Lake Country

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Heute beginnen wir den Tag wieder zu „normaler“ Uhrzeit, d.h. um acht gibt’s Frühstück. Dazu strahlend blauer Himmel und auch die Nacht war nicht so kalt.
Unser heutiges Ziel ist die Lake Area. Vorher dumpen wir noch mal und entsorgen unserem Müll ordentlich in den Recyclingcontainern. Das ist schon heftig: Alles wird in Einwegverpackungen verkauft und auch zum campen nehmen sich die Leute hier Enweggeschirr mit. Dafür entwickeln sie dann eine 10m lange Kolonne von Wertstoffcontainern um besonders gut zu recyceln. Irgendwie will uns diese Mentalität nicht so ganz gefallen…
Auf geht’s zum Lake, genauer gesagt wollen wir heute den Elephant-Back-Trail laufen. Der Trail ist als moderate-strenuous angegeben und das passt auch. Nach einer guten Stunde sind wir oben. Dabei laufen wir durch den Wald mit seiner dicken Vegetation. Tiere sehen wir allerdings heute keine. Oben genießen wir dann eine wunderbare Aussicht über den Yellowstone Lake in herrlicher Sonne und mit nur ganz wenig Wind so dass man sogar im T-Shirt sitzen kann. Ein schweizer Paar sitzt auch da und so kommen wir ins plauschen und verquatschen eine gute Stunde bevor wir uns wieder auf den Rückweg machen. Eigentlich wollen wir dann noch zur „Natural Bridge“ aber lassen das dann doch ausfallen.
Da wir neulich in Gardiner nicht alles bekommen haben und auch unser Gas zur Neige geht, entschließen wir uns noch mal nach Westen herauszufahren. Dort, in der künstlichen Stadt vor dem Eingang gibt es sicherlich auch einen Supermarkt und auf alle Fälle eine Tankstelle. Nach 1,5h sind wir dann auch dort und bekommen alles, was wir brauchen. 🙂 Da uns nach einem „echten“ Kaffee gelüstet, wo wir doch schon mal in der Zivilisation sind, zieht es uns zu McDonnalds weil wir vermuten dort fündig zu werden. Das ist ein Trugschluss, denn hier gibt es nur den üblichen Kaffee. Immerhin gibt es für Yann noch einen Dubble-Quarter-Pounder-Cheese. Auch gibt es hier ein offenes WLAN. Allerdings ist die Verbindung ein wenig instabil, so dass wir heute nichts online stellen können. Zwei Tagebuchenträge werden sogar kaputt gemacht so dass wir diese mühevoll rekonstruieren müssen… Wir hoffen, dass wir alles noch zusammen bekommen haben.
Dann machen wir uns auch schnell auf den Rückweg, denn am Horizont ziehen schwarze Wolken auf, die nichts gutes verheißen. Kurz nach dem mir durch das Gate sind, beginnt es zu regnen und zu hageln bis die Straße vollständig weiß ist. Das Unwetter ist zwar heftig aber zum Glück auch nur von kurzer Dauer. Nach einer guten Stunde sind wir wieder zurück am Platz und es gibt Abendbrot. Morgen wollen wir wieder früh hoch, denn wir wollen einen der raren first-come-first-serve Plätze auf einem weiteren Campground ergattern.

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