Broken River Bushcamp

Da die gute Frau von der Rezeption uns gestern noch gesagt hat, dass wir ab 06 Uhr Kanguruhs am Strand sehen können, haben wir uns entsprechend den Wecker gestellt. Allerdings werden wir heute bereits kurz nach vier durch den kleinen Mann wach, der sich einfach nicht mehr zum Schlaf überreden lassen will. Also nutzen wir die Gunst gleich, Schnallen uns die Kamera um und schlendern die paar Meter zum Strand und tatsächlich: da hinten sind Kängurus. Als wir näher kommen, sehen wir allerdings auch warum sie „Punkt sechs“ da sind: Jemand, wahrscheinlich vom Campground, hat Futter dorthin gestreut… Nun gut, das gibt dem ganzen einen seltsamen Beigeschmack, nimmt aber von dem schönen Bild nichts. Es sieht wirklich zu schön aus, die Tiere in der Aufgehenden Sonne zu beobachten. Füttern hin oder her. Wir drei, und die anderen Besuchet, sind allesamt bezaubert vom Moment.

Das gute am frühen Aufstehen ist, dass wir bereits vor sieben frühstücken können. Da wir heute morgen eine angenehme Temperatur haben, machen wir das direkt draußen. Dabei kommen wir mit „Nachbarn“ ins Gespräch, denn der kleine Mann wird, wie so oft, direkt angehimmelt. Das lustige ist, dass die Nachbarn aus Meuseeland sind, konkret sogar aus Hamilton. 😉 Kleine Welt…

Heute geht es eigentlich gar nicht so weit aber da man hier nicht querfeldein fahren kann, zieht sich die Tour zum Eungella Nationalpark zuerst durch Mackay, einer größeren Stadt, bevor es weiter geht. Hier kaufen wir noch mal ein und tanken, denn später im Park wird es keine weitere Möglichkeit mehr dazu geben. Unseren avisierten Campground in Eungella selber gibt es nicht mehr bzw. er wird gerade nicht betrieben. Ein Telstra-Mitarbeiter, der an der Sendeanlage nebenan arbeitet, meint nur, dass er wohl geschlossen ist, warum weiß er allerdings auch nicht. Also ziehen wir noch mal weiter nach Broken-River wo wir uns einen Platz im „Bushcamp“ suchen. Heute stehen wir auf einem Government-Platz und müssen uns noch registrieren. Dazu laufen wir zur 200m entfernten Visitor-Information, die heute leider zu hat. Macht aber nichts, gibt es doch ein Terminal, mit dem man per Kreditkarte online bezahlen kann. Da wir schon mal hier sind, laufen wir noch den Track zum Platypus-Lookout und sehen ein paar Tiere. Die sind allerdings recht klein und zwar deutlich kleiner, als die vielen Road-Signs einem Glauben schenken wollen. Zurück am Campground spielen wir noch ein wenig, dann geht es nach dem Abendessen ins Bett. Auch wenn es hier oben lichtarm ist, so bleibt uns ein Sternenhimmel verweigert, denn der Himmel ist leider bewölkt. 

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