bis Marlborough Township durch und machen im „Lions Park“ unser Mittagspicknick. Natürlich gibt es auch hier einen kleinen Spielplatz, so dass für alle gesorgt ist ;-). Unterwegs hat sich die Szenerie von „Sugar Cane“ zu „Prärie“ geändert, d.h. die eintönigen Zuckerrohrfelder wurden gegen Steppe/Busch/Rinderherde Kombinationen ausgewechselt. Überall stehen Warnschilder „Rest or R.I.P.“ bzw. „Drive Fatigue Kills“. Nun ja, ich kann verstehen, dass das passieren kann, denn wirklich enorm abwechslungsreich ist die Strecke nicht und kann dadurch auch recht einschläfernd wirken. Allerdings waren die Zuckerrohrfelder auch nicht besonders „prickelnd“…

Eine gute Dreiviertel-Stunde sind wir an unserem Campground an der Küste angekommen. Heute stehen wir mal wieder powered für die anscheinend üblichen 40 AUD. Dafür ist der „Coolwater Holiday Park“ extrem sauber und ordentlich gepflegt und bietet mal wieder einen Wasserspaß-Spielpark. Nach einer kurzen Stärkung sichern wir den dann auch auf und haben alle viel Spaß, der nur durch die schon leicht blauen Lippen des kleinen Mannes unterbrochen werden muss. Nach einer wärmenden Dusche gibt es Abendbrot und die Nachtruhe setzt bei uns allen ein.

Yeppoon 

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Der heutige Morgen zeigt sich nicht sonderlich bezaubernd, d.h. es ist leider wieder mal bewölkt. Nun gut, nach dem Frühstück geht es dann erst mal nach Yeppoon. Da wir gestern über die Nebenstrecke gekommen waren, haben wir den Ort noch gar nicht gesehen. Wir fahren die Küstenstraße „Scenic Highway“ entlang aber mit bewölktem Himmel ist der heute morgen leider nicht so sehr Scenic… Da wir eh noch mal einkaufen müssen, ziehen wir also zunächst zu Coles. Als wir alles im RV verräumt haben, ist der herrlichste Sonnenschein da und wir fahren noch mal zurück zur ANZAC PDE wo wir mit zauberhaftem Blick auf Meer uns über ein paar Fish&Chips hermachen. Danach schlendern wir die Promenade entlang und kommen zu einem wunderschönen Wasserspielplatz. Sogar für kleine Menschen, wie unseren, gibt es flache Erlebniswelten. Wir haben alle Hände voll zu tun, unseren Wassefloh zu bändigen ;-). So viel Action macht müde und so genießen wir während des Nachmittagsschlafs einen Flat-White mit Ausblick auf die Küste. Auf dem Heimweg können wir dann das Scenic Panorama genießen.

Rockhampton und Capricorn Caves

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Da es hier in der Ecke noch ein paar Dinge gibt, die man sehen kann, geht es heute nicht gleich wieder weiter sondern wir „hängen noch einen Tag ran“ und fahren heute nach dem Frühstück nach Rocky a.k.a. Rockhampton, der australischen Steak-Hauptstadt. Es geht zunächst einmal in die „Innenstadt“ und wir versuchen ein wenig Zeit mit Schaufensterbummel zu verbringen, ist doch Rocky die größte Stadt hier seit Cairns/Mackay. Das gelingt uns eher mäßig. Obwohl es inzwischen elf ist, gibt es kaum Bewegung in den Geschäften bzw. sind Leute unterwegs. Also beenden wir unseren Spaziergang und steuern, da es mittlerweile auf die Mittagszeit zugeht, das im Reiseführer als empfehlenswert genannte Ascot Hotel an, was etwas außerhalb der Innenstadt liegt, wohl aber die besten Steaks haben soll. 

Das Hotel sieht von außen nicht sonderlich einladend aus und auch der integriert-angrenzende Bottleshop macht nicht den besten Eindruck. Das ändert sich allerdings, als sich Will, der Eigner, an uns richtet und uns in liebevoller Detailreiche die einzelnen Steaksorten erklärt. Welches wie schmeckt und warum und wie das ganze Steak serviert und konsumiert werden kann. Auch für unseren kleinen Mann finden wir etwas was noch serviert wird, bevor wir unser Essen bekommen. Da denkt wer mit ;-). Wir bekommen Sirloin und Rump; zwei ordentliche Stücke Fleisch. Beide werden auf einem Stein, der 400 Grad heiß ist, serviert. Unsere erste Aufgabe nach dem Servieren ist es, das Fleisch einmal umzudrehen. Danach erklärt und demonstriert und Will noch, wie man das Fleisch jetzt am besten isst, d.h. schneidet und weiter zubereitet ohne dass es zu viel Saft verliert. Ein Kenner eben… 

Nach gut einer Stunde tragen wir uns noch ins Gästebuch ein und ziehen zu unserer zweiten Anlaufsstelle für heute, den Capricorn Caves, wo wir nach gut vierzig Minuten ankommen. Hier sehen wir ein paar echt eindrucksvolle Höhlen und zwängen uns, alle drei, durch teilweise sehr schmale und niedrige, teils gewundene Gänge. Dabei wird viel über die Geschichte und Entdeckung der Höhlen erzählt. In einer größeren Halle, die auch als Trausaal fungiert, wird uns die wirklich sehr schöne Akustik demonstriert. Gelegentlich gibt es hier auch Konzerte. Das ist sicherlich eine tolle Sache. Nach gut einer Stunde machen wir uns dann wieder auf den Heimweg. 

1770

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Heute haben wir wieder ein etwas größeres Stück Fahrt vor uns und brechen daher wieder zeitig zum Frühstücksschläfchen auf. Die bisherige Monotonie der Zuckerrohrfelder ist inzwischen komplett einer Wald-Wiese-Steppe-Kulisse gewichen. Da die meisten Straßen heute sehr lange gerade Passagen haben und wir bequemer weise im Cruise-Control-Mode fahren, ist man doch sehr entspannt beim fahren. Allerdings wirkt das auch recht einschläfernd und so ist Yann nicht besonders traurig, dass wir gegen Mittag eine Pause in „Mount Larcom“ einlegen. Das Café dort gibt immerhin einen guten Kaffee her, wenn auch das Essen nicht so der Kracher ist. Das ist ja auch gar kein Problem, schließlich haben wir ja alles dabei. Den hiesigen Spielplatz können wir heute leider nicht nutzen, denn hier gibt es kein Sonnensegel sondern nur pralle Sonne auf den Spielgeräten. 

Gegen drei kommen wir dann nach der Durchfahrt von Agnes Water in „1770“ an (ja der Name der Stadt besteht tatsächlich nur aus Ziffern). Da hier leider wie immer offensichtlich alles entweder private property oder restricted ist, stehen wir wieder auf einem Campground. Obwohl er ziemlich voll ist, findet sich für uns noch ein Plätzchen, wenn auch zunächst nur für eine Nacht. Ggfs. geht da aber morgen noch was… Let`s see…

Nachdem wir eingeparkt haben, geht es erstmal mit dem kleinen Mann an den Strand zum Buddeln und Plantschen so dass wir nach gut einer halben Stunde einen gut panierten oberglücklichen Sandwurm unter der Duscher erstmal wieder hervorzaubern müssen. 🙂 Auch wir haben unsere Portion Sand abbekommen und sind darüber auch nicht unglücklich. Buddeln ist halt eine Kollektivpflicht! Auch wenn wir den Sonnenuntergang durch Dusche und Abendbrot knapp verpassen, so genießen wir noch die letzten Sonnenstrahlen über der Bay bevor es auch bei uns Nacht wird.

Agnes Water

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Heute morgen wachen wir in einem sehr kalten Camper auf. Ein Blick auf die Temperatur klärt dann wie kalt es ist: 15 Grad! Hui…. Schnell die Heizug an und noch ein wenig mit dem kleinen Mann unter die Decke gekuschelt…

Nach dem wir uns dann alle beim Frühstück für den Tag gestärkt haben, geht es noch mal kurz zur Rezeption um zu checken, ob wir noch eine Nacht bleiben können oder unser gestern Abend noch überlegter „Plan B“ aktiviert werden muss. Wir haben Glück und können sogar auf einem Platz an der Beach-Front stehen! Juhu!

Mit dieser Klasse Nachricht brechen wir dann in Richtung Agnes Water (ein kurzes Stück zurück) auf. Hier geht’s noch mal kurz zum Supermarkt und zur Tankstelle, dann direkt zum Beach. Hier in Agnes Water ist die Brandung ein wenig stärker, als in 1770 und da die Wassertemperatur wohl ganzjährig nicht unter 23 Grad fällt, der ideale Spot um Surfen zu lernen. So sehen wir uns auch eine Gruppe Newbies an, die zunächst am Strand Trockenübungen machen um kurze Zeit später ihre ersten Stehversuche im Wasser zu bestehen. Wir widmen uns derweil noch mal der Buddellei und dem Platschen im seichten Wasser, hüpfen über Wellen und haben viel Spaß!

Zum Nachmittagsschläfchen fahren wir dann wieder zurück und klappern noch ein paar Aussichtspunkte unterwegs ab. Diese Ecke ist einfach sehr schön und schreit förmlich danach, hier wohnen zu wollen… Kein Wunder, dass Capt. James Cook diesen Ort 1770 für seine Landung gewählt hat…

Zurück am Platz parken wir dann am Beach-Platz ein und freuen uns über den schönen Ausblick direkt aufs Wasser :-). Am Strand wird natürlich noch mal gebuddelt und so haben wie den Panier- und Entsandungsvorgang von gestern erneut vor uns. In der Ebbephase ist es dabei heute um so spannender, die vielen kleinen Krebse aus ihren Erdlöchern kommend zu beobachten wie sie die kleinen Sandbällchen heraustransportieren um dann wieder im Loch zu verschwinden. Einige legen die Kügelchen sogar scheinbar künstlerisch ab… Heute verpassen wir natürlich nicht noch mal den Sonnenuntergang sondern reihen uns mit den vielen anderen in die Beobachtung ein. Auf der Sandbank im Pril ist eine Gruppe Pelikane gelandet, was ein schönes Abendbild gibt. 

Bundaberg 

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Heute geht es dann wieder weiter und so brechen wir gegen neun Uhr auf. Damit uns das ganze nicht so schwer fällt, hat Petrus heute morgen ein paar Tropfen Regen fallen lassen… Unser heutiges Tagesziel „Bundaberg“ (Warum denke ich bei dem Namen immer direkt an den ähnlich klingenden Magenbitter?) erreichen wir nach gut anderthalb Stunden. Da wir hier eigentlich „nur“ Übernachten wollen, buchen wir uns im BIG4 unweit des Flughafens ein. Der Platz ist zwar für sein geringes Angebot recht teuer, dafür haben wir es dann morgen früh nicht mehr so weit… 

Nach dem Mittagsschläfchen (wir entspannen ein wenig draußen) geht es dann noch mal los zum Einkauf und, da wir mit Bundaberg quasi die „Aldi-Grenze“ überschritten haben, kommen wir zum Highlight des heutigen Tages, dem Aldi-Besuch ;-). Kaum zu glauben, da ist man tausende Kilometer weit entfernt und der Laden sieht aus wie zu Hause um die Ecke… Ein Stück „Heimatgefühl“ erstehen wir dann auch in Form von einfacher Aldi-Mandelschokolade und den berühmten Goldbeers aus Bonn. 

Ein leider viel zu kurzer Ausflug 

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Wieder einmal ist die Nacht durch den Wecker um halb sechs beendet. Mittlerweile sind wir aber routiniert, was die morgendliche Prozedur angeht und so sind wir bereits um halb acht am Flughafen, der ja nur ein paar Minuten vom Campground entfernt ist. Da wir noch eine Menge Zeit haben, gibt es erst mal eine Flat White im Café. Wie es scheint, werden um diese Uhrzeit eher Flughafenangestellte hier bedient, als Passagiere ;-). Wir werden von einem Mann angesprochen, der uns sagt, dass wir für den Flug bald abgeholt werden. Wir sollen einfach an den Bistro-Tischen Platz nehmen. Wie immer, ist hier alles unkompliziert. So kommt kurz nach halb acht „Steve“, unser Pilot, vorbei und nimmt uns mit auf das Flughafengelände. Vor dem Flugzeug gibt es dann noch das Securitybriefing, dann dürfen wir einsteigen. Einen Security Check, wie man ihn sonst kennt, gibt es nicht; Tickets werden auch nicht gecheckt, nur die Namen. Die Maschine, eine kleine Cesna Caravan (c208) für 13+1 Personen, ist bereits mit einigen Passagieren aus Hervery Bay bestückt und wir steigen „nur noch“ hinzu nachdem unsere zwei Rucksäcke im Bauch der Maschine Platz gefunden haben. Dafür bekommen wir die letzte Reihe zu dritt und haben recht viel Platz. 🙂

Der Start geht flott und schon schrauben wir uns in die Höhe. Nach gut 25 Minuten ist der Flug beendet und wir setzen, nach einem Überflug der Insel, zur Landung auf dem „Air-Strip“ an. Das ganze ist eine enorm holperigere Landung aber so relaxed und routiniert, wie Steve das angeht, geht alles ganz sicher. Nach dem Abbremsen drehen wir schnell und fahren an die Seite, denn hinter uns setzt bereits eine weitere Maschine zur Landung an.

Nach dem Ausstieg werden wir total herzlich empfangen und in die Basics von Lady-Elliot-Island eingeführt. Dazu gehört auch ein Secutity-Briefing zum „Air-Strip“, welcher begangen werden kann (und auch muss, wenn man die Insel queren möchte). Das darf aber nur passieren, wenn die vorhandenen Warning-Lights nicht leuchten. Solle man diese mal übersehen haben, so wird eine entsprechende Sirene uns auf das nahende Flugzeug hinweisen… 😉 Dann bekommen wir noch die Vouchers für das Lunch und wir dürfen uns frei auf den Weg machen.

Nachdem wir uns Beach- und Ocean-Ready umgezogen haben, starten wir mit der Tour auf dem Glas-Bottom-Boat. Dazu werden wir auf einem Hänger zum Strand gefahren, wo bereits das Boot wartet. Gleich auf den ersten Metern unserer Tour, flankieren uns bestimmt zehn Manta Rays, die gerade an der Oberfläche am futtern sind. Was ein genialer Einstieg! Unterwegs können wir dann weiterhin auf den Korallenboden sehen und die Fischwelt betrachten. Dann entscheiden wir uns, nach Abstimmung, statt weiter zu fahren, eine Schnorcheltour einzulegen und dürfen direkt selber ans Reef. Wir sehen diverse bunte Korallen und viele kleinere und größere Fische, darunter auch einen Schwarm „Travaleys“? (Keine Ahnung wie die sich schreiben…) der sich durch wirres im Kreis schwimmen vor Jägern schützen will. Ein genialer Anblick, so live vor dem eigenen Auge in freier Natur! Dann geht es wieder zurück an Board und wir sind nach gut einer Stunde wieder zurück.  Zum Lunch gibt es ein recht ordentliches Buffet und auch unser kleiner Mann kann mitessen :-).

Am Nachmittag machen wir uns dann auf den Weg zum „Coral Garden“ da die „Lagoon“ bereits aufgrund des Niedrigwassers geschlossen ist, da das Wasser hier nicht mehr tief genug zum Schnorcheln ist. Da unser Nachwuchs seinen Verdauungsschlaf hält und einer von uns ohnehin aufpasst, schnorcheln wir nacheinander. Wieder gibt es viele bunte Korallen und Fische zu bestaunen. Yann hat sogar das Vergnügen einer Meeresschildkröte zu begegnen, die majestätisch an ihm vorbeischwimmt. Was ein Highlight!

Leider ist der Tag jetzt schon fast vorbei und wir machen uns fertig für den Rückflug. Dabei darf ein kurzer Besuch im Souvenirshop natürlich nicht fehlen. Hier bekommen wir auch unsere „Boarding Pässe“, damit wir im richtigen Flugzeug landen, denn es starten zwei zur gleichen Zeit… 😉 Nachdem wir dann den Weg zum richtigen Flugzeug gezeigt bekommen haben, werden die Pässe wieder eingesammelt. Unser kleiner Mann will seinen allerdings nicht abgeben und darf in als „Souvenir“ behalten. Der Start auf dem Air-Strip ist ähnlich holperig wie die Landung. Dann schrauben wir uns schön über der Insel in die Höhe und können noch einige Runden den wunderschönen Ausblick auf die Insel genießen. Nach nicht ganz einer halben Stunde sind wir wieder zurück in Bundaberg. Steve bringt uns zurück zum Terminal. Als Yann ihn anspricht „you have a nice job“ antwortet er nur breit grinsend „well, it`s not bad“ ;-).

Das war ein klasse Tag und hätten wir es vorher gewusst, wären wir sicherlich über Nacht geblieben um noch ein wenig länger im Paradies verweilen zu können. Beim nächsten Mal machen wir das bestimmt…

Woodgate Beach

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Nach dem ereignisreichen gestrigen Tag haben wir alle eine doch recht ruhige Nacht verbracht und wachen wie üblich kurz nach halb sechs auf. Nach dem Frühstück geht es heute weiter in Richtung Süden. Unser nächster Halt, den wir nach einem kurzen Tankstop ansteuern ist „Woodgate Beach“ das ca. eine Stunde entfernt liegt. 

Hier buchen wir uns auf dem „Woodgate Beach Tourist Park“ für eine Nacht unpowered ein und schlendern dann ein wenig an der Strandpromenade entlang. Hier gibt es eine Menge sehr ansehnliche Strandhäuser; die meisten haben in der ersten Etage eine wunderbare Terasse mit großem Tisch von dem man Meeresblick hat. Herrlich, so kann man es sich gut gehen lassen…

Zurück vom Spaziergang gibt es Mittag. Den Mittagsschlaf, verbringt unser kleiner Mann heute in der Kraxe und wir zwei machen uns auf den kleinen Runwanderweg „Banksia Track“, der direkt hinter dem Campground liegt und uns auf fünf Kilometern über sandigen Untergrund durch einen üppig bewachsenen Eukalyptuswald mit Banksien, Farnen und Wedelpalmen führt. Auf einmal raschelt es kurz vor uns im Gebüsch, dann klettert einen Riesenechse fluchtartig vor uns den Baum empor. Wow, Natur pur!

Hervey Bay

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Da es hier in Woodgate kein weitere „Programm“ für uns gibt, fahren wir nach dem Frühstück weiter nach Hervey Bay, was wir nach gut anderthalb Stunden erreichen. Da wir ausnahmsweise mal bereits einen Campground vorgebracht haben, gehen wir erst mal in Ruhe bei Coles einkaufen. Danach geht es noch mal runter zum Hafen, wo wir für kleine Geld Fisch, Shark und Tiger Prawns für unser heutiges BBQ erstehen. 

Dann fahren wir zum „Torquay Beachfront Tourist Park“ wo wir für 49 AUD die Nacht powered zwar direkten Beachview haben, dafür aber auch neben heißen Duschen nicht viel inklusive ist. Nicht einmal einen Spielplatz gibt es hier. WiFi kostet hier ebenfalls etwas…

Nach dem Mittagsschläfchen spazieren wir noch mal die „Esplanade“ entlang und finden einen Spielplatz für den kleinen Mann, der ihn ausgiebig genießt. Zurück am Platz wird dann ein BBQ angeschmissen und es gibt unsere Meeres-Schätze zu einem kleinen Salat.

Whalewatching

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Da Hervey Bay direkt an der anderen Seite von Fraser Island liegt und hier quasi der „Whalehighway“ der Süd-Nord-Wanderung (bzw. umgekehrt) liegt, kommen auch gerne Buckelwale in die Bucht. Das wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen und so stehen wir um halb acht abholbereit vor dem Campground. „Jeannine“ holt uns mit „Bus No.2“ ab und bringt uns und noch ein paar weitere Passagiere runter zum Hafen, wo wir auf das Schiff von Tasman Venture steigen. Wie anscheinend allgemein üblich, gibt es hier nach dem Scurity Briefing (wie lege ich die Resttungsweste an) Kaffe und ein paar Cookies. 

Nach gut einer halben Stunde sind wir entlang der Westseite Fraser Islands ein gutes Stück hochgefahren und erspähen unseren ersten Humpback Whale. Wir müssen ihn gar nicht sonderlich verfolgen, denn er hat anscheinend Interesse an unserem Boot gefunden und schwimmt ein paar mal, fast wie inszeniert, um uns herum. Wow! Das ist mal was anderes als wir bisher erlebt haben. In die Bucht kommen lt. Skipper auch immer wieder gerne Mütter mit ihren Jungen um ihnen hier, im relativ sicheren Wasser, Verteidigungsstrategien beizubringen, die sie auf der anderen Seite der Insel brauchen, wo ihre potentiellen Jäger warten… So treffen wir denn auch auf eine Mutter mit ihrem Jungen. Wie es scheint, hat die Mutter auch kein Problem damit, dass das Junge zwischen ihr und dem Schiff „spielt“. So kommen uns beide doch wieder sehr nah und wir können den Anblick der Meeressäuger aus nächster Näche bewundern. Wir erspähen und sehen dann noch diverse weitere Buckelwale und einige „winken“ auch ;-).

Gegen Mittag fahren wir dann wieder zurück und die Halbtagestour ist beendet. Zeit für ein Lunch mit Meeresausblick. Unten am Strand, quasi wenige Meter neben dem Campground, übt die SLSA mit Boot, Kajak, Board und natürlich auch schwimmend für den Ernstfall. Wir entspannen derweil einfach mal und lassen den Nachmittag so vor sich hin dümpeln und gehen noch mal auf den Spielplatz nebenan.

Ein weiterer Ausflug…

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Heute morgen werden wir bereits vor dem Wecker wach, denn es regnet. Leider so doll, dass es sogar zu den offenen Seitenfenstern reinkommt :-(.

Nach dem Frühstück, geht es dann wieder zur Haltestelle, von der wir heute bereits um halb acht abgeholt werden. Ein Bus shuttelt uns heute nach River Heads von wo aus die „Bark“ nach Fraser Island geht. Die Überfahrt dauert gute vierzig Minuten. Hier besteigen wir einen Allrad-Bus, in dem uns „Shawn“, unser Guide, den ganzen Tag umherfahren wird.

Da die heutige Tour eindeutig „bumpi“ ist (und es ohnehin Vorgabe vom Veranstalter ist), haben wir auch unseren Kindersitz dabei, denn ohne den geht es nicht. Allerdings nimmt man es hier mit dem Fixieren des Sitzes nicht so genau und wir müssen ein wenig „zaubern“ um das bestmögliche für unseren kleinen Mann herauszuholen, was aber durchaus machbar ist. Unser erster Weg geht über Sandwege (die gesamte Insel besteht nur aus Sand) durch den dichten Regenwald. Hierbei erzählt uns Shawn, dass die Straßen heute, dank des Regens, wie Beton seien und wir perfekte Bedingungen haben. Wenn es lange trocken ist, muss man beim Fahren deutlich mehr aufpassen und immer in Bewegung bleiben. Auf dem Weg zum ersten Halt am Ressort (Bio-Break), haben wir „sunday driving“ vor uns… LOL, gibt es also auch wörtlich hier ;-). Shawn erzählt uns die gesamte Fahrt über diverses über Entstehung, Geschichte, Tiere und wer weiß was noch alles. Er scheint eine Menge gelesen zu haben und macht seinen Job wirklich klasse.

Dann geht es auf den Strand, der ein Highway ist, weshalb man, bis auf einige Strecken auf denen nur 40 km/h erlaubt sind, durchgängig 80 km/h fahren kann. Nach gut 10 Minuten halten wir und ein Pilot steigt in den Bus um uns einen Rundflug über die Insel anzubieten. Wir überlegen kurz und steigen dann vom Bus auf den kleinen Flieger für einen 20 Minuten Flug um. Laut Pilot ist das wohl weniger ruckelig, als im Bus ;-). In der Tat geht es sanft zum Start über den Strand und dann über die Insel. Hier haben wir einen schönen Blick auf einige der vielen Süßwasserseen, den Wald und den Strand. Bei einem kurzen Schwenk über das Wasser, können wir sogar einen Wal erspähen. Auch das Moheno-Shipwreck überfliegen wir, dann setzen wir zur Landung an und steigen wieder bei den Pinacles in den Bus ein, der hier schon auf uns wartet. Jetzt geht es noch mal zu Land zum Wrack. Dabei erzählt unser Fahrer die Geschichte zum Schiff und den Grund warum es nun dort liegt. Wir haben gute zehn Minuten Zeit für Fotos, dann geht es schon wieder weiter. Der nächste Halt ist ein Creek, an dessen Seite man über einen Boardwalk entlanglaufen kann. Am Ende gibt es eine Treppe hinunter in das Wasser was so klar ist, dass man ungetrübt, obwohl es schnell fließt, in der gesamten Fläche den Boden sehen kann. Wir ziehen kurzerhand die Schuhe aus und steigen die paar Stufen hinunter. Im ersten Moment ist das Wasser sehr kühl, dann hat man sich daran gewöhnt und wir gehen zurück zum Ausgangspunkt.

Jetzt ist Mittagszeit und so fahren wir zum Ressort in dem es Lunch gibt. Das fällt heute leider etwas lieblos aus. Zwar werden wir irgendwie schon satt aber die anderen Ausflüge hatten hier deutlich mehr zu bieten.

Nachdem alle gestärkt sind, geht es querfeldein durch richtig holperige Sandstraßen zum Lake McKenzie, der glasklares Wasser bietet und zum Baden einlädt. Wir verzichten heute mal darauf, denn der Aufenthalt ist auch leider wieder zeitlich begrenzt. Im allgemeinen ist der heutige Ausflug zwar enorm informativ und schön, leider aber auch sehr vollgepackt und dadurch zeitlich gedrängt was sehr schade ist. Nachdem alle wieder im Bus sind, geht es zur Central Station, wo wir noch ein wenig zur Geschichte der früher hier Tätigen Holzfäller erfahren. Dann geht es zurück zur Fähre und wir setzen über und werden wieder zum Campground geshuttelt.

Im Laufe des Tages haben wir ein französches Paar mit ihrer kleinen vierjährigen Tochter kennengelernt bzw. die beiden Kinder haben die Brücke geschlagen. Dabei erfahren wir, dass sie ein Jahr unterwegs sind und bereits etliche Monate in Asien, jetzt einige in Australien, später in Neuseeland und zum Schluß noch ein wenig in Hawaii sind, bevor sie wieder zurück fliegen… Das klingt doch sehr verlockend…

Rainbow Beach

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Heute morgen verlassen wir nach dem Frühstück und dem überfälligen Dumpen Hervey Bay. Unser heutiges Etappenziel ist Rainbow Beach. Nach dem Frühstücksschlaf kommen wir in Maryborrow an. Hier geht’s noch mal zum Einkaufen und danach direkt zum Picknickplatz an der Ululah Lagoon. Hier gibt es dann Lunch bei herrlichem Sonnenschein und vielen Vögeln als Zuschauern. Diese Picknickareas sind echt klasse. Immer ein BBQ for free dabei und viele Sitzbänke. Das ganze ist immer super ordentlich. Danach geht es noch mal ausgiebig auf den Spielplatz, den es hier natürlich auch gibt.

Während des Mittagsschlafes fahren wir weiter nach Rainbow Beach, wo wir im Holiday Park einchecken. Dann machen wir uns zu Fuß auf und schlendern die paar Geschäfte entlang und zum Strand, der keine 100m entfernt ist, und orientieren uns erst einmal. Zurück am RV spielen wir noch ein wenig, bevor es nach dem Abendessen zu Bett geht.

Coloured Sands

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Nachdem wir gestern noch mal die Gezeiten für heute in Erfahrung gebracht haben, brechen wir nach dem Frühstück zu einem Walk entlang des Strandes auf. Ein paar hundert Meter weiter am Strand entlang in Richtung Süden beginnen die Klippen entlang der Küste in unterschiedlichen Farben zu leuchten. Wir genießen das Naturschauspiel beim Spaziergang in der Sonne mit den Füßen im Wasser. Da es zusehends wärmer wird, lassen wir das ganze nicht ausufern, sondern sind nach gut einer Stunde wieder zurück am Ausgangspunkt. Hier spielen wir noch ein wenig mit dem kleinen Mann am Wasser, der begeistert über die vielen schwarzen flachen schwarzen Steine „läuft“ ;-).

Zurück am Camper gibt es Mittag und wir ruhen uns ein wenig aus. Draußen sind heute über dreißig Grad, da bedienen wir uns mal dank „powered“ Platzes ein wenig der Klimaanlage… 

Zum Abendessen fahren wir mit unterwegs erstandenen Fish&Chips an den Parkplatz der Carlo Sandblow und wandern danach zum Sunset hoch zur Düne. Hier oben ist es sehr schön und der kleine Mann würde am liebsten gleich anfangen die gesamte Düne durchzubuddeln ;-). Was ein schöner Tagesausklang!

Noosa

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Auch wenn die Sonne heute morgen traumhaft scheint, wir ziehen weiter. Unser Tagesziel ist heute Noosa, was Luftlinie deutlich näher ist, als die tatsächliche Fahrtstrecke. Unterwegs tanken wir und kaufen noch mal ein, bevor wir gegen Mittag im Noosa River Holiday Park unser Lager aufschlagen. Der Campground ist wunderbar am River gelegen und gegenwärtig bläst ein recht kräftiger warmer Wind. 🙂

Nach dem Mittagessen und dem zugehörigen Mittagsschläfchen geht es auf den Spielplatz nebenan. Derweil werkeln in der Laundry Waschmaschine und Trockner. Auf dem Rückweg laufen wir am Strand entlang. Dabei gesellen ein paar riesige Pelikane zu uns. Einer geht aufrecht stehend bis an Yanns Brust… 

Nach dem Abendbrot und weiterer Spielzeit geht es dann ins Bett. 

Noosa National Park

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Heute Morgen brechen wir direkt nach dem Frühstück zum Noosa Nationalpark auf. Dieser liegt nur ca. 10 Minuten entfernt und dank des frühen Losfahrens finden wir auch einen halbwegs brauchbaren Parkplatz für unser großes Gefährt. Heute scheinen unglaublich viele Leute unterwegs zu sein und das, obwohl es gerade erst kurz nach neun ist.

Am Ausgangspunkt unserer für heute geplanten Wanderung, befindet sich am Parkplatz auch gleich die Nationalpark-Information wo wir uns noch mal über den Track informieren. Die nette Frau sagt, dass das alles kein Problem sei und so laufen wir zunächst den wunderbaren „Tanglewood Track“, der uns durch dichten Wald um den „Noosa Hill“ herum und bis zum „Hell´s Gates“ führt. Heute sehen wir aber bis auf die üblichen Brush-Turkeys und ein wenig kleine Echsen keine weiteren „spannenden“ Tiere. Der kleine Mann schläft allerweil in der Kraxe fast perfekt bis dahin durch. Am Ende angekommen, rasten wir und genießen den Ausblick auf das Meer. Dabei können wir ein paar Delfine sehen, die in der Gruppe entlang der Küste unterwegs sind. Ein wenig gestärkt, geht es für uns drei entlang der Küste auf dem „Coastal Track“ entlang Zurück zum Ausgangspunkt.

Mittlerweile ist es Mittag und wir haben Hunger. Also fahren wir „down town“ zur Hastings Street. Leider sind aber inzwischen so viele Leute unterwegs, dass wir auf den vielen Parkplätzen dennoch keine Fläche finden, die ausreichend für uns ist. Also fahren wir zunächst weiter nach Laguna Cove auf den dortigen Parkplatz um zumindest noch was zu Essen und den kleinen Mann schlafen zu lassen ;-). Auch auf dem Rückweg finden wir keinen Parkplatz so dass wir zurück zum Campground fahren. Hier geht es noch mal auf den Spielplatz und wir „laufen“ ein wenig mit dem kleine Mann durch die Gegend bis es nach Dusche und Abendbrot sichtlich müde ins Bett geht.


Weiter geht die Reise

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Heute morgen brechen wir unsere Zelte ab und fahren wieder weiter, wenn auch nicht so sehr weit. Unser erster Halt ist Maroochydore, wo wir zunächst bummeln und einkaufen gehen. Das Einkaufszentrum ist dieses Mal deutlich größer als die bisherigen und so verbringen wir doch einige Zeit dort. Mittlerweile geht es auf die Mittagszeit zu und so fahren wir zu Augellos der lt. Reiseführer wohl die beste Pizza Australiens (wenn nicht der Welt) haben soll. Wir haben Glück und finden recht schnell einen brauchbaren Parkplatz in unmittelbarer Nähe. Dabei lernen wir auch endlich mal was diese „3P“ an Parkplätzen bedeuten: Man darf hier drei Stunden kostenlos parken. Warum dann da ein „P“ ist… keine Ahnung. Auf jeden Fall werden wir sehr freundlich empfangen, bekommen einen High-Chair für den kleinen Mann und auch die Karte sieht recht ansprechend aus. Wir ordern eine „Supreme“ für zwei nebst Salat. Für unseren hungrigen Zwerg gibt es Pene-Napolitana, die er komplett wegputzt. Unsere Supreme und auch der Greek-Salad sind klasse. Die Pizza ist schon nicht schlecht und kann sicherlich Australiens beste Pizza sein. Die Weltbeste Pizza wohl aber nicht, da kennen wir bessere zu Hause ;-). Gut gestärkt machen wir uns auf das heutige Etappenziel in Landsborough zu erreichen. Hier buchen wir uns im Campground ein bevor es noch mal zum „View of Glashouse Mointains“ am „Mary Caincross Scenic Reserve“ auf um einen ersten Eindruck der Bergkulisse zu bekommen, die Capt. Cook zur Vergabe des Namens inspirierte. Dann geht es zurück zum Campground und wir beziehen unseren Platz unter den Pines. Nach dem Abendessen planen wir noch kurz den nächsten Tag, dann fallen uns die Augen zu.

Glashouse Mountains

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Nach der vielen Fahrerei steht heute wieder ein Wandertag an :-). So fahren wir direkt nach dem Frühstück zu unserem ersten Ziel, dem Mount Ngungun. Direkt am Beginn zum Track finden wir heute sehr leicht einen Parkplatz und sind auch bei weitem nicht die einzigen. Man hat förmlich den Eindruck, dass hier Hochbetrieb herrscht. Wir lassen uns von der ganzen Hektik nicht verwirren sondern packen ruhig unseren kleinen Mann in die Kraxe und laufen los. Heute haben wir zum ersten Mal die Wanderschuhe an, die wir bisher nicht brauchten und auch wenn fast alle hier in Turnschuhen langgehen, stellen wir fest, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, als die ersten größeren Unebenheiten beginnen. Hier ist es, wenn auch sehr warm, sehr angenehm mit der Kraxe auf dem Rücken doch ein wenig mehr Stabilität im Fuß zu haben. Wie in der Bechreibung angegeben erreichen wir mit wirklich sehr entspanntem Tempo den Summit nach Xxxx. Hier genießen wir die Aussicht ein wenig, bevor es wieder hinunter geht. Gegen Ende des Abstiegs schläft unser kleiner Passagier ein und so machen wir unten am Auto erst einmal ein wenig Siesta. 

Zum Nachmittag fahren wir dann zum Mount Timbrogargan. Hier ist leider wegen Steinschlags der Gipfelweg gesperrt, dafür laufen wir aber den Rundkurs um den Berg herum und kommen so an allerlei Lookouts zu den anderen Bergen vorbei. Der Weg ist leicht und mäandert nur leicht auf und ab. Bereits nach weniger als den angegebenen anderthalb Stunden sind wir wieder zurück. Das gute an diesem Rundweg im Vergleich zum Track von heute morgen: Es gibt eine vorgegebene (vorgeschlagene) Laufrichtung und daher kommen einem keine Leute entgegen, so dass man das Gefühlt hat quasi allein zu sein. 

Nach all der sportlichen Aktivität haben wir nicht sonderlich große Lust , heute noch zu kochen, so dass wir. Entscheiden, nach Landsborough zu fahren um dort mal die Lokalitäten zu checken. Wir finden einen Inder und da das irgendwie das einzige ist was uns heute hier anspricht, ordern wir „to go“ und essen auf dem Campground. Nach anfänglicher Euphorie über unsere bisher besten je gegessenen Pakoras, ernüchtert sich der Eindruck bei der Hauptmahlzeit, die zwar nicht schlecht aber dennoch seltsam anders als erwartet/gewohnt schmeckt. Satt werden wir aber allemal und so ist ja zumindest der Hauptgrund des Essens erfüllt worden ;-).

Goldcoast

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Nach einer regnerischen Nacht zeigt sich auch der Morgen grau und regnerisch. Das ist für die heute anstehende etwas längere zwei stündige Strecke gar nicht schlecht, denn so wird es unterwegs nicht zu warm und der kleine Mann kann gut schlummern. Kurz hinter unserem Startort gibt es diverse Obststände bei denen wir uns noch mal ordentlich eindecken bevor wir, mehr oder weniger, bis zur Goldcoast durchfahren. Dank der tollen „keine Mautstraßen Option“ im Navi, ist unsere Strecke sicherlich ein wenig länger, dafür klappt das mit der Mautvermeindung auch super. Der einzige Haken: wir fahren direkt mitten durch Bsibane, was auf dem Weg liegt. Da aber heute Sonntag ist, lässt sich das aber machen obwohl immer noch massig Autos unterwegs sind. In „The Spit“ checken wir im „Main Beach Caravan Park“ ein. Wir brechen allerdings noch mal in das „Australie Fair Shopping Center“ und bummeln ein wenig umher und kaufen noch mal ein. Am Abend gibt es heute Kumara und Kanguruh vom BBQ. 

Surfers Paradise

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Heute machen wir einen Ausflug in das drei Kilometer weiter liegende Surfers Paradise. Dazu fahren wir ein kleines Stück mit dem RV und bummeln dann zu Fuß und mit Stroller weiter. Heute wird ein wenig touristisch ge-shop-ed. Dazu gehört auch ein Eis bei Ben & Jerry´s :-). 

Für das Mittagessen nehmen wir uns ein Fish & Chips mit und fahren dann den Strand wieder zurück wo wir an einer geeigneten Ecke gemütlich alles verzehren. Nachdem unser kleiner Mann geschlummert und wir relaxed haben, buddeln wir noch ein wenig am Strand. Klar, dass der Sand dann noch mal unter der Dusche weg muss 😉 bevor es ins Bett gehen kann.

Surfers Paradise Reloaded

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Heute am zweiten Tag am Main Beach laufen wir mal den Weg nach Surfers Paradise. Dazu kommt unser kleiner Mann heute in die Kraxe und los geht es. Der Weg entlang der Shoreline ist ganz schön anstrengend mit den paar Kilos extra auf dem Rücken. Dafür werden wir damit entlohnt, dass wir direkt vom Strand aus springende Wale sehen dürfen. Was ein Hammer! Selbst für die Locals scheint es so zu sein, denn einer spricht uns mit „isn`t it awesome to see them from the shoreline?“ an. Je näher wir an unser Ziel kommen, umso mehr Leute finden sich am Strand ein. Auch einige Surfer gibt es, trotz Winters, in den Wellen. „Winter“ ist mit 20-21 Grad Wassertemperatur in unseren Augen dabei eher relativ…

Pünktlich zum Mittag kommen wir in Surfers Paradise an und steuern Vapiano an, denn von der Terrasse aus hat man einen schönen Blick über die Fußgängerzone. Unten gibt es, dank der Ferien, einiges für Kinder an Unterhaltung geboten. So gibt es neben Kinder-Gauklern auch einige Spiele und auch am Strand wird einiges angeboten. Unser kleiner ist dafür allerdings (noch) zu klein und so „muss“ er mit Mama & Papa durch die Gegend schlendern aber das scheint ihm auch gut zu gefallen. So tingeln wir heute noch mal durch andere Geschäfte und versuchen ein paar nette Souvenirs zu finden. Dann geht es am frühen Nachmittag auch wieder zurück entlang des Strandes zum Campground. Da unser kleiner Mann nicht unterwegs schlafen wollte, weil alles ja soooo spannend ist, geht es jetzt noch mal für ihn zum Matrazenhorchdienst, während wir noch ein wenig draußen auf unserem Concrete-Slab sitzen. Da wir alle von der vielen frischen Luft heute und der Strandwanderung doch sehr erledigt sind, geht es heute wieder seht früh nach Abendbrot und Spielzeit in die Falle.

Byron Bay

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Heute früh geht es nach dem Frühstück ein letztes Mal in Richtung Süden weiter. Unser heutiges Tagesziel ist Byron Bay, was nicht mehr in Queensland sondern bereits in New South Wales liegt. Da wir einiger Maßen gut durchkommen, sind wir bereits gegen elf Uhr da.

Leider ist der angepeilte Campground bis Anfang Oktober ausgebucht. Also machen wir uns zum nächsten auf, fallen dort aber fast aus den Socken, als wir die Preise hören. Wir sollen hier für eine Powered Site 80 AUD zahlen! Alternativ gäbe es sogar noch eine Beach-Site, die kostet dann wohl aber 96 AUD. Träumen die hier? Auch wenn hier die Lage so genial ist, dass wir die nächsten Tage nur zu Fuß unterwegs sein müssten, nein, das ist dann einfach zu viel für ein wenig Wiese mit Stromanschluss… Also machen wir uns auf, ein wenig abseits kurz hinter dem Ort auf einem BIG4 zu stehen. Hier verlangt man auch wieder zivilisiertere Preise und wir beschließen gleich mal drei Tage hier zu bleiben. Schließlich ist der Forecast entsprechen gut.

O.K. nachdem das also alles geregelt ist, ziehen wir noch mal zum Einkaufen los. Allerdings gibt es im IPA, wie zu erwarten war, nicht alles, was wir brauchen. Na gut, dann suchen wir uns einen Parkplatz kurz hinter der City (hier gibt es Parkuhren) wo man frei und unbegrenzt stehen darf. Da der kleine Mann gerade so schön schlummert, geht Yann kurz zur „Green Garage“, einem Bio-angehauchten Supermarkt mit Bistro und besorgt das Lunch in Form von leckeren Turkey-Pesto Wraps (richtig klasse mit ordentlich buntem Salat) und einem ebenso guten Flat-White. Die Garage man man in jedem Fall empfehlen!

Gut gestärkt machen wir uns nun zu Fuß in die City, den kleinen Mann in der Manduca. Hier schlendern wir die Geschäfte entlang hinunter bis zum Strand wo wir einen ersten Blick auf das Lighthouse bekommen. Da erst jetzt die Sonne den bisherigen Regen verdrängt, kommen auch erst die Menschen auf die Straße. Ansonsten ist der Ort im „Winterschlaf“, wie uns scheint und es ist relativ wenig los. Kann aber auch am Regen liegen… Auf dem Rückweg besorgen wir noch kurz bei Wollies all das, was wir vorhin nicht bekommen haben, dann geht es zum Campground und es wird gekocht und gespielt bis es letztendlich in die Falle geht.

Leisure Day

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Heute morgen werden wir wieder mit Sonnenschein geweckt, d.h. der Forecast hatte Recht :-). Für heute haben wir kein besonderes Programm geplant und so entspannen wir gemütlich im Schatten unseres RVs während der kleine Mann seinen Post-Frühstücksschlaf macht. Wieder wach, wird heute gespielt. Zum Mittag schauen wir uns mal das Café an der Rezeption an. Hier gibt es nicht sonderlich viel zur Auswahl aber unser Quinoa-Pumpkin-Salat und auch der Haloumi-Burger sind klasse. Gegen die teilweise recht aufdringlichen Vögel bekommen wir eine „Birdy-Gun“, eine Wasserspritzflasche ;-). Yann kann es natürlich nicht lassen, das mal auszuprobieren…

Nach dem Mittagsschlag laufen wir zum Strand herunter aber da es trotz Winters und mangels Schattens kaum länger als zwanzig Minuten auszuhalten ist, brechen wir das Buddeln recht bald wieder ab und gehen zurück zum Camper. Hier spielen wir noch ein wenig und laufen ein wenig mit dem kleinen Mann umher. Hier ist ja alles wieder sooo spannend vor allem die unterwegs gezeigte Bananenpflanze obwohl wir uns nicht so sicher sind, dass er die grünen Teile mit seinen geliebten Bananen in Zusammenhang bringen kann.


Cape Byron & Wategos Beach

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Heute morgen leiten wir langsam das Ende ein, d.h. da wir sicherlich kein Gas mehr benötigen, lassen wir uns schon mal die Flasche wieder auffüllen, denn die müssen wir ja voll wieder abgeben. Hier auf dem Campground gibt es aber nur eine Person, die das kann und die ist gerade in den Ort gefahren und kommt in etwa 15-20 Minuten wieder. Na gut, dann dumpen wir halt so lange und machen uns startklar. Chris, der eine Kerl, der LPG auffüllen darf, kommt vorbei und füllt unsere nur halb leere Flasche wieder auf. Dann geht es los nach Cape Byron.

Dank des Tips von der Rezeption parken wir am Wategos Beach for free und laufen den einen Kilometer bis zum Lighthouse hoch. Allerdings ist der steile Weg recht anspruchsvoll mit dem kleinen Mann in der Kraxe in der Sonne aber wir haben ja Zeit :-). Von hier oben, dem östlichsten Punkt des australischen Kontinents, hat man einen schönen Blick über die Bucht und wir können wieder einmal springende Wale sehen und bleiben dabei mit vielen anderen gebannt stehen. Oben am Lighthouse gibt es ein Café in dem wir uns mit einem Eis belohnen. Dabei treffen wir auf eine andere deutsche Familie, die aus China (Peking) hierher gekommen ist und für 3,5 Wochen Urlaub macht. In China bauen sie seit zwei Jahren das neue Mercedes Werk auf, haben jetzt Urlaub und bleiben noch weitere zwei Jahre in China. Secondments sind auch ne coole Sache…

Zurück am Camper gibt es Lunch und Siesta. Zum Glück sind wir schon früh hier gewesen, denn viele andere kurven hier einige Runden, um einen der freien Parplätze zu bekommen…

Gegen Nachmittag gehen wir dann runter zum Strand und planschen in den teilweise schulterhohen Wellen. Der kleine Mann ist mit dabei aber das Wasser ist doch recht kalt, so dass er (leider) unfreiwillig raus aus dem Wasser und an den Strand muss. Yann tollt noch ein wenig in den Wellen, die ihn teilweise bis auf den Strand tragen :-).

Wategos Beach

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Da es uns gestern so gut gefallen hat, fahren wir heute Vormittag noch mal nach Wategos Beach um noch mal ausgiebig zu buddeln und zu planschen. Im Camper gibt es dann noch Lunch bevor es nach dem Mittagessen zurück zum Campground geht.

Irgendwie hat es eine Falschbuchung gegeben und wir müssen auf den Nachbarplatz umziehen. Heute ist auch komplett alles voll. Wäre das die letzten Tage auch so gewesen, wären wir vielleicht weiter gezogen…

Den Nachmittag verbringen wir damit, den Camper zu leeren und unsere Taschen zu packen, denn morgen geben wir den Camper schon ab. Das ist für unseren kleinen Mann natürlich spannend… Dinge ein- und wieder auszupacken vor allem wenn niemand so genau hinsieht ;-).

Zum Abendessen gibt es noch mal eine Abschieds-Pizza von Dominos bevor wir alle müde in die Betten fallen.

Drop-Off & Check-In

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Heute ist dann auch leider schon der Tag angebrochen, an dem wir unseren RV abgeben müssen. Zwar stehen wir heute auch wie gewohnt früh auf, lassen dann aber auch wie immer entspannt den Tag beginnen und machen uns nach dem uns inzwischen liebgewonnenen Morgenritual auf den Weg nach Brisbane. 

Kurz vor der Stadt halten wir noch mal in Beenleigh um noch mal ausgiebig auf einen Spielplatz am Dough Larsen Park zu gehen. Unser kleiner Mann erkennt durch die Tür sofort wo es hingeht.  Da heute Sonntag ist, sind auch sehr viele Kinder hier und auch einige Familien präparieren ihre BBQs für Ihr Lunch. Auch wir lunchen ein wenig, dann geht es noch mal zur letzten Dumpstation am Hugh Muntz Park wo wir alles Grey- und Black-Water ablassen. Da der Dumppoint direkt am Highway liegt, fahren wir auch nicht große Wege sondern düsen direkt danach weiter zu unserer heutigen Nachtbehausung, den MeritonServiced  Appartments. Hier halten wir in einer Loadingzone um die Ecke, checken ein und lassen unser Gepäck reinfahren ;-). Das Zimmer ist erst um zwei Uhr bezugsfertig weshalb wir noch nicht rein können. Das passt uns eigentlich ganz gut, denn wir müssen ja noch den RV zurückgeben. Nach all den Wochen in kleinen Städtchen ist es ungewohnt in einer Großstadt zu fahren. Unterwegs tanken wir noch mal voll, dann geben wir unsere „Heimat“ der letzten sechs Wochen nach „nur“ 3670 km ab. „She looks good“ bekommen wir zum Pflegezustand gesagt. Wie es scheint, ist das kein Normalzustand… 

Ein Taxi bringt uns dann für 26 AUD zurück in die Innenstadt wo wir unser Zimmer beziehen in dem bereits unser Gepäck auf uns wartet. Hier genießen wir den Blick aus der 36. Etage und spielen endlich wieder. Nachdem wir noch eine Kleinigkeit unten am Foodworks gekauft haben, gibt es Abendessen für den kleinen Mann und auch wir bekommen das georderte Thai-Essen. Nach einem weiteren „kennenlernen“ des Appartments geht es dann erschöpft ins Bett. 

 

Brisbane

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Heute bricht der letzte Tag an. Nach einem gemütlichen Frühstück und anschließenden Morgenschläfchen testen wir den hauseigenen Pool in der fünften Etage aus. Da wir ganz allein sind, können wir lautstark planschen und toben und auch im „SPA“ (dem Whirlpool) haben wir drei mächtig Spaß mit den vielen Blubberblasen. Nebenbei laufen Waschmaschine und Trockner die wir im Appartement für uns zur Verfügung haben damit wir nicht noch Berge von Wäsche mit zurück nehmen…;-)

Zum Nachmittag geht es dann doch noch mal ins CBD was nur wenige Blocks entfernt ist. Hier schlendern wir durch diverse Geschäfte durch Häuserschluchten, die wir in den letzten Wochen nicht zu Gesicht bekamen, waren sich alle Städte merklich kleiner als Brisbane. Der Apple Store darf dabei natürlich nicht fehlen ;-).

Wieder zurück gibt es Abendbrot und wir komplettieren unser Gepäck für den Flug. Gegen acht holt dann ein Page unseren Taschenberg ab und wir fahren mit einem Maxi-Taxi für 45 AUD (ohne Meter: just give me Fourty-Five) zum Flughafen. Hier checken wir alles durch bis Berlin und beginnen gegen halb zwölf unsere Heimreise.

Ein Stück weit ist das schade, denn mit dem warmen Klima haben wir uns für einen „Winter“ gut angefreundet. Auf der andern Seite freuen wir uns nach sieben Wochen doch schon auf unsere eigenen vier Wände und die gewohnte Umgebung…

Rückreise

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Die Reise ist insgesamt recht entspannt. Wir haben auf beiden Flügen drei Sitzplätze mit Babybettchen sodass der kleine Mann (und auch wir) ein wenig Schlaf finden und entspannt wieder zu Hause ankommen.