Bangkok – Tag Zwei

Heute sind alle erst um halb sieben wach und wir machen uns ein wenig später auf den Weg zum Frühstück. Es ist bereits etwas voller, wir finden aber dennoch einen schönen Platz für uns vier.

Der keine Mann hat leider immer noch Temperatur. Dennoch beschließen wir, heute mit der Fähre zum Palast zu fahren. Der Anleger ist ja nur fünf Minuten, zwei mal rechts abbiegen, entfernt. Die Fahrt selber ist lustig. Ein Einweiser am Heck signalisiert dem Steuermann, ob er vor oder zurück fahren soll. Dann wird das Heck an den Steg manövriert und alle müssen schnell aus- und einsteigen. Das ganze wiederholt sich einige Male, bis auch wir „fa fa“ aussteigen. Das ist mit zwei Kindern und Kinderwagen nicht trivial aber wir meistern natürlich auch das. 😉

Am Tempel bzw. Palast ist es sehr voll und wir müssen ein wenig beim Einlass (Tickets für 500BHT gibt es fix) anstehen. Yann hat auch keine „konforme Hose“ bis zu den Knöcheln sondern nur bis über die Knie. Da reicht nicht, also kaufen wir noch ein top-modisches Beinkleid für 200 BHT. Innerhalb der Mauern scheint die Luft zu stehen und die Sonne brennt. Die vielen Menschen ermöglichen auch nur sehr wenig Zirkulation, so dass wir immer nur von Schatten zu Schatten huschen. Wirklich Spaß macht das heute nicht, vor allem mit zwei kleinen Kindern mit den vielen Menschen um uns herum. Schön ist die Anlage allemal, auch wenn wir immer wieder asiatische Leute darauf hinweisen müssen, unsere Kinder bitte nicht zu fotografieren. Die fallen natürlich mit ihren Haaren und der hellen Haut auf…

Nach dem heutigen Kulturprogramm nehmen wir ein Taxi zum MBK Shopping-Center. Das erste Taxi will kein Meter anstellen und schlägt uns dreihundert BHT vor. Wir lehnen dankend ab und nehmen das nächste, was uns für 140 BHT (mit Taxameter) hinbringt. Nach gut einer dreiviertel Stunde für vier Kilometer sind wir dann auch entspannt (und klimatisiert) im gigantischen Shopping-Center angekommen. Da inzwischen Mittagszeit angesagt ist, steuern wir die Foodbereiche an. Wir sind für unsere Kinder allerdings zu langsam, so dass diese noch vor Eintreffen eingeschlafen sind… Nun gut, dann essen wir mal in Ruhe und unsere Jungs später. Wirklich viel Hunger haben wir bei der Hitze auch nicht. Während die beiden lieb schlummern, schlendern wir durch den Konsumtempel. „Wonne bai fon? Kän mäi ju guu Prai!“ oder „kän giff ju discoun“ hören wir im Vorbeigehen bei einigen Ständen. Das ist sehr unterhaltsam. Massen an Geschäften mit irre viel Zeug. Dabei gibt es neben Elektronik, Foto auch Klamotten und diversen Tinnef, der sicherlich gut als Staubfänger dienen würde…

Nach gut zwei Stunden schlendern durch buntes Treiben haben wir allerdings genug und nehmen den Sky-Train zurück und unsere Jungs wachen auf und wir spielen ein wenig bis zum Abendessen.

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