„Weitere Aufrüstung“ oder „Was tun bei Stromausfall bzw. wenn das WLAN zu langsam ist?“

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Bereits zum Ende des letzen Jahres habe ich ja geschrieben, dass ich mir ein NAS zugelegt habe. Das verrichtet auch gut seinen Dienst. Allerdings ist das Backup über TimeMachine und der Zugriff auf den Speicher für meine Bilder zu langsam (zumindest für mein Empfinden). Also musste eine Alternative her.

Nach reiflicher Überlegung war dann klar, dass nur „echtes Kabel“ Abhilfe schaffen kann. Erste Versuche mit einem Netzwerkkabel bestätigten dies auch. Nun habe ich bisher eine FRITZ!Box 7270 im Einsatz gehabt und die bietet auch gleich einen 100MBit Switch an, an dem ja bereits das NAS hängt. Da die Box aber im WLAN in letzter Zeit ein wenig „sponn“, erschien mir auch hier ein Upgrade auf die neueste Version, d.h. die FRITZ!Box 7390 als sinnvoll. Diese hat auch gleich einen 1GBit  Switch, der vielleicht nicht der Top-Performer ist aber immer noch um Längen schneller sein sollte, als 100 MBit. Als Kabel habe ich ein einfaches CAT6 Flat Kabel bestellt. Das Schicke an dem flachen Kabel ist, dass man es einfach hinter den Scheuerleisten verschwinden lassen kann und das Ganze auch recht problemlos in kurzer Zeit zu erledigen ist. Was soll ich sagen? Der Durchsatz ist für meine Wünsche absolut ausreichend (ca. 30-40 MB / Sekunde) und ich kann mit den Daten auf dem NAS in brauchbarer Zeit arbeiten; auch das Backup „flutscht“ jetzt einfach so 😉

Nun ist das NAS ja dauerhaft an (auch wenn die Platten sich nach einer gewissen Inaktivität ausschalten), damit ich z.B. auch vom iPad Dateien zugreifen kann wenn ich mal auf der Couch liege bzw. nicht immer hinlaufen und es anschalten muss, wenn ich „mal eben schnell“ was am Rechner machen möchte. (Das komplette Hochfahren dauert schon 2-3 Minuten.) Irgendwie beschlich mich dabei dann ein wenig Unbehagen. Ich bin zwar nicht paranoid aber es wäre schon höchst ärgerlich, wenn beim plötzlichen Stromausfall die Dateien (vor allem die Fotos) nicht konsistent auf die Platten geschrieben würden (ggfs. ist das Schreiben verzögert) und somit beschädigt wären. Nach ein wenig stöbern, bin ich auf eine einfache USV gestoßen, die auch über ein USB Kabel dem NAS mitteilen kann, dass der Strom gerade weg ist. Da das NAS auch gleich eine Alert-E-Mail verschicken kann (und das auch macht), ist es natürlich auch sInnvoll, die Fritz!Box an die Notstromversorgung zu hängen. So kann sich das NAS melden und nach einer definierten Zeit sicher heruntergefahren werden. Die Konfiguration auf der QNAP selber ist einfach. Die USV wird automatisch erkannt und man muss lediglich noch einstellen, wie lange nach dem Stromausfall gewartet werden soll, bis das NAS herunter gefahren wird. Bei mir sind’s erst mal fünf Minuten. Sicher ist Sicher 😉

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