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Reisezeit für 2016 eröffnet!

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So, die erste Etappe haben wir hinter uns und sind in Düsseldorf angekommen. Der Flug von Berlin war problemlos und da wir hier ein wenig Aufenthalt haben, nutzen wird das um in der AirBerlin Exclusive Waiting Areas etwas geschützt mit Yoshua zu entspannen, was zu trinken und natürlich auch zu essen. In wenigen Stunden geht es schließlich weiter. Aber das wichtigste: Endlich wird wieder gereist! Juchu!!!

Der Flug auf sie Azoren ist auch sehr gut. Man ist wirklich sehr bemüht bei AirBerlin uns und dem kleinen Mann den Aufenthalt an Board so angenehm wie möglich zu gestalten. Auch ein Fläschchen wird problemlos warm gemacht :-).

Am Ziel angekommen holen wir unser Auto (einen Fiesta) ab. Dabei ist die erste Herausforderung, wie wir drei große Taschen, einen Kinderwagen, den Maxi-Cosi, drei Handgepäck und natürlich uns drei verstauen… Aber alles ist machbar uns so kommen wir nach einer guten Dreiviertel Stunde am Ziel in João Bom an wo wir schon erwartet werden.

João Bom

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Der Morgen beginnt dank der Zeitverschiebung sehr früh bezogen auf die Ortszeit. Nach dem Frühstück und dem morgendlichen Schläfchen von Yohua spazieren wir durch den Ort auf der Haupstraße. Dabei sehen wir Pferde, Hunde und viele Pflanzen. Danach gibt es Mittag und wir fahren nach Relva um dort ein wenig zu wandern. Unterwegs macht Yoshi Mittagsschlaf. Am Parkplatz satteln wir auf, d.h. Yoshua kommt in den Rucksack und wir laufen los. Unterwegs ist ihm entweder zu warm oder er hat Hunger. Nach einer kleine Zwischenmahlzeit und einer Kleidungserleichterung funktioniert es allerdings und wir kommen ein wenig voran. Wir laufen aber nicht die ganze Strecke sonder kehren zwischendurch um. Wir wollen ja nicht die gute Laune ausnutzen ;-). Vom Parkplatz aus geht es zum Parque do Atlantico, einem riesigen Einkaufszentrum in Ponta del Garda, in dem wir unsere Lebensmittelvorräte füllen, so dass wir über die nächsten Tage kommen. Yoshua ist sichtlich erschöpft und verarbeitet erst mal die gewonnenen Eindrücke beim Nickerchen in der Maducca. Den Rückweg geht es dieses Mal aber Richtung Norden und dann entlang der Küste also nicht so, wie wir hergekommen waren. Zurück in der Unterkunft gibt es Abendbrot und ein wenig spielen. Letzteres ist heute viel zu kurz gekommen und wir beschließen, dass das morgen mehr werden muss.

Gartenerkundung & Hauswanderung

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Nach dem Frühstück und den darauf folgenden obligatorischen Nickerchen, sehen wir uns heute mal den Garten an und probieren die dortigen Schaukeln zur vollsten Zufriedenheit (für unseren kleinen Mann und damit auch für uns) aus.

Nach dem Mittagessen geht es dann los auf die sog. Haustour. Es ist ziemlich windig und man muss schon trittsicher sein, vor allem mit Kinderkraxe auf dem Rücken. Dabei werden wir mit einem schönen Ausblick belohnt. Da unser kleiner Pasagier inzwischen eingeschlafen ist, nutzen wir die Zeit noch zu einer kleinen Pause vor dem Aufstieg. Dieser selber ist unspektakulär und führt einen Landwirtschaftsweg entlang. Yoshua wird wach und ein Baum muss untersucht werden ;-).

Zurück in der Unterkunft gibt es was zu Essen und wir treffen Norbert, unseren Gastgeber, und fragen ihn nach der Knallerei, die hier gerade andauernd ist. Er erklärt uns, dass es in zwei Wochen das Mordeau-Fest gibt und da geknallt und gefeiert wird. Nach ausgiebiger Spielzeit gibt es Abendbrot und es geht für den kleinen Mann unter die Dusche und ins Bettchen. Dann ist für uns Zeit für unser Abendbrot mit heimischem Salat, Steak und einem kleinen Gläschen lokalem Wein. 

Ribeira Grande

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Heute dürfen wir bis 08:00 Uhr „ausschlafen“. Danach gibt’s Frühstück, Spielzeit und Morgenschlaf.;-)

Nach dem Mittagessen, was nur halb verputzt wird, machen wir uns auf den Weg nach Ribeira Grande. Unterwegs mach Yoshua Mittagsschlaf fast bis wir da sind. Auf dem Weg stellen wir fest, wie viel schöner doch alles mit ein wenig Sonnenschein aussieht. In der „Großstadt“ schlendernder wir durch die Gassen und essen Azoren-konform einen Ananas-Burger ;-). Danach geht es weiter bis zum Schwimmbad direkt am Wasser. Dabei schauen wir uns die heftige Brandung mit gut drei Meter Wellen an. Auf dem Rückweg schoppen wir noch ein wenig und decken uns in einer Bäckerei mit allerlei portugiesischen Leckereien (auch Natas) ein. Beim Rückweg entdecken wir dann auch den im Reiseführer beschriebenen Bio-Bauern auf einem kleinen Seitenweg und erstehen noch einiges an Gemüse. Zu Hause spielen wir noch ein wenig und lassen dann den Abend nach dem Abendbrot mit einem Gals Wein ausklingen. 

Sete Cidades

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Heute ist das Wetter nicht nur bewölkt sondern es regnet sogar zum Frühstück. 🙁 Zum Glück klart es bis zum Mittag ein wenig auf so dass wir guter Dinge danach zu den Seen um Sete Cidades aufbrechen. Leider zieht es da oben am Berg wieder zu, so dass wir nur einen knappen Blick den „Königsblickes“ erhaschen können. Dafür stöbern wir ein wenig durch das verlassene Hotel bzw. der verbliebenen Ruine.

Beim weiteren Weg reißt dann plötzlich der Himmel auf und die Sonne kommt heraus. Diese genießen wir auch ein wenig in Mosteiros wo wir uns die Brandung und den Strand ansehen. Letzterer ist dank der schwarzen Farbe sehr warm was das Wasser nicht ist. 😉 Zurück in der Unterkunft fangen wir langsam an zu packen, denn morgen ziehen wir ja weiter…

Vila Franco da Campo

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Heute verlasen wir den Westen und ziehen weiter nach Osten. Schön war es bei Norbert und Cristine und absolut empfehlenswert. Genauso herzlich, wie wir empfangen und beherbergt wurden, werden wir auch verabschiedet. 🙂

Dieses Mal timen wir die Fahrtzeit so, dass der Vormittagsschlaf bis Vila Franco da Campo reicht. Hier sehen wir uns ein wenig im Ort um, stellen aber fest, dass es (wie so oft) recht leer ist. Hier sollen ja auch nur 5000 Leite wohnen… Wir erstehen noch ein paar Lebensmittel und dann machen wir uns auf hoch über der Stadt zur Kirche. Von dort oben hat man einen tollen Blick über die Stadt und das Meer. Auch kann man die vorgelagerte Insel sehr schön sehen auf der es einen Badepool gibt, der bei Ebbe benutzbar ist. Mal sehen… vielleicht ist das was für die nächsten Tage.

Von da aus ist es nur noch ein Katzensprung bis Lake Furnas, wo wir die nächsten Tage unser Basislager aufschlagen werden. Hier werden wir gegen zwei Uhr auch ebenso herzlich empfangen, wie wir es auch schon in der letzten Unterkunft wurden. Nachdem alles verstaut ist, schlendern wir noch ein al kurz hinunter zum See und danach lassen wir den Abend nach dem Abendessen vor dem Kamin ausklingen. 

Furnas

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Heute ist ein entspannter Tag, d.h. wir fahren zum Mittag nach Furnas „rein“. Das liegt nach nur drei Kilometer entfernt. In Furnas laufen wir ein wenig durch den Ort und sehen uns die Thermalaktivitäten an. Ist alles ein wenig kleiner als die anderen Fumerolen und Geysire aber stinkt genauso… 😉 Nach einem kurzen Stop im lokalen Mini-Supermarkt geht’s zurück und wir picknicken auf der Wiese vor unserem Häuschen. Dabei besuchen uns ein paar Enten und eine Katze. Beides wieder neue Eindrücke für unseren kleinen Mann. Der Abend klingt nach der Planung für den nächsten Tag wieder mit Wein vor dem Kamin aus…

Faial da Terra

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Heute haben wir uns mal das Frühstück bestellt. Der Umfang ist ganz gut, wennauch der Preis von 12€ pro Person schon recht viel für die lokalen Verhältnisse ist. Dafür warten wir aber auch bis 08:30 Uhr, denn erst ab dann gibt es Frühstück ins Haus geliefert. Früher ist es nicht möglich, d.h. wir trinken während der „Raubtierfütterung“ erst mal nur einen Kaffee bevor endlich die freundliche Lieferung kommt. Dafür gibt es Obst, frischgepressten Orangensaft und hausgemachten Joghurt neben eigener Marmelade und eigenem Honig. Dazu Milch und Kaffee.

Nach dem Morgenschläfchen ziehen wir bereits vor dem Mittagessen los nach Faial da Terra. Das liegt eine gute halbe Stunde entfernt und ist heute Ausgangspunkt einer kleineren als Mittel gekennzeichneter Rundwanderung. Vorher wird der kleine Mann gestärkt (es gibt Mittag) dann geht es los. Entlang diverser Flora und Fauna schlängelt sich der Weg empor. Es gibt dabei soviel zu sehen, dass sich der kleine Pasagier satt sieht und einschläft. Dieser Deuter Rucksack ist schon klasse. 🙂 Ziel der Wanderung ist ein kleiner Wasserfall in dessen ausgespültem Becken auch einige mutige baden gehen. Uns ist es allerdings ein wenig zu kalt hier unten so dass wir beschließen nur kurz zu verweilen und wieder weiter laufen. Der Rückweg schlängelt sich weiter auf- und abwärts und schließlich in eine teilweise verlassene Ortschaft in der sich die Natur schon viele alte Häuser zurück erobert hat. Zurück am Auto ist Kaffeezeit und wir fahren zurück zur Unterkunft. Hier spielen wir endlich ein wenig! Wurde ja auch Zeit. 😉 Zum Abendessen zaubern wir uns eine Chorizzo-Blumenkohl-Pfanne und sehen Kamin-TV. 

Poca da dona Beija

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Heute ist Spieltag, zumindest überwiegend, und auch Mittagessen gibt es auf der Decke auf der Wiese :-). Nach dem Mittagsschlaf geht es dann aber noch mal nach Furnas ins Poca da dona Beija. Wir relaxen ein wenig zu dritt im 39 Grad heißen Thermalbad und auch unser Sohn erfreut sich nach anfänglicher Skepsis am warmen Bad. Dafür sind wir hinterher auch alle drei ein wenig platt und steuern das Boutique Hotel an, um im dortigen Restaurant essen zu gehen. Da leider das Reataurant erst in einer Stunde (19 Uhr) öffnet, müssen wir uns mit der Lounge „begnügen“ und verzehren einen schmackhaften Burger  zu einem Avocadosalat. So lässt es sich auch gut gehen. 

Miradouro da Lagoa Fogo

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Nach dem Mittag geht es heute los zum zentral gelegenen See „Lago Fogo“. Unterwegs halten wir kurz am Miradouro de Santa Iria und genießen den schönen Ausblick über die Nordküste der Insel. Leider ist das Geld te abwettern verschwunden nachdem wir am Ausgangspunkt der Wanderung zum Lago angekommen sind. Dichte Wolken sind um uns herum und der See verhüllt sich zusehends darin. Schade, dann machen wir das wohl heute nicht. Wir entschließen uns kurzerhand an den Praia des Moinhos zu fahren. Der Strand ist schön und nur spartanisch besetzt. Dafür ist auch das Wasser entsprechend kalt.

Abendessen gibt es heute in „Tonys Restaurant“ in Lagos. Wir bestellen uns „Cozido“, ein im Erdloch gegartes Gericht was typisch für die Azoren ist. Geschmacklich ist das schon recht deftig, allerdings kommt es an ein gutes Hangi nicht ansatzweise heran ;-).

Zweiter Versuch 

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Für heute ist besseres Wetter angesagt und so fahren wir nach den Frühstück erneut zum See hoch. Heute hat sich das gestrige Bild quasi verkehrt: Am Aussichtspunkt ist schlechte Sicht, dafür werden wir am See mit Sonnenschein belohn. Sehr schön :-). Gut gelaunt machen wir uns auf den Weg runter. Die angegebenen 100 Höhenmeter laufen wir in nicht mal einer Stunde. Dabei sehen wir üppige Vegetation u.A. Mit Wachholder- und Lorbeersträuchern.  Trittsicherheit ist hier allerdings schon Voraussetzung, denn es sind teilweise große Stufen und schmale Wege. „Am Strand“, der aus Bims besteht, machen wir Mittagspause und lauschen dem akustischen Spektakel der nistenden Vögel auf der gegenüberliegenden Uferseite. Dabeisein verfolgen wir das Wolkenspiel am Grad und über dem See, welches abwechselnd zuzieht und wieder die Sonne komplett durchlässt. Der Aufstieg ist in einer Dreiviertelstunde gemacht. Oben belohnen wir uns mit ein paar Erdbeeren, die wir vorhin unterwegs noch eingekauft hatten. So lässt es sich gutgehen. Zurück zu Hause spielen wir noch ein wenig, denn das ist im Rucksack ein wenig zu kurz gekommen. Dann klingt der Abend im warmen Sonnenlicht aus…

Ribeira Quente

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Der letzte Tag bricht an. Heute steht ein etwas ruhigeres Programm an, schließlich wird ja morgen ein ereignisreicher Tag. Daher beschließen wir, um den See vor der Tür, d.h. den Lake Furnas zu laufen. Am Observatorium gibt’s ein Eis, welches wir in einer überdimensionalen Schaukel für große mit Anblick des Sees genießen. Dabei zieht es allerdings zu, so dass wir uns doch wieder auf den Rückweg machen. Das war eine gute Entscheidung, wie sich unterwegs herausstellt, denn es beginnt zu nieseln. Nicht schlimm aber mit der vermeintlichen Reststrecke, wären wir sicherlich durchnässt gewesen. Zurück in der Unterkunft holen wir unser Auto und machen uns auf den Weg ins 15 Minuten entfernt liegende Ribeira Quente.

Der Ort ist klein und schnell abgefahren. Unser Reiseführer hat den Tip, dass man hervorragend im Ponta do Garajau Essen gehen kann und richtig. Neben dem sehr schönen Ambiente (schöne Idee: das Menü gibt’s als Flaschenpost) und der unheimlich freundlichen und zuvorkommenden Bedinenung ist das Essen wirklich klasse. Somit erfreuen wir uns noch an einem gelungenen Abschiedsessen bestehend aus Tunfisch bzw. Schwertfisch. Beides sehr lecker!

Zurück in der Unterkunft packen wir unsere sieben Sachen noch fertig bevor der Abend bei einer letzten Flasche Vinho Tinto vor dem gemütlichen Kamin ausklingt.