Nürnberger Christkindlmarkt

Da ich im Moment nicht wirklich dazu komme, meine Fotos nachzubearbeiten, gibt es heute mal einen kleinen Bericht zu einem Kurztrip nach Nürnberg.

Der Christkindlmarkt ist ja ein Begriff, den man spätestens beim Kauf von Glühwein einer einschlägig bekannten Marke kennt. Da wir noch nie dort waren und einfach mal einen neuen Weihnachtsmarkt sehen wollten, sind wir Samstag mal dort hin gefahren. Die Fahrt über die A9 war überraschend gut und ich würde mir wünschen, dass es immer so wäre. Leider ist das wohl nur dem Samstag Vormittag geschuldet…
Nach gut 3,5h kommen wir in Nürnberg an und checken im Hotel ein. Das NH City liegt in Laufweite zur Innenstadt und ist relativ günstig zu bekommen gewesen. Das beim Check-In angebotene Frühstück zu 25€ lehnen wir jedoch dankend ab. Sicherlich ist das nicht schlecht aber für unsere Frühstücksvorstellungen mit Sicherheit nicht passend zu dem Preis. Gegen 14 Uhr holen wir unsere Freunde vom Bahnhof ab und los geht’s zum Hauptmarkt. Bereits auf dem Weg gibt es zahlreiche Stände an denen man schon einmal vorkosten kann, was wir auch machen. Es gibt einen WarmUp-Glühwein und “drei im Weckla”. Sehr gut!
Am Markt angekommen schlängeln wir uns Reihe für Reihe durch das Getümmel. Es ist richtig voll aber wirklich hübsch. Diverse Kleinkunst und Süßwarenhändler bieten ihre Waren feil. Natürlich gibt es auch jede Menge Lebkuchenstände. Mjamm, hier probieren wir uns durch :-) Allerdings ist es um unser sonstiges kulinarische Wohl nicht so gut bestellt. Der Glühwein schmeckt zwar, ist aber echt dünn und neben Bratwürsten gibt es auch nicht sonderlich viel Abwechslung an herzhaftem. Also landen wir schließlich bei 5 Nürnberge Würstchen und Sauerkraut. Wie sehr hatten wir uns doch auf Grünkohl oder ein Nackensteak gefreut… :-(
Egal, dafür ist die Atmosphäre hier wirklich noch weihnachtlich und zumindest gefühlt nicht so kommerziell, wie man das von Berlin gewohnt ist. Gegen 20 Uhr haben wir dann auch alles gesehen und laufen dann, nach einen Schlenker zur Kaiserburg, zurück zum Bahnhof um unsere Freunde wieder zu verabschieden. Zurück im Hotel gehen für uns dann auch bald die Lampen aus, denn der Tag war dann schon recht lang und hatte ungewohnt viel frische Luft zu bieten die uns müde gemacht hat ;-)

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Fotoblog

Was länge währt wird endlich gut. So oder so ähnlich kann man wohl meine Aktivitäten zum Thema “Umzug der Fotos aus dem alten Webauftritt” bezeichnen… Aber nun ist es vollbracht: Alle Bilder des alten Webauftritts sind umgezogen, nebst Kommentaren und Schlagworten.

Eigentlich sollte das ja mit WordPress kein Problem darstellen, denn schließlich gibt es eine Export-Import-Funktionbereits in der Basisversion. Das hat bei mir allerdings nicht geklappt da ich für das Fotoblog  das Plugin “YAPB” nutze. Dieses nette Plugin nutzt eine eigene Tabelle und die wird natürlich nicht ex- bzw. importiert :-(

Dank Google bin ich dann aber über ein YAPB-Export-Import Plugin gestolpert, mit dessen Hilfe die Bilder auch mit umgezogen wurden :-)

Reiseabschluss

So, nun sind wir schon wieder fast eine Woche zurück und die Realität hat uns wieder. Natürlich hatte ich noch nicht die Zeit, alle Artikel ein wenig aufzuhübschen aber falls jemand doch noch einmal alle einzelnen Berichte in chronologischer Reihenfolge, als von Anfang zum Ende lesen möchte, kann dies über die Seite Reisen->USA-Westküste machen.

Nachtrag vom 29.10.2011:
Die Bilder sind nun ein wenig kleiner und werden erst beim “Klick” groß. Das schöne daran ist, dass ich gar nichts an den Artikeln ändern muss, sondern das ganz einfach mit Hilfe eines Plug-Ins gemacht (Image Formatr) wird. Zusätzlich gibt es nun eine Karte, die noch einmal die Orte der einzelnen Posts zusammenfasst. Hierzu habe ich das Plug-In “Geolocation” von Chris Boyd ein wenig erweitert. Chris sieht vor, dass alle Posts in der Karte angezeigt werden. Ich will natürlich nur, dass in diesem Fall die Positionen der USA-Reise gezeigt werden, Schließlich soll es noch weitere Bericht ergeben ;-) und die sollen dann nur die zugehörigen Geoinformationen zeigen.

Golden Gate State Park

Unser letzter Tag in den USA für diese Reise bricht an. Wir stehen daher nicht, wie mittlerweile üblich, früh auf, sondern lassen den Tag langsam angehen. Im Hostel gibt es mal wieder Pancakes for free. Einen Kaffe gibt es wieder vom Café gegenüber. Das macht aber sonntags erst um 8:30 Uhr auf, so dass wir den Zeitpunkt des Frühstücks auf den Kaffee abstimmen ;-)
Nachdem wir das Gepäck eingelagert haben, laufen wir noch ein wenig nach Chinatown um noch die finalen Souvenirs zu erstehen. Danach geht es mit dem 5er Bus zum Golden Gate State Park. Wir wundern uns zwar, dass es am Sonntag in dieser Richtung so voll im Bus ist, denken aber nicht weiter darüber nach. Als wir aussteigen, klärt sich das jedoch schnell auf: Im Park gibt es heute concerts for free und das auf mehreren Bühnen. Die Wiesen vor den Bühnen sind mit Menschen gefüllt, die alle Kühlboxen und Stühle dabei haben. Das erinnert fast ein wenig an die guten alten Zeiten in der Waldbühne… Wir lauschen ein wenig der Musik und probieren uns ein wenig durch die Essensstände. Es gibt Beef- und Chicken-Teriyaki-Sandwich sowie garlic-fries. Letztere sind massiv garlicci! :-) Was uns besonders auffällt, ist, dass es gar kein Bier zu kaufen gibt, jedenfalls legal und nicht von den fliegenden Händlern. Dafür gibt es überall Dope zu kaufen und Pot-Brownies… Ja, ja, good old San Fran… so muss es wohl auch damals gewesen sein. Einige der Zuschauer erinnern auch mit ihren Outfits ein wenig an die Flowerpowerzeit.
Gegen 14 Uhr machen wir uns auf dem Rückweg, packen im Hostel noch einmal ein wenig um und werden dann um 16 Uhr vom Shuttle abgeholt, welches uns zum Flughafen bringt. Herbei fällt mir beim Fahrer auf, dass seine Brille getaped ist, weil wohl die Scharniere kaputt sind. Dank guten Gesundheitssystems in dem Staaten ist so etwas natürlich nicht inklusive… Die Windschutzscheibe des Autos hat auch genug Risse, für mehrere Fahrzeuge aber vielleicht sehen wir das auch zu kleinlich mit unserer deutschen Einstellung. Unterwegs unterhält “Billy Boy” (wahrscheinlich ein Texaner) den Fahrer, der schon mit dem führen des Autos überfordert scheint, wundert er sich doch, dass ihn niemand einfädeln lassen will. Vielleicht hätte er einfach mal den Blinker betätigen sollen… ;-) Irgendwann geht es dann weiter und wir kommen wohlbehalten am Flughafen an. Der Schalter ist schnell gefunden und wir stellen uns brav an. Endlich an der Reihe glauben wir es kaum: Wir können nicht zusammen sitzen, weil unsere Sitze nicht bestätigt wurden sondern nur vorbehaltlich reserviert wurden. Wir hätten noch einmal online einchecken müssen um die Sitze zu finalisieren. Klasse! Wir werden zwar auf eine Warteliste gesetzt aber die ist bereits lang. Was ein Mist! Wir beschließen: Nie wieder Virgin Atlantic! Am Gate fragen wir noch einmal nach, werden aber nonchalant abgewiesen: the flight ist fully booked. Einen Kaffe später werde ich ausgerufen. Anscheinend konnte man uns doch noch zusammen setzen. Immerhin etwas. Wir fliegen wie geplant um 19:05 Uhr ab. Europa, wir kommen zurück!

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Back in San Fran

Heute stehen wir früh auf, denn wir müssen unser Auto bis 11 Uhr in San Francisco abgeben. Vorher gehen frühstücken, denn schließlich ist ja das Frühstück dank tripple-A Discount inklusive. Doch halt, das ist angeblich falsch. So fängt bereits vor dem ersten Kaffee der Spaß an. Da wir aber im serviceoriengierten Hyatt abgestiegen sind, wird uns zugestanden, dass die entsprechende Formulierung im Angebot missverständlich aufgefasst werden kann und wir bekommen das Frühstücksbuffet for free. So kann es auch gehen!
Gut gestärkt machen wir uns auf dem Weg zu unserer letzten Station in diesem Urlaub. Da wir bereits bei Anmietung des Autos Benzin plus Servicetax bezahlt haben, können wir das Auto leer abgeben, d.h. wir müssen nicht tanken und versuchen das auch… Unterwegs geht und dann aber doch die Muffe und wir tanken eine Gallon. Als dann aber kurz vor dem Ziel (auf der Brücke nach SF) wieder die Warnung angeht, tanken wir noch eine Gallon. So kommen wir auch gut am Hostel an, wo wir zunächst unser Gepäck abgeben (wir sind zu früh zum einchecken) bevor wir das Auto, zum Glück um die Ecke, returnen können. Dank Oracle Open World sind einige Straßen gesperrt und wir müssen noch einen Extraturn machen, schaffen es aber in der Tat noch, das Auto on-time abzugeben. Wir sind am Ziel d.h. Ausgangspunkt angekommen.
Nach all der Fahrerei, gelüstet uns nach…? Genau, einem Kaffee von Starbucks! :-) Somit motiviert, machen wir uns auf in die finale Shoppingrunde: Applestore, Foto- und Bücherladen. Wir erstehen u. A. ein klasse kleines Cookiebook.
Nach ein paar restlichen Einkäufen, geht es zum Alamo Square und wir fangen die letzten noch fehlenden Fotos in SF ein. Dazu gehört auch Japantown. Am Alamosquare ist der historische Teil mit den bunten viktorianischen Häusern, die man auf jedem Reiseführer sieht. So viel staubige Stadtuft macht durstig und wir fallen auf dem Rückweg in eine Bar ein.
Auf dem anschließenden Weg zurück, laufen wir Slalom zwischen homeless folks, Gangztas und Kiffern. So intensiv haben wir das vorher noch nicht mitbekommen… Zufall kann das nicht gewesen sein. Merkwürdig…
Wir lassen uns jedoch nicht beirren, laufen weiter und finden schließlich den Thai around the corner, der uns empfohlen wurde (osha, 696 gerry st, sf). Doch die Empfehlung war eine Untertreibung. Wir haben beide selten so gut thailändisch gegessen! Insbesondere der Nachtisch (fried banana with green tea ice cream) hat uns beide positiv überrascht. Die green tea ice cream war richtig lecker.
Zurück km Hostel sortieren wir noch einmal unsere belongings…

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