Wai-o-Tapu

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Unsere erste Nacht im Hostel war gut. Wollen wir hoffen, dass das so bleibt. Hier in Rotorua ist recht viel thermale Aktivität und so machen wir uns nach dem Frühstück auf, das „thermal wonderland“ Wai-o-Tapu“ ca. 27 km südlich von Rotorua zu besuchen. Da sich alle Touristen um den mit einem Seifestück ausgelösten Lady Knox Geysir kümmern, ist es im Park noch recht leer, so dass wir uns ungestört entlang des vorgegebenen Pfades bewegen können. Den Geiysir lassen wir aus, denn schließlich haben wir mit dem richtigen Geysir aus Island und Old-Faithful im Yellowstone die sicherlich coolsten Gesire gesehen. Glücklicher Weise haben wir heute vormittag auch noch Sonne, denn für heute sind leider mal wieder Wolken vorhergesagt worden… Die Thermallandschaft ist recht hübsch in einer Art Park angelegt. So ist der Eintrittspreis von 32,50 NZD auch einiger Maßen zu verschmerzen. Man muss allerdings offen sagen, dass nach Island und auch nach Yellowstone (und hier bei vor allem nach der Grand Prismatic Spring) alles doch recht bescheiden wirkt zumal dort die Highlights kostenlos zu besuchen waren.
Auf dem Rückweg in die Stadt, kaufen wir noch kurz bei Pak’n’Save ein und entdecken dabei zufällig noch 2012er Sauvignon Blanc von Montanna unter den ganzen 2013er Flaschen. Wir haben nämlich festgestellt, dass es nicht an der Sorte liegt sondern vielmehr am Jahrgang. 2012 scheint deutlich besser zu sein als 2013. 🙂
Wir stellen unser Auto am Hostel ab und beginnen unseren Stadtbummel zu Fuß, denn die Unterkunft liegt recht nahe am Zentrum. Bei Robert Harris gibt es einen erstklassigen Flat White. Uns fällt auf, dass es überall in der Stadt recht übel nach Schwefel riecht, je nach dem, woher der Wind weht. Auch gibt es hin und wieder Stellen im Alphalt bzw. dem Fußweg, aus denen es plötzlich brodelt und dampft. Ansonsten ist Rotorua eher „normal“ was die Geschäfte angeht. Auch die lokale Jade Factory bietet nichts, was wir nicht schon irgendwo gesehen haben. Also schlendern wir noch ein wenig am Lake entlang und dann wieder zurück zum YHA. Hier lassen wir den Abend mit unserem 2012er Schatz gemütlich auf der Terrasse ausklingen.

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