Cape Hilsborough

Heute ziehen wir nach einem schnellen Fühstück und der wieder fälligen Dump-Prozedur weiter. Unser heutiges Ziel ist das Cape Hilsborough was wir nach gut zwei Stunden erreichen. Was uns bereits seit dem ersten Tag aufgefallen ist, sind die scheinbar unendlichen Felder mit Zuckerrohr. Ob diese Monokultur dauerhaft gut für den Boden ist oder wächst außer dem Wald nichts anderes hier bei der hohen Feuchtigkeit? Überall säumen die Felder kleine Cane-Trains und diverser Warnungen vor „Cane hauling trucks“ zeigen eindeutig den Landwirtschaftlichen Fokus der Region…

Da offensichtlich gerade nicht Peak-Season mehr ist, sind recht viele Plätze auf dem Ressort im Nationalpark frei und wir bekommen einen Stellplatz. Ein wenig verwirrt ist die gute Frau dann allerdings schon, als wir „nur“ einen unpowered haben wollen, sind es doch „nur fünf Dollar“ Unterschied… Wir wollen das aber, weil wir dann hier direkt an der Beachfront sind. 🙂  Der Platz scheint ein wenig in die Jahre gekommen zu sein. Das tut der Location alledings keinen Abbruch, denn die Lage ist klasse.

Nach den Einchecken gönnen wir uns noch ein Sandwich, was wir nach Bezug des Platzes „76“ genüsslich vor unserem Motorhome genießen. Hier „unten“ kurz vor dem Strand ist es recht spärlich besetzt. Aufgrund der Ausmaße der einzelnen Plätze können wir uns aber vorstellen, dass der Platz insgesamt schon recht gepackt wirkt, wenn alles belegt ist, so wie es im Reiseführer beschrieben steht. Dank des Windes bleiben wir auch von Sandflies und Mozzies verschont. Dann geht es noch mal an den Strand und wir genießen bei einem kurzen Spaziergang die frische Meeresbriese. Nach der üblichen Mittagssiesta geht es mal wieder aus Waschen der Wäsche. Das Highlight dabei ist, dass es hier lokale Kängurus gibt. Eines von Ihnen liegt bequem in der Sonne vor der Laundry. Auch hüpfen einige Wallabies herum. Eine ältere Bewohnerin erklärt uns, dass die beiden Kängurus Waisen sind, die von Menschen groß gezogen wurden und daher den Umgang mit Menschen gewöhnt seien. Wir halten dennoch einen respektvollen Abstand und lassen den Tieren ihren Freiraum.

Nach der getanen Arbeit gehen wir noch mal ein wenig ausgiebig schaukeln und gönnen uns ein leckeres Eis. 🙂 Inzwischen haben sich noch ein paar Plätze gefüllt und so stehen wir nicht mehr so allein unten, als wir zum Abendbrot wieder zurück am Platz sind. Da es immer noch gut windig ist, nutzen wir das und hängen noch die „nicht-Trockner-tauglichen“ Teile in den Wind. Bis zum Schlafen gehen sind diese auch trocken und so haben wir schließlich unser Tagwerk vollbracht. 


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