Tahurangi Translator Tower Round Trip

Flattr this!

Als wir heute morgen aufwachen, freuen wir uns, scheint doch die Sonne und der blaue Himmel ist nahezu wolkenlos. Aber bereits zu Beginn des Frühstücks zieht es zu und man sieht den Mt. Taranaki überhaupt nicht mehr obwohl wir keinen Kilometer von ihm sind. An der Visitor Information steht „Clear sky apart from morning clouds. Peak temperature -3 degrees“. Und wirklich während wir frühstücken verschwinden die Wolken genau so schnell, wie sie gekommen sind.
Somit machen wir uns um halb zehn auf den Looptrail. Dieser führt uns zunächst über die Summit Route 500m hoch auf 1500m und folgt dabei dem Versorgungsweg des Translator Towers, dem Antennenmast dieser Region. Da sich der Anstieg auf 4 km verteilt, wird es immer steiler, je höher wir kommen. Bereits während des Aufstiegs sind wir schnell oberhalb der Wolkendecke ungekonnten in der Ferne die Vulkane Ruhapehu (mordor), Ngauruhoe und Tongariro sehen. Oberhalb der Sendeanlage ist noch eine Lodge, die allerdings privat ist. Wir erfreuen uns an der davor stehenden Bank und pausieren ein wenig. Bis zum Summit sind es jetzt noch gute 1000 Höhenmeter aber die machen wir heute nicht. Irgendwas muss man sich ja auch noch ggf. für ein nächstes Mal aufheben 😉
Weiter geht’s über den Weg zur Holly Hut, den wir nach einer dreiviertel Stunde nach rechts in Richtung North Eggmont wieder verlassen. Jetzt geht es nur noch bergab. Die Wege sind recht nett präpariert sogar teilweise mit Leitern. Allerdings ist es sehr warm. Man hat fast den Eindruck, dass die Büsche mehr Wärme abstrahlen, als die Sonne selber… Nach vier Stunden inkl. Pausen kommen wir wieder am Ausgangspunkt an.
Wir genießen die Sonne ein wenig und auch die gut gekühlten Erdbeeren, die wir gestern unterwegs gekauft hatten. So lässt es sich leben! Die beabsichtigte Dusche ist heute leider kalt, denn irgendwie will unser Boiler nicht anspringen… Wahrscheinlich stehen wir ein bisschen zu schräg. Macht aber nichts. Bei der Wärme geht es auch kalt.

Nachtrag:
Am Abend sind wir noch mal nach Sonnenuntergang raus gegangen. Es war zwar recht windig aber erstaunlich warm. Ebenso sahen wir den wohl umfangreichsten Sternenhimmel bisher. So viele Sterne…

Das könnte Dich auch interessieren...

2 Antworten

  1. Seppel sagt:

    Na, da seit ihr ja für Sardinien gut trainiert…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*