El Rocio

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Heute stehen wir wieder um 07 Uhr auf da wir um 09 Uhr in Richtung Parque Guuanayara los wollen.

Wir sind die Einzigen auf der Tour und unser Guide ist dieses Mal gesprächiger. Wir fahren mir dem gleichen Jeep wie gestern los und kommen bei Regen am Informationszentrum an. 🙁 Wir sind unsicher, ob wir bei dem Wetter die Tour machen wollen, da sie mit 55 CUC, und das bei Regen, ziemlich teuer ist. Wenn wir allerdings zurück fahren, gibt’s natürlich auch kein Geld zurück. Regen sei wohl im Winter normal und hinter den Wolken ist das Wetter wieder besser…

Wir entscheiden uns weiter zu fahren aber skippen das Kaffeehaus, da wir hier gestern schon waren. Wir fahren weiter zum Parque und machen uns auf den drei Kilometer langen Trip. Der Weg führt uns quasi durch den Dschungel. Auf kleinen Baumstämmen überqueren wir Flüsse und unser Guide erklärt uns die Bäume und Pflanzen und was als Naturmedizin wogegen hilft.. Natürlich können wir uns keinen einzigen Baum merken. Sie (unser Guide) spricht sehr gut Englisch und erzählt uns eine Menge. Der Weg ist ein leichter und gemütlicher Wanderweg durch teilweise sehr dunkle Stellen, da die Bäume sehr dicht sind. An jedem Baum haben sich Mimosas gebildet. Wir kommen an einem Wasserfall vorbei und machen kurz Pause. Danach geht es noch eine Stunde weiter bis zum Restaurant, bei dem wir um 13 Uhr ankommen. Es gibt Chicken. Diese Mal ist es o.k., allerdings fragen wir uns, warum wir für diese Tour mehr zahlen müssen. Es ist nur 15 km weiter weg… Wir essen mit unserem Guide zusammen und sie erzählt uns noch, dass Kubaner keine Ausflüge machen, da diese nur für Touristen sind und die Kubaner das gleiche Geld zahlen müssten. Urlaub machen sie eher zu Hause. Es ist auch unklar, wohin sie ab Januar reisen wollen oder können sollten, ohne finanzielle Unterstützung des Reiseziels. Danach fahren wir mit dem Jeep zurück und der Allradantrieb wird das erste Mal genutzt, da wir wirklich Off-Road sind 🙂

Auf dem Rückweg nehmen wir ohne große Erklärungstour doch noch eine Kaffee in der Casa de la Café. Jetzt ist es leer und am Nachmittag passt es genau richtig. Eine halbe Stunde später (als die geplanten 15 Uhr) sind wir wieder in Trinidad. Wir geben ihr noch 2 CUC Tip, da sie sich sehr viel Mühe gegeben hat.

Danach gehen wir zum Viazul Schalter in der Hoffnung unseren Voucher heute schon gegen ein „echtes“ Ticket eintauschen zu können, da unser Bus am Freitag um 07 Uhr morgens nach Moron geht und wir uns nicht dann noch so stressen wollen. Dank analoger Listen ist das sogar möglich und die nette Frau trägt uns in die Liste nach Moron für Freitag ein. Danach macht sie die Kasse auf und stellt sie um, damit sie uns die Tickets bongen kann. Sie trägt Daten und Reiseziel ein und wir haben unsere Tickets. Jehu!

Danach suchen wir noch eine Bank und finden den großen Supermarkt, wo wir endlich Rum und ein Havana-Club-Glas kaufen. Dann geht’s zurück zur Casa wo wir ein wenig verschnaufen.

Um sieben gehen wir heute wieder zu einem Paladar essen. Im „La Coruña“ gibt es nach Brot und Suppe eine Criolische Paella und Honig-Pollo. Beides sehr lecker. Dazu gibt es auch Salat und natürlich Mojito und Cuba-libre. (Ein Menu im Paladar umfasst immer Vorsuppe, Brot, Hauptgang und Nachtisch.) Gergory, der Kellner, ist super nett und charming, was wir ihm auch sagen. Untermalt wird unser Essen durch eine 2-Mann-Combo mit schnulzig-spanischen Liedern. Der Gesang ist nicht gut, dafür laut, aber nach zwei Mojitos ist das sehr unterhaltsam. Beim Weg nach draußen dürfen wir uns auch an der Wand verewigen und machen auch ein paar Fotos, die wir ihm schicken sollen. Dafür bekommen wir die Karte mit seiner Correo-electronico 🙂

Wir ziehen noch mal los zur Casa de la musiqua und lassen den Abend mit ein paar Drinks zu kubanischer Musik und dem Anblick Salsa-tanzender Kubaner(Innen) ausklingen.

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