Anreise und Coco Garden

Endlich ist es wieder so weit: Wir verreisen. Dieses mal ist es wieder neu, denn wir sind ja inzwischen zu viert. Den Tag vor der Abreise verbringen wir weitestgehend normal. Nach dem Mittagsschlaf holt uns dann ein Taxi ab. Wie alle uns gesagt haben, ist es echt machbar ein Taxi inkl. Babyschale und Kindersitz zu bestellen.

Um 18:15 Uhr heben wir dann von TXL ab in Richtung FRA. Unseren Buggy behalten wir bis zum Gate und bekommen ihn auch gleich nach der Landung wieder. Das zeigt sich als echt gute Entscheidung, denn der Weg von Terminal A bis Z ist schon echt weit. Mit zwei müden Kindern ist das so gleich viel besser. Der Flug nach Bangkok ist in Ordnung und wir bekommen alle eine gute Portion Schlaf. Was uns auffällt: Im A380 sind die Babybetten deutlich besser, d.h. vertrauenswürdig fester montiert und man kann sogar einen breiten Gurt schließen. So hat man nicht permanent Angst, das Kind könne herausfallen.

In Bangkok angekommen können wir die FastLane dank der Kinder nutzen und sogar unser Gepäck ist fix da. Einziger Wermutstropfen: Unser Shuttlebus ist gerade weg, so dass wir eine 3/4h warten müssen. Unsere heutige Unterkunft in Bangkok ist nahe am Flughafen, denn morgen wollen wir noch weiter. Daher und weil wir es mit den beiden Kindern langsam angehen wollen, gehen wir nur kurz das nötigste im nahegelegenen Markt kaufen und springen dann noch mal fix in den Pool. Was ein herrlicher Kontrast zur gestern noch getragenen Daunenjacke… 😉 Hungrig sind wir danach allesamt und ordern einfach was aufs Zimmer. So gibt es ein Thai-Dinner-Picknick auf der Decke. Es gibt sogar „Reis ohne Sauce“ :-). Dann schlafen wir alle zusammen im großen Bett ein.

Der nächste morgen beginnt dank des leichten Jet-Lags entspannt und problemlos um vier und gegen sechs fahren wir für knappe 80BHT zum Flughafen. Unsere Kinder werden hier von allen herzlich begrüßt. Das ist für beide noch recht seltsam. Mal schauen wie sich das für beide entwickelt. Der Check-In ist schnell erledigt und auch den Buggy können wir wieder problemlos (auch mit Thai Smile) bis zum Gate benutzen. Unterwegs gibts dann endlich Frühstück und einen grooooßen Kaffee.

Der Flug selber ist gut. Es gibt sogar, völlig unerwartet in der Billigfluglinie, Getränke und einen Snack. In Surat Thani angekommen geht’s fix in den Bus, der uns in gut anderthalb Stunden zum Don Sak Pier und somit zu unserer Fähre bringt. Nach einem kurzen Stop in Ko Samui sind wir nach weiteren zwei Stunden „endlich im Urlaub“ d.h. auf Ko Phangan angekommen. Eine kurze, für die Kinder sehr aufregende, Fahrt mit einem typischen Pritschen-Taxi später, sind wir im CoCo Garden Ressort angekommen. Nach einem kurzen Check-In und Abladen unserer Taschen müssen wir natürlich schnell ins Wasser wo wir ein wenig umher tollen. Zum Abendessen gibts wieder lecker Thai-Essen und ein paar Mango-Lassi für alle. Mjamm. In unserer Hütte hatt die Klimaanlage zum Glück die Temperatur von 34 auf erträgliche 24 Grad herunter gekühlt, sodass wir auch allesamt gut in den Schlaf finden.

Relaxen

Wir sind gut angekommen und haben uns ein wenig eingelebt. Morgens waren wir in den letzten drei Tagen meist nach dem abwechslungsreichen Frühstück ein bisschen frisches für mittags bzw. das Vesper einkaufen und nach dem Mittagsschlaf dank der Ebbe immer im Flachwasser plantschen. Gebuddelt wird natürlich auch. Unsere beiden Wasserratten können wir meist nur unter Protest zum beenden bringen. Natürlich muss dann alles sehr schnell gehen, denn kaum sind wir mit dem Duschen fertig heißt es „Hunger“.

Das Essen ist großartig und wir probieren uns hier täglich durch neue Dinge durch. Die Kinder probieren auch meist alles. Gibt ja auch einiges, was wir zu Hause nicht so alltäglich haben bzw. essen.

Im Ort gibts ein super Restaurant „Ann“ mit viel Variation und einem guten Value. Da geht’s sicherlich später auch wieder hin.

Heute ist natürlich ein besonderer Tag für uns alle, denn unser Kleinster hat seinen ersten Geburtstag, den wir quasi traditionell mit einer Geburtstags-Banane und vielen Geschenken feiern. 🙂

Gesundheitsstatus bisher: weder Sonnenbrand noch Mückenstiche bei den Kindern dank Sonnencreme und Doctan. Kann so bleiben.

Living on the Edge

Heute gestalten wir den Tag ein wenig anders und Baden mal vormittags. 😉 Da jetzt Flut ist, können wir nicht mit den Jungs da umher tollen sondern buddeln etwas intensiver direkt an unserem „Hausstrand“.

Nach dem Mittagsschlaf laufen wir zur Hauptstraße und lassen uns für 150BHT von einem Taxi zum Pier bringen. Hier suchen wir eine kleine deutsche Bäckerei auf aber bis auf den Kaffee ist unsere restliche Ausbeute nicht sonderlich dolle. Macht nix, denn wir wollen ja noch weiter.

Da wir ja Anfang nächster Woche weiter ziehen wollen, machen wir uns daran, die nächsten Tickets zu organisieren. Wie es nach zwei Checks bei den Fährbetrieben aussieht, ist das auch gut so, denn der Kalender unseres Ressorts ist offensichtlich vom letzten Jahr. Das überrascht uns nicht, denn die so gut klingende Verbindung um neun Uhr gab es weder im Internet noch am Fährterminal. Nun gut, dann wissen wir jetzt was geht, wenn wir die Tickets ordern.

Weiter geht es zum eigentlichen Tagesziel: dem Saturday Nightmarket. Na ja, Nachtmarkt ist wohl ein wenig übertrieben, beginnt er dich bereits um fünf. Da er aber bis zehn geht und man dann schon Sterne sehen kann ist es ein Nachtmarkt. 🙂 Erst stromern wir nur so durch und versuchen vergeblich ein paar Shirts herunter zu handeln. Dann zieht es uns zurück an den Anfang des gut 600m langen Marktes zu einem der schier unendlich vielen Lebensmittelstände mit wenig bekanntem dafür vielen bunten unbekannten… Wir erstehen todesmutig ein paar Chicken-Spieße, seltsame Gemüsekugeln und irgendein Tomaten-Käse-Klappbrot. Das soll für unsere ersten Experimente mal reichen… Schmeckt alles supi und wir vier werden gut satt.

Da bei den Jungs absehbar die Energie nachlässt laufen wir noch mal durch den Markt in Richtung Unterkunft. Unterwegs im Licht der untergehenden Sonne holen wir dann auch noch unsere erste Waschladung ab. Sieht alles sehr gut aus und ist schön kuschelig. So muss das sein.

Zurück in unserer Hütte geht es nach der Dusche direkt ins Bett, denn morgen wollen wir früh raus…

Rund-Trip

Da wir bisher nur den eigenen Ort der Insel kennen, wohl aber auch ein wenig mehr sehen wollen, haben wir uns für heute in einen Ausflug gebucht.

Gegen 10:30 Uhr sollen wir abgeholt werden. Tatsächlich ist es dann schon fast elf bevor es losgeht. Wir klappern mit dem Taxi-ähnlichen Gefährt noch ein paar andere Unterkünfte ab und sind letztlich zu acht (plus 2×0,5).

Unser erster Stop ist bei einem der ältesten thailändischen Bäume, der ca. 400 Jahre alt sein soll. Wie immer sehr beeindruckend so ein altes Lebewesen zu sehen.

Weiter geht es rauf und runter durch sehr kurvige Straßen bis zum Thong Nai Pan Beach wo wir ausgiebig plantschen können. Da inzwischen die Zeit doch recht weit fortgeschritten ist, haben unsere Jungs Hunger, so dass wir noch schnell eine kleine Mahlzeit zwischendurch essen. Auf dem nächsten Abschnitt schlafen beide dann erschöpft auf unserem Schoß ein.

Am Than Sadet Wasserfall lassen wir nur kurz die Füße in gefühlt extrem kalten Wasser baumeln. Viele andere tauchen direkt ab. Sicherlich eine klasse Erfrischung aber uns soll es so reichen.

Lunch gibt es am Haadyao Beach. Nach extrem langer Wartezeit kommt unser Essen und wir können unsere Jungs (und uns) sättigen bevor es zum Schnorcheln an den Mae Haad Beach geht. Schnorcheln fällt bei uns noch recht spärlich aus (wird irgendwann lustig zu viert) aber wir sehen die Fische auch so im seichten Wasser. Nix großes aber aufregend genug für die kleinen. 😉

Zum Abschluss geht es noch mal in die Three Sixty Bar wo wir die Tour für uns mit einem Mojito bei einem super Ausblick ausklingen lassen und es danach zurück geht.

Bann Haad Rin – Haad Rin Nok Beach

Da wir gestern viel unterwegs waren und es morgen auch wieder sein werden, ist heute ein ausgiebiger Strandtag angesagt. Wir lassen uns heute mit einem Taxi für 150BHT an _den_ Strand der Moon-Parties fahren. Auf der ruppeligen Steecke schlafen unsere kleinen direkt ein und wachen erst wieder am Ziel auf. 😉

Wir plantschen ausgiebig im seichten Wasser des ersten Sandstrandes bisher. Traumhaft!!!

Etliche Kleckerburgen später geht es dann wieder für gleiches Geld zurück.

Reise & Krabi

Heute klingelt der Wecker eigentlich urlaubsinkompatibel um fünf Uhr, denn um kurz nach sieben kommt bereits unser Taxi zum Pier. Die Fähre geht erst gegen acht und Adrian, einer der Eigner des Coco Beaches, meint halb acht (eigentlich Check-in Zeit) würde auch reichen. Wir wollen aber entspannt loslegen und müssen noch den Voucher gegen echte Tickets tauschen und ziehen früher los. Wie sich am Pier jedoch zeigt, hätte locken eine halbe Stunde später gereicht, denn die Fähre ist erst gegen kurz nach acht da..

In Donsak angekommen, geht es nach kurzem Warten in unseren Bus nach Krabi Town wo wir gegen 14 Uhr am Seatran Office ankommen. (Die Kinder schlafen nahezu komplett durch.) Dank maps.me schaffen wir die 500m zu unserem Hotel spielend und können direkt einchecken.

Nach kurzem Vesper buchen wir noch fix unseren Shuttlebus für morgen nach Ko Lanta und pilgern durch die Stadt. Auf „Empfehlung“ gehen wir in das Shoppingcenter und werden vom asiatischem Charm der Kinderspielgeräte überrascht. Nützt nix, da muss zumindest eine Fahrt in der Eisenbahn sein. 😉 Für uns „Großen“ gibt es dafür endlich einen Kaffee, denn heute morgen musste das übliche Frühstück ausfallen.

Auf dem Rückweg schlendern wir für unser Abendessen über den Nachtmarkt und verzehren alles gemütlich und mit Hilfe entspannter 25 Klimaanlagen-Grad auf unserem Zimmer. Nach kurzem FaceTime mit Oma geht es dann endlich unter die Dusche und erschöpft ins Bett.

Reise & Ko Lanta

Heute morgen sind wir alle bereits kurz nach sechs wach, weil wir gestern vergessen hatten, die Vorhänge zuzuziehen. 🙁

Macht nix, dann beginnt der Tag eben ein wenig früher. Wir packen schon mal ein wenig zusammen und gehen dann runter zum Frühstück. Das ist in der heutigen Übernachtung enthalten. Leider ist das angebotene Buffet recht „bescheiden“.

Wir schlummern, spielen und packen noch ein wenig bis wir gegen zwölf auschecken und von einem Shuttlebus abgeholt werden. Dieser sammelt nach uns noch diverse Reisende auf, sogar am Flughafen. Kurz hinter Krabi hält der Bus und der Fahrer geht eine rauchen. Wir sind verwundert. Er hat aber nur noch auf drei weitere Passagiere unterwegs gewartet, so dass wir am Ende tatsächlich 13 Reisende plus Fahrer sind! Wir fühlen uns ein wenig wie in einer Sardinenbüchse. Unsere Jungs schlafen tapfer bis zur Fähre durch und somit den Großteil der Fahrt. Die Überfahrt ist unspektakulär wenngleich hier fünf Fähren gleichzeitig arbeiten um den Verkehr halbwegs flüssig zu halten.

Gegen halb vier sind wir dann endlich in unserem Häuschen angekommen, packen schnell das nötigste aus und ziehen die Badesachen an. Endlich wieder Strand und Wasser! Am Horizont ziehen allerdings dicke dunkle Wolken auf. Heute sollte es irgendwie noch gewittern. Letzteres tritt dann doch nicht ein aber wir bekommen alle eine erstklassige Regendusche auf dem Rückweg ab. Macht ja nichts, sind ja eh nass vom Baden. 🙂

Nach einer Dusche geht’s heute der Einfachheit halber erstmal in das Ressort Restaurant wo wir uns einen Mojito & Mai Tai gönnen. Der Service ist allerdings mau, dafür die Preise höher als bisher. Wahrscheinlich werden wir hier wohl keine Stammgäste…

Leisure Day

Heute morgen testen wir doch noch mal das Frühstücksbüffet und sind entgegen erster Erwartungen positiv überrascht. Wir zahlen pro erwachsenem 170BHT und die Kinder sind frei. Das ist doch mal gut. Lediglich der Kaffee ist mau aber um die Ecke gibts ja nen Café…

Den restlichen Vormittag verbringen wir ein wenig mit dem Erkunden des Ortes und ein paar Einkäufen. Unter anderem von mehr Buddelzeug!!! Auf dem Rückweg gibts dann einen iced Latte.

Nach dem Mittagsschlaf wird dann ausgiebig das neue (und das bereits existierende) Buddelzeug benutzt sowie ausgiebig geplantscht. Wie immer muss danach alles fix mit duschen und umziehen gehen, denn kaum fallen Eimer und Schaufel zu Boden, haben natürlich alle Hunger. 😉

Todesverachtend springen wir auf so ein Mofa mit Platzform und Sonnendach und lassen uns zu May’s Kitchen bringen wo wir lecker thailändisch essen und mit einem leckeren Hatyal Sling (kennt man den sonst?) den Abend abschließen und uns zu Fuß auf den knapp 1,6km langen Heimweg machen.

Unterwegs wollen wir noch bei einem Obsthändler ein paar Bananen kaufen. Der ist aber unerwartet unfreundlich und will viel zu viel Geld dafür haben, dass wir beschließen, weiter zu ziehen und hier nix zu kaufen. Bei unserem „Lieblings-Obststand“ gibt’s alles, wie erwartet: günstig und freundlich. Sogar für unseren großen gibt’s eine Extra-Banane so auf die Hand.

More Leisure :-)

Heute gibt’s zu gestern eigentlich nur wenig Variation: Vormittags wird heute auch gebadet. 🙂

Zum Abend sind wir wieder bei May’s Kitchen und schlendern wieder gut gesättigt zurück. Immer wieder fallen dabei die unzähligen und einfachen „Tankstellen“ auf, sei es als Säule oder „ToGo“. Letztere sind teilweise nachts beleuchtet für die unzähligen Mofas.

Ban Saladan

Heute baden wir nach dem Frühstück nur vormittags und nehmen nach dem Mittagsschlaf für 90 BHT ein Taxi nach Ban Saladam zum heutigen Markt. Auch wenn alles sehr wild so ohne scheinbar jegliche Kühlung aussieht, ist hier doch eine auffällig gute Luft auf dem Markt. Das haben wir bisher auch schon anders erlebt. Wie immer herrscht reges Treiben durch das wir uns unseren Weg bahnen. Am Ausgang erstehen wir noch ein paar leckere Süßspeisen: ein paar teilweise gefüllte Waffeln und irgendein Kuchen gefüllt mir Frischkäse und Mangostreifen. Alles sehr lecker. 🙂

Weiter geht es noch mal weiter den Ort entlang wo wir noch ein wenig einkaufen und uns umschauen. Hier gibt es schon bedeutend mehr an Geschäften als bei uns ein wenig weiter. Dafür wirkt hier auch alles noch touristischer…

Nach einem extra schnellen Taxi zurück, gehen wir gehen wir ein paar Schritte vom Ressort entfernt im ein total kleines Restaurant (keine zehn Tische!). Yann hatte mittags schon versucht, was ToGo zu holen, aber es war einfach zu voll. Die vermeintliche Chefin kann sich auch erinnern und entschuldigt sich erst einmal. Dafür geht es jetzt super fix und wir haben nur einen Steinwurf entfernt, eine kleine Perle der thailändischen Küche entdeckt. 🙂 Für die Kinder gibts zur Begrüßung auch gleich erst mal eine halbe Mango vorweg. So sind wir nach Fruchtshakes und verdammt gutem Essen für kleines Geld pappsatt und haben es heute zum Glück nicht mehr weit auch unsere schon beim Essen fast einschlafenden Kinder ins Bett zu bringen.

Strandtage

Unsere letzten Strandtage lassen wir relativ entspannt und ohne großes Programm ablaufen und haben unsere tägliche Prozedur Frühstück, Strand, Mittagsschlaf, Strand, Dusche, Abendessen und Nachtruhe.

Wir haben inzwischen großen Gefallen an unsrem kleinen Restaurant die Straße hoch gefunden und verbringen hier die Abende zum Essen. 🙂

Manchmal gibt’s danach auch einen kurzen abendlichem Spaziergang zum Strand mit Sonnenuntergang.

Ko Lanta & Reise

Den letzten Tag verbringen wir auf Ko Lanta wie gewohnt mit ausgiebigem Baden und buddeln. Wie schon am Anfang, gibt es heute leider wieder ein paar dieser Mini-Quallen, die nur wenige Millimeter groß und daher nicht wirklich zu sehen sind, dafür leider zu spüren. Das ist in etwa so, als würde man ständig mit kleinen Nadeln gepikst werden. Nicht extrem schmerzhaft aber nervig, das Bad so richtig genießen zu können. Zwischendurch zum Mittag gibt es heute wieder mal Yoghurt und Bananen ohne Kerne. Neulich hatten wir welche von der netten Marktfrau geschenkt bekommen und uns beim Verzehr über die erbsengroßen, festen, schwarzen Steine gewundert. Nach ein wenig Recherche im Internet haben wir dann gelernt, dass Bananen ursprünglich alle Kerne hatten. Da das allerdings nicht so viel Spaß beim Verzehr macht, wurden kernlose Sorten entwickelt bzw. solche, bei denen die Kerne winzig klein sind und nicht auffallen.

Abends geht es, wieder zum kleinen Restaurant um die Ecke. Heute hält auch ein Eis-Motorrad neben der „Küche“. Weil wir offensichtlich fragend schauen, spendiert die Chefin uns eine Kugel „Cocos-Eis“. Sehr lecker (und wir vertragen es auch)! Da heute auch wieder Erdbeeren da sind, lassen wir es und noch mal richtig gut gehen und es gibt einen Thai-Pancake mit Erdbeeren. Gut gesättigt geht es dann nach Hause, wo wir alle erschöpft einschlummern.

Der nächste Morgen beginnt auch dafür wieder etwas früher, denn wir wollen nach dem Frühstück noch ein wenig zusammenpacken und nachdem der kleine Mann seinen Frühstücksschlaf vollzogen hat, gegen 10:40 mit dem Shuttle zum Flughafen nach Krabi. Da wir nach dem Packen noch ein wenig Zeit haben, gönnen wir uns noch einen letzten Mango-Shake zum Warten auf das pünktliche Shuttle. Der Fahrer ist nicht erfreut, als er neben uns vieren auch noch drei Taschen und Handgepäck sieht. „Only two bag“ wiederholt er stoisch. Das bringt uns nicht aus der Ruhe. Man hatte uns schon vorgewarnt, dass man gelegentlich ein wenig Probleme mit „mehr Gepäck“ habe. Also sitzen wir das relativ entspannt aus. Nach ein wenig hin und her, bequemt sich der Fahrer dann immerhin unsere drei Taschen auf dem Dach festzuzurren. Soll uns recht sein, solange das hält… Bis zur Fähre sammeln wir noch einige weitere Passagiere ein, so dass wir letztlich wieder elf plus dieses Mal drei Kinder auf den Schößen sind. Das schafft die Klimaanlage nicht mehr wirklich und so schwitzen wir alle sehr. Zur Fährfahrt machen wir dann eigenmächtig ein Fenster auf. Das hilft zwar nicht die Temperatur zu senken aber immerhin gibt es so ein wenig frische unverbrauchte Luft neu. Unsere Kinder bekommen von alledem kaum was mit und schlafen fast komplett durch. Was ein Segen!

Am Airport in Krabi sind wir dann eine gute Stunde vor dem Öffnen des Schalters inklusive aller Taschen da. Macht aber nichts, dann gibts noch ein Vesper und einen Kaffee in vorderster Front vor dem Schalter sitzend :-). Mittlerweile füllt sich auch die Schlange hinger uns mit weiteren Reisenden für unseren Flug und wir können einchecken und unser Gepäck aufgeben. Nach der Security schauen wir noch eine Weile mit den Kindern aufs Rollfeld und fliegen pünktlich um 15:40 ab. Wir sitzen in Reihe 34, d.h. in vier vierten Reihe von vorn, d die Zahlen erst bei 31 beginnen. Die drei Reihen vor uns sind „Premium Economy“. Leider fliegt heute niemand Premium. Der obligatorischen Vorhang wird dennoch geschlossen… Unterwegs gibt es einen Schnack aber heute ist das dubios rosafarbene Toastbrot nicht genießbar. Zum Glück haben wir zumindest für die Kinder noch Bananen und ein paar Riegel und Butterbrote dabei. In Bangkok landen wir um 17 Uhr und sind nach einer längeren Rollfeldfahrt und dem Baggage Claim (unser eine Rucksack ist doch tatsächlich die letzte Tasche) erst kurz nach sieben am Taxistand.

Hier wird dann im Wesentlichen unterschieden zwischen wenig Strecke, Gepäck oder viele Leute. Wir sind eigentlich keiner Kategorie zuzuordnen, lernen aber, dass wir ein Ticket für ein Taxi ziehen müssen, damit uns jemand überhaupt mitnimmt. Nun gut. Gesagt, getan und wir laden unsere drei Taschen, unseren Kinderwagen und die Handgepäcke ein. Der Fahrer ist nicht wirklich begeistert. Mal sehen, ob er verstanden hat, wo wir hin wollen… immerhin läuft der Taxameter. Kaum sind wir aus dem Flughafen raus, der erste Schock: Stau! Na das passt ja super. Die Kinder und auch wir haben inzwischen natürlich Hunger. Hätten wir mal doch noch was am Flughafen gegessen… nun gut, also noch die letzten Reserven aktiviert und unsere Kinder schlafen mit zumindest ein wenig im Bauch ein. Nach einer Dreiviertelstunde für wenige Kilometer sehen wir dann auch warum wir Stau haben: Ein LKW liegt quer auf der Fahrbahn. Genau eine Spur ist noch frei. Kein Wunder also, dass das einen Infarkt für sie ansonsten eh schon sehr vollen fünf Spuren bedeutet. Immerhin kommen wir nach anderthalb Stunden am geplanten Hotel an und zahlen inkl. der Maut gute 420 BHT.

Am Hotel hilft uns dann wunderbar der Concierge und die Security unsere Kinder und das Gepäck komplett ins Hotel zu bekommen wo wir unter ungewohnt heftiger Klimatisierung einchecken. Unsere Kinder werden noch mal wach und so macht sich Yann noch mal auf und besorgt etwas von den Gar-Küchen. So kann dann auch der Hunger für heute gestillt werden und wir können insgesamt sehr gut in unserem King-Size-Bett einschlafen.

Bangkok – Tag Eins

Wir haben die Nacht relativ gut geschlafen. Einzig unser jüngster hat heute Nacht Fieber bekommen. Damit fällt leider unsere für heute geplante und gebuchte Tour mit den Bangkok Vanguards aus. 🙁 Mal schauen, ob wir das noch während der nächsten Tage irgendwie nachholen können… Wir haben zwar alles übliche für Fieber und Co dabei aber bei über dreißig Grad draußen schränkt das unsere Bewegungsfreiheit ein wenig ein.

Nach dem Frühstück und dem üblichen morgendlichen Schläfchen geht es ihm aber ein wenig besser, so dass wir es wagen zumindest mit dem klimatisierten Taxi zum Lumpini Park zu fahren wo wir dann ein paar Warane sehen. Dort verzehren wir noch ein wenig unterwegs erstandenes Essen und ein paar Frucht-Shakes bei einem kleinen Picknick am Spielplatz. So richtig entspannt kann man aber bei der inzwischen herrschenden Mittagshitze nicht spielen und auch unsere Kinder sind inzwischen müde. So beschließen wir, den Weg dann zu Fuß zurück zu laufen. So sehen wir immerhin ein wenig Bangkok Straßenleben, wenn wir auch nicht sonderlich tief in die Seitengassen abbiegen…

Kaum sind wir im Hotel zurück, wachen unsere Kinder auf und wir spielen ein wenig. Der kleinste ist dennoch sehr erschöpft uns so ruht er sich mit Franziska aus, während Yann mit dem großen mal den Hotel-Pool auf dem Dach testet. Das Wasser ist gefühlt tierisch kalt, liegt aber dafür um diese Uhrzeit im Schatten, so dass wir auf das übliche Sonnencreme Epos verzichten. Nach ein wenig plantschen im Salzwasser, genießen beide noch den Ausblick über die Stadt bevor es für alle unter die Dusche geht. Dank besseren Infrastruktur im Vergleich zu den letzten Wochen, gibt es hier auch endlich wieder gefühlt brauchbaren Wasserdruck.

Einen kurzen Shopping-Spaziergang später haben wir auch noch was zu Essen besorgt und lassen den Abend gemütlich ausklingen. Hoffen wir, dass es unserem kleinen Mann morgen wieder etwas besser geht.

Bangkok – Tag Zwei

Heute sind alle erst um halb sieben wach und wir machen uns ein wenig später auf den Weg zum Frühstück. Es ist bereits etwas voller, wir finden aber dennoch einen schönen Platz für uns vier.

Der keine Mann hat leider immer noch Temperatur. Dennoch beschließen wir, heute mit der Fähre zum Palast zu fahren. Der Anleger ist ja nur fünf Minuten, zwei mal rechts abbiegen, entfernt. Die Fahrt selber ist lustig. Ein Einweiser am Heck signalisiert dem Steuermann, ob er vor oder zurück fahren soll. Dann wird das Heck an den Steg manövriert und alle müssen schnell aus- und einsteigen. Das ganze wiederholt sich einige Male, bis auch wir „fa fa“ aussteigen. Das ist mit zwei Kindern und Kinderwagen nicht trivial aber wir meistern natürlich auch das. 😉

Am Tempel bzw. Palast ist es sehr voll und wir müssen ein wenig beim Einlass (Tickets für 500BHT gibt es fix) anstehen. Yann hat auch keine „konforme Hose“ bis zu den Knöcheln sondern nur bis über die Knie. Da reicht nicht, also kaufen wir noch ein top-modisches Beinkleid für 200 BHT. Innerhalb der Mauern scheint die Luft zu stehen und die Sonne brennt. Die vielen Menschen ermöglichen auch nur sehr wenig Zirkulation, so dass wir immer nur von Schatten zu Schatten huschen. Wirklich Spaß macht das heute nicht, vor allem mit zwei kleinen Kindern mit den vielen Menschen um uns herum. Schön ist die Anlage allemal, auch wenn wir immer wieder asiatische Leute darauf hinweisen müssen, unsere Kinder bitte nicht zu fotografieren. Die fallen natürlich mit ihren Haaren und der hellen Haut auf…

Nach dem heutigen Kulturprogramm nehmen wir ein Taxi zum MBK Shopping-Center. Das erste Taxi will kein Meter anstellen und schlägt uns dreihundert BHT vor. Wir lehnen dankend ab und nehmen das nächste, was uns für 140 BHT (mit Taxameter) hinbringt. Nach gut einer dreiviertel Stunde für vier Kilometer sind wir dann auch entspannt (und klimatisiert) im gigantischen Shopping-Center angekommen. Da inzwischen Mittagszeit angesagt ist, steuern wir die Foodbereiche an. Wir sind für unsere Kinder allerdings zu langsam, so dass diese noch vor Eintreffen eingeschlafen sind… Nun gut, dann essen wir mal in Ruhe und unsere Jungs später. Wirklich viel Hunger haben wir bei der Hitze auch nicht. Während die beiden lieb schlummern, schlendern wir durch den Konsumtempel. „Wonne bai fon? Kän mäi ju guu Prai!“ oder „kän giff ju discoun“ hören wir im Vorbeigehen bei einigen Ständen. Das ist sehr unterhaltsam. Massen an Geschäften mit irre viel Zeug. Dabei gibt es neben Elektronik, Foto auch Klamotten und diversen Tinnef, der sicherlich gut als Staubfänger dienen würde…

Nach gut zwei Stunden schlendern durch buntes Treiben haben wir allerdings genug und nehmen den Sky-Train zurück und unsere Jungs wachen auf und wir spielen ein wenig bis zum Abendessen.

Bangkok – Tag Drei

Heute spielen wir nach dem ausgiebigen Frühstück ein wenig bevor es zur Abkühlung in den kühlen Dachpool in der siebten Etage runter geht. Vormittags liegt er auch in der Sonne und so ist es wenigstens an der Oberfläche nicht ganz so kalt. 😉

Nach dem Mittagsschlaf nehmen wir dann ein Boot flussaufwärts um in die Khaosan Road zu fahren. Wir folgen dem bunten Treiben und schauen uns das Szenevieetel gemütlich mit den Jungs an. Zum Abendessen gibt es wieder Steeet-Food und ein paar Mango-Shakes. Alles sehr lecker. Kulinarisches High-light ist aber ein Kokoseis aus einer Kokosnuss. Mjamm.

Gut gesättigt und sattgesehen mit Eindrücken geht es dann mit zwei sehr müden Kindern im dunklen mit dem Wassertaxi zurück.

Bangkok 360

Heute holen wir endlich unsere ursprünglich für den ersten Tag geplanten Tour mit den Bangkok Vanguards nach. Treffpunkt ist der Ausgang 2 an der Skytrain Station nur fünf Gehminuten von unserem Hotel entfernt. Da wir den Weg kennen, lässt sich das ganze auch morgens recht entspannt planen.

Zuerst nehmen wir ein normales Wassertaxi, wie wir es die letzen Tage schon mehrfach gemacht haben. Mit uns sind noch sechs weitere Deutsche dabei. Die Tour findet allerdings auf englisch statt, denn Mr. Mo ist Thai und kann kaum Deutsch. Zuerst besuchen wir Chinatown und hier einen der ältesten Tempel Bangkoks. Dabei schlängelt sich unser Weg durch die vielen kleinen Gassen. Alleine hätten wir das sicherlich nicht so ohne weiteres gefunden. Da heute Sonntag ist, haben allerdings alle Geschäfte in diesem Viertel geschlossen. Unter der Woche soll es hier immens voll sein. Das ist zum einen Schade, denn wir können so nicht das ganze Treiben richtig erleben. Andererseits ist es so angenehm ruhig und wir können auch einfach die Gegend ohne Gewusel ansehen.

Nach einem Kaffee aus Thai-Produktion (keine Kette wie Starbucks o.ä.) geht es über einen schier unendlichen Markt in dem es alles zu geben scheint. Weiter geht es über einen unterirdisch verlaufenden Fluss, der die Grenze zwischen China Town und Little India symbolisiert. Hier in Kleinindien sehen wir uns einen Sikh Tempel an, wobei „Tempel“ eigentlich ein falscher Begriff ist, denen die Sikh sehen sich nicht als Religionsgemeinschaft sondern als „way of Life“ an. Das war uns vorher irgendwie nicht so klar.

Mittlerweile ist es Mittagszeit und die Jungs als auch wir haben Hunger. Also fragen wir Mo ob und wie das Lunch geplant ist und machen kurzerhand bereits in einem kleinen Thai-Restaurant unsere Pause. Obwohl es hier nicht touristisch ist und augenscheinlich nur Thai hier sind (die Karte ist auch nur auf Thai erhältlich), sind wir ein wenig enttäuscht, denn wir hatten gehofft was authentischeres als ein Restaurant kennenlernen zu können. Lecker ist es dennoch.

Gut gestärkt geht es mit zwei schlafenden Kindern zu einem Buddhistischer Tempel. Hier lernen wir, dass im Buddhismus zwischen thailändischer und chinesischer Interpretation unterschieden wird. Während die Chinesen Buddha als einen Gott verehren, sehen die Thais in ihm „nur“ einen Lehrer, der Ihnen den Weg zeigen will. Auch lernen wir einiges über die Philosophie und den Ursprung hinter dem Buddhismus. Wie es scheint muss man sich damit mal eingehender beschäftigen…

Mo telefoniert kurz, dann holen uns zwei Tuk Tuks ab und bringen uns zum Pier von dem wir mit einem Longtail Boat über den Chao Praya und durch die Kanäle des westlichen Bangkoks fahren. Hier herrscht reger Verkehr und wir sehen einen sehr alten Stadtteil mit vielen Pfahlbauten und (irgendwie leider) auch vielen Neubauten dazwischen. Leider, weil die Neubauten meist mit einer Mauer drumherum von der eigentlichen Community abgeschottet werden. Gentrifizierung gibt es wohl überall. Optisch passen die Neubauten aber in keiner Weise dahin… Zur Freude der Kinder kann man da super die vielen Fische füttern, denn weil der Grund zu zwei Tempelanlagen gehört, dürfen sie nicht gefangen werden.

Den Abschluss bilden ein Spaziergang durch die Altstadt und ein Drink in einer Skybar von der aus man einen wahnsinnig tollen Ausblick über die Stadt und den Fluss hat. Mittlerweile ist es knapp sechs und wir verabschieden uns, denn wir vier haben wieder Hunger und die astronomischen Preise in der Bar passen so gar nicht zu unsere Vorstellungen. Also nehmen wir ein zufällig vorbeifahrendes Tuk Tuk und fahren zum Hotel. Zum Essen gesellen wir uns aber heute mal zu den Thais und essen draußen am Stand, wo wir schon am ersten Abend „chickenrai“ (chicken & rice) gegessen haben. Unser Zimmer hatten wir ja schon geräumt und so nehmen wir noch mal ein wenig Atmosphäre auf. 🙂

Gut gesättigt, gehen wir ins Hotel und nutzen die Duschen des Sportbereiches um uns noch mal frisch zu machen. Wir packen noch ein wenig final um und warten auf das zu acht bestellte Taxi. Das bringt uns dann für rund 420 BHT zum Flughafen von dem wir gegen Mitternacht unseren Heimflug antreten.