Yellowstone wir kommen!

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Damit wir heute zeitig im Nationalpark ankommen, stehen wir wieder früh auf. Das fällt uns auch nicht wirklich schwer, denn ein wenig Jetlag haben wir noch. In diesem Fall ist das ja auch recht praktisch. Weiter geht’s im amerikanischen Gourmetpan: Es gibt Bagels mit Erdbeer-Philadelphia sowie Avocado, Salat, Tomaten und Cheddar. Dazu gibt es einen Kaffee aus dem klassischen italienischen Espressokocher. Dann packen wir ein, d.h. dumpen unser Schmutzwasser und entkabeln Strom- und Wasseranachluss.
Der Weg bis zum Park ist nur ein kurzer und auch wenig spektakulär. Wir kommen kurz nach zehn an und bekommen zu unserem Pass wie gewohnt (und auch schon sehnlich erwartet) eine Karte sowie eine Zeitung zum Park. Am Madison Campground angekommen, können wir noch nicht auf unseren Platz, da dieser noch nicht leer ist. Weil wir aber reserviert haben, können wir auch einfach später herkommen. Das ist wohl kein Problem.
Also machen wir uns auf in Richtung Süden auf der Ringstraße. Dabei wird so ziemlich jeder Halt mitgenommen und jede Menge Eindrücke gesammelt. Auch sehen wir bereits nach wenigen Minuten die ersehnten Bisons. Cool! Danach geht es weiter zu diversen Geysiren bis zum Old Faithful. Leider können wir mit unserem 30-Fuß RV nicht auf jedem Parkplatz einen Platz finden. Also überspringen wir ein paar… wir können ja später noch mal auf dem Rückweg vorbeikommen…
Am Old Faithful ist es richtig voll. Trotz der großen Parkplätze, fällt es uns schwer einen geeigneten Parkplatz zu finden. Nach ein paar Runden (ist ja fast wie zu Hause) finden wir jedoch einen Platz und können die Anlage erkunden. Im Visitorcenter stellen wir fest, dass der Geysir gerade aktiv ist. Die nächste vorhergesagte Zeit ist 15:10 Uhr. Dann werden wir uns das ganze dann mal ansehen. Solange schlendern wir durch die Souvenirshops und erstehen das Nötigste, d.h. die Magnete und ein paar T-Shirts. Um kurz nach drei, also fast pünktlich ;-), schießt endlich die ersehnte Fontaine empor. Nicht schlecht, aber das Original, der Geysir, war nicht weniger spektakulär, wenn nicht sogar toller… Auf jeden Fall ist das hier deutlich größer und kommerzieller aufgezogen.
Auf dem Rückweg halten wir noch mal am Midway um die „Grand-Prismatic-Spring“ zu sehen. Leider ist man bei dem Rundweg auf dem Boardway auf einer Ebene mit der Spring, so dass man nur wenig zu sehen hat. Hinzu kommt, dass das ganze Areal im Dampf steht und leider auch der Wind ungünstig in unsere Richtung bläst. Mal sehen, im Lonely Planet stand was von einem Alternativweg. Vielleicht sehen wir uns das die Tage noch mal an.
Weiter geht’s zurück zum Madison Campground. Dort checken wir nun endlich ein und erstehen gleich noch Holz für unser Firepit. Der Stellplatz ist dieses Mal allerdings kein „pull-strough“, sondern ein „Push-back“, d.h. man kann nicht hindurchfahren sondern muss zurücksetzen um einzuparken. Macht aber nichts, denn das mussten wir heute schon ein paar Male…
Unser Abendessen kommt heute vom Grill des Firepit. Wir grillen ein wenig rustikaler als üblich, d.h. nicht auf dem Weber sondern direkt über den Flammen der Holzscheite. Dazu gibt es ein Bier. Leider wird es dann nach dem Essen am Lagerfeuer ein wenig ungemütlich, denn der Wind steht direkt in unsere Richtung. Wir ziehen also nach innen um. Da wir beide auch bereits recht müde sind, geht es nach einer kurzen aufwärmenden Dusche ab ins Bett.

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